Hexenprozess geht ohne Hexe zu Ende

Das oberste Gericht Italiens wollte heute entscheiden, ob die Verurteilung von Amanda Knox (27) und Sollecito zu langen Haftstrafen wegen Mordes Bestand hat.

Das Urteil soll allerdings erst am Freitag fallen. So soll der Verteidigung und der Staatsanwaltschaft mehr Zeit eingeräumt werden, ihre Argumente vorzubringen, sagte Gerichtspräsident Gennaro Marasca in Rom.

Für Amanda Knox ist der kafkaeske Prozess-Albtraum mittlerweile zwar zu Ende (sofern sie nicht so verrückt ist, nach Italien zu fahren).

Für ihren italienischen “Komplizen” kann es allerdings in Anbetracht der Unberechenbarkeit der italienischen Justiz noch richtig eng werden.

Beim letzten Prozess-Durchgang war es ja ausgerechnet das Höchstgericht gewesen, welches die gut begründeten Freisprüche wieder aufgehoben hatte.

Obwohl keine DNA-Spuren der angeblichen Mörder (Amanda Knox und Raffaele Sollecito) an der Leiche gefunden worden waren, sondern nur jene des Vergewaltigers, hielt die Staatsanwaltschaft an ihrer Theorie fest, dass der Mord das Werk eines “Engels mit Eisaugen” gewesen sein musste: Amanda Knox habe den „armen Schwarzen“ zur Vergewaltigung und ihren italienischen Liebhaber (den sie gerademal eine Woche kannte) zum Mord angestiftet.

Die Sex-Hexe hatte also nicht nur die beiden Männer (die sich zuvor nie gesehen hatten) zur gemeinsamen Tat verleitet, sondern sie hatte auch die bemerkenswerte Fähigkeit, die (unsichtbaren) DNA-Spuren vom Körper des Opfers wegzuzaubern.

Der Vergewaltiger war übrigens unmittelbar vor der Tat wegen Einbruchsdiebstählen – zweimal davon mit einem Messer bewaffnet – von der Polizei festgenommen worden.

Doch die italienische Justiz hielt es nicht für nötig, ihn deswegen einzusperren.

Offenbar mussten die italienischen Gefängnisplätze für wichtigere Fälle reserviert werden:

z.B. für zwei unbescholtene Studenten, die gerade im Begriff waren, bei einem teuflischen Komplott eine Mitbewohnerin zu ermorden und dabei einen “armen Schwarzen” als willenlosen Gehilfen zu missbrauchen.

Ein schönes Beispiel für den umgekehrten Rassismus einer perversen Justiz.

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4 Antworten to “Hexenprozess geht ohne Hexe zu Ende”

  1. Conservative Warrior Says:

    Also wenn man mich fragt, wie ich das sehe waren Knox und ihr Freund beide an dem Mord beteiligt, denn sie waren Stundenlang mit der Leiche in einem Haus und müssten andernfalls doch wohlgemerkt haben, das das Badezimmer wie ein Schlachthaus aussah. Der Mord an Meredith Kercher geht meiner Meinung nach auf das Kono aller drei, denn in der Studentengruppe haben Satanische Riten, Gewalt- und Sexspiele stattgefunden. Ich denke Krecher ist Opfer des Heutigen Satanskult der unter Jugendlichen und Studenten umgeht geworden, und Knox ist eine Gestörte psychopathische lesbe, die den Mord an Kercher wollte weil sie eifersüchtig auf sie war und sie in ihrem Teuflischen Wahnsinn hat vergewaltigen und an ihrem eigenen Blut ersticken lassen.

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