Mohamed überwinden

Deutschlands wichtigste und leider wohl auch gefährdetste Stimme zum Islam:

Solange die liberalen Muslime aber die Göttlichkeit des Koran nicht infrage stellen und nur die Rosinen aus dem Kuchen holen, teilen sie den gleichen Boden mit den Radikalen und liefern ihnen sogar Argumente für ihren Kampf, denn sie verzichten gerne auf die Rosinen, solange ihnen der ganze Kuchen gehört.

Der Prophet war zunächst schwach und predigte Frieden, dann hatte er eine Armee, überfiel Handelskarawanen und und führte Eroberungskriege. Zwischendurch schloss er ein paar Friedensverträge, rüstete dabei für den nächsten Krieg auf. Er hatte Schwäche für schöne Frauen und gute Parfüms. Alles ganz menschlich und für die damalige Zeit völlig normal.

Was wäre denn der Mehrwert, wenn wir den Islam so lesen würden?

Das Ergebnis wird sein, dass wir erkennen werden, dass der Koran aus heutiger Sicht entweder schädlich oder bestenfalls nutzlos ist, denn seine gewaltverherrlichende Passagen relativieren sein Friedenspotential. Wir werden erkennen dass der Prophet für die heutige Zeit weder als moralisches noch als politisches Vorbild taugt. Heute werden die Inhalte des Koran nicht wegen ihres moralischen und philosophischen Gehaltes hochgeschätzt, sondern wegen der Vermutung, dass seine Worte direkt von Gott stammen.

Mohamed wird heute nicht wegen seines Tuns geachtet, sondern wegen der Vermutung dass er der Verkünder der Botschaft Gottes war.

Man kann den Koran deshalb weder reformieren noch Mohameds Werk durch eine Neuinterpretation beschönigen. Aber man kann Mohamed und seinen Koran überwinden!

(Hamed Abdel-Samad)

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3 Antworten to “Mohamed überwinden”

  1. Marco Says:

    Der Islam ist für die Linken doch nur ein nützliches Werkzeug, Religion (vor allem das Christentum& Judentum), und die damit verbundene moralischen Werte, im Allgemeinen zu diffamieren. Denn wenn sich mal wieder irgendwo einer nach einem „Allahu Akbar“ in die Luft sprengt, ist Kritik am Islam intolerant, Kritik an Religion im Allgemeinen scheint allerdings immer vernünftig und angebracht zu sein.

    Die Geschichte zeigt ja, dass Linke (Sozialisten und Kommunisten) nie freunde von Religionen waren, und auch nie mit dessen Moralischen Werten einverstanden waren.
    Die Linken wünschen sich einen Mensch, denn man wie ein leeres Gefäss, nach belieben mit der „richtigen“ Ideologie und Werten auffüllen kann, um den „Perfekten“ Menschen zu schaffen.

    Anders kann ich mir die Verherrlichung des Islams seitens linker Kreise nicht erklären, ist allerdings nur eine These.

  2. aron2201sperber Says:

    man braucht nicht die eigene Kultur zu verleugnen, doch erst wenn man aufhört den Koran als Gottes letztgültiges Wort zu verstehen, kann der Islam zu einer Religion werden, die mit anderen Religionen wie Christentum, Judentum oder Buddhismus vergleichbar wäre – solange der Islam jedoch in der heutigen Form verstanden wird, darf man ihm nicht dieselben Rechte wie anderen Religionen zugestehen.

    das jüngste Kopftuchurteil zeigt, wie falsch der Islam bei uns verstanden wird. Indem man Ungleiches gleich behandelt, verstößt das Verfassungsgericht gegen den Gleichheitsgrundsatz, den es zu schützen glaubt

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