Sisi statt ISIS

Tobruk – Das international anerkannte Parlament Libyens hat den pensionierten General Khalifa Haftar zum neuen Armeechef ernannt. Der General pflegt enge Beziehungen zu Ägypten und geht seit Monaten gegen militante Islamisten in dem nordafrikanischen Land vor.

General Haftar macht, was notwendig ist:

Bevor eine Demokratie funktionieren kann, muss Libyen erst die im Bürgerkrieg eingesickerten islamistischen Terroristen kaltstellen.

Wie Sisi sollte er sich den Segen für die Säuberungen besser gleich bei Putin holen.

Obama würde ihm bestimmt sämtliche wirkungsvollen Maßnahmen gegen die islamistischen Extremisten verbieten und ihn im Falle des Falles dann trotzdem erst recht fallenlassen.

Während der weltfremde Obama sich an seinem Feindbild Netanyahu abarbeitet, erkennt Sisi, wer im Nahen Osten das Problem ist:

In a big move, that nevertheless should not surprise those paying attention, Egypt has ruled Hamas to be a terrorist organization. The BBC:

“It has been proven without any doubt that the movement has committed acts of sabotage, assassinations and the killing of innocent civilians and members of the armed forces and police in Egypt,” Judge Mohamed el-Sayed said, according to state news agency Mena.

Besides Hamas, which is now entirely cut off and surrounded by enemies, the biggest losers from this verdict are Turkey and the Obama Administration.

(Achse des Guten)

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5 Antworten to “Sisi statt ISIS”

  1. El Gordo Says:

    Obama ist nicht nur weltfremd, er ist links. Die amerikanische Version eines Trittin oder einer Roth. Kombiniert mit einer narzistischen Persönlichkeit, die jedes Eingestehen eines Irrtums verhindert. Westliche Werte sieht er zynisch, die Rolle der USA grundsätzlich negativ.

    Ein Kritiker hat die Grundeinstellung seiner Außenpolitik schon vor Jahren so beschrieben: „If you are an enemy, we are sorry. If you are an ally, you are sorry.“ So jemand kann über den IS reden und den Islam nicht mal erwähnen, dafür aber die Kreuzzüge.

    • aron2201sperber Says:

      Obama profitiert zwar von den westlichen Werten, er sieht diese jedoch nur für den Westen als bindend an.

      bei uns kann es für Linke wie Obama oder Augstein nie progressiv genug zugehen:

      https://aron2201sperber.wordpress.com/2014/04/21/die-menschenrechte-als-einbahnstrase/

      …anderen gesteht man jedoch Unfreiheit und Diktatur gerne zu

    • Olaf Says:

      Obama legt bei der Hymne die Hand aufs Herz, er verschenkt nicht den Dollar an eine kranke Union, er zahlt nicht die Schulden anderer Staaten, er schützt die Grenzen und lässt nicht jeden kriminellen Südländer ins Land. Also kein Vergleich zu unserer grünen Gülle in den Parlamenten und Medien.

      • Marco Says:

        @ Olaf
        ganz meine Rede, man kann ihn noch lange nicht mit den Europäischen linken vergleichen, würde sagen hier wäre er wohl Mitte-Rechts (Nach Schweizer Massstab, da in Deutschland keine klare Grenze mehr zwischen Links und Rechts existiert).
        Er ist nicht im geringsten mit Roth zu vergleichen…

      • aron2201sperber Says:

        die deutschen Grünen waren in der Regierung auch staatstragender als jetzt in der Opposition.

        die rotgrüne Regierung war sogar bemerkenswert vernünftig und führte einige sehr sinnvolle Reformen durch.

        wofür sie natürlich (wie heute Obama) von der Basis gehasst wurden.

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