Augsteins Bärtchen

Sie haben, liebe Frau Merkel, Griechenland verwüstet. Im Alleingang. Ich wundere mich nicht, dass die Griechen Sie mit Hitlerbart darstellen.

(Augstein)

Wenn es um die eigene linke Agenda geht, verzichtet Augstein fast nie auf einen Nazi-Vergleich.

Aber wehe, wenn ein deutscher Jude einen notorischen Israel-Hasser wie Augstein als Antisemiten bezeichnet:

Hier entgleisen nicht nur die Worte. Das Gedenken an den Holocaust wird zu niedriger Münze verkauft. Das Traurige ist: Am Ende bleibt nur ein Achselzucken. Inflationärer Gebrauch führt immer zur Entwertung. Das ist eine Katastrophe. Denn der Antisemitismusbericht der Bundesregierung aus dem Jahr 2011 kommt zu solchen Ergebnissen:

  • Jeder sechste Deutsche stimmt der Aussage zu, Juden hätten zu viel Einfluss in Deutschland.
  • Jeder Achte findet, die Juden trügen eine Mitschuld an ihrer Verfolgung,
  • und vierzig Prozent unterstellen ihnen, aus ihrer Verfolgung in der Vergangenheit Vorteile in der Gegenwart zu ziehen.
  • Insgesamt hat jeder fünfte Deutsche etwas gegen Juden.

(Augstein)

Dass der Antisemitismus in Deutschland wieder aufblühe, könne natürlich nicht an der Hetze gegen Israel, die heute in Europa abgesehen von ein paar alten Nazis vor allem von Islamisten und Linken wie Augstein betrieben wird, liegen…

…sondern verantwortlich sei Broders inflationärer Gebrauch des Antisemitismus-Vorwurf gegen Augstein.

Ohne Bärtchen

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3 Antworten to “Augsteins Bärtchen”

  1. Olaf Says:

    Wenn die Deutschen am Unglück der Griechen schuld sind, wieso klammern die sich dann an den Euro und die EU? Augstein als Weltökonom müsste doch für die radikale Trennung der heiligen Griechen von den bösen Deutschen sein. Aber das deutsche Sklavengeld nimmt der Kuckuck gerne, da ist er ganz Grieche und Türke.

    • aron2201sperber Says:

      Augstein als Weltökonom müsste doch für die radikale Trennung der heiligen Griechen von den bösen Deutschen sein.

      wieso sollte er? – die EU entwickelt sich ja gerade immer mehr zu einem undemokratischen sozialistischen Ungetüm, das sich Augstein wünscht.

  2. Augsteins Spiegel-Bild | Aron Sperber Says:

    […] das Titelbild hat mich mehr an Jakob Augstein als an Adolf Hitler […]

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