Hodentöter und die Judenverfolgung

Hodentöter setzt wieder einmal heutige Moslems mit von Hitler verfolgten Juden gleich:

Liebe Freunde,

Sarrazin, Rechtsradikalismus und Pegida sind eine schlimme Pest. Sie kämpfen nicht gegen den Untergang des Abendlands. Sie sind sein Untergang.

Damals demonstrierten die Rechtsradikalen gegen Juden, heute gegen Flüchtlinge, Ausländer, Muslime. Und wieder gegen Juden.

95 Prozent aller antisemitischem Übergriffe kommen von Rechtsextremen.

Die behaupteten 95 % entbehren jeglicher faktischen Grundlage.

Tatsächlich fanden 2014 die meisten Übergriffe im Rahmen von Anti-Israel-Kundgebungen statt, welche regelmäßig zu Pogromen gegen Juden ausarteten:

25. April Berlin: Ein junger Israeli wird in Kreuzberg von sechs Palästinensern angegriffen und krankenhausreif geschlagen.

12. Juli Frankfurt am Main: Pro-palästinensische Aktivisten rufen bei einer Demonstration antisemitische Parolen wie „Kindermörder Israel“ über den Lautsprecher der Polizei aus.
Bochum, Dortmund, Gelsenkirchen, München: Bei Demonstrationen ist der Ruf „Kindermörder Israel“ oder „Hamas, Hamas, Juden ins Gas“ zu hören.

17. Juli 2014 Berlin: „Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein“, rufen pro-palästinensische Demonstranten in Berlin. In den folgenden Tagen kommt es zu mehreren Vorfällen in der Hauptstadt. Ein Mann wird angegriffen, weil er eine Kippa trägt. Ein Imam predigt in einer Neuköllner Moschee: „Oh Allah, vernichte die zionistischen Juden.“ Der Zentralrat der Juden u.a. erstatten Anzeige wegen Volksverhetzung. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

18. Juli: Essen: Im Anschluss an eine pro-palästinensische Demonstration der Linksjugend Solid Ruhr greifen deren Teilnehmer eine pro-israelische Kundgebung mit Flaschen, Steinen und Böllern an. Sie rufen „Scheiß Jude, brenn“. Am selben Tag gibt es 14 Festnahmen wegen des Verdachts auf Aktionen gegen die Alte Synagoge Essen. Inzwischen hat die Polizei 66 Ermittlungsverfahren eingeleitet.

19./20. Juli Berlin: Bei einer pro-palästinensischen Demonstration wird ein isarelisches Ehepaar, das zufällig den Weg kreuzt, massiv bedroht und muss von der Polizei geschützt werden. Die Demonstranten rufen: „Nazimörder Israel!“, „Scheiß Juden, wir kriegen Euch!“ und „Wir bringen euch um!“

24. Juli Berlin: Ein 19-Jähriger wird auf dem Weg zur Synagoge in der Passauer Straße von einem Unbekannten mit der Faust geschlagen. Seine Brille fällt zu Boden und geht kaputt. Das Opfer trug eine Kippa.

25. Juli Berlin: Auf der Demo zum Al Quds Tag rufen pro-palästinensische Demonstranten die Parole „Israel vergasen“, auch „Sieg Heil“-Rufe werden vernommen.

29. Juli Wuppertal: Molotow Cocktails werden auf die Barmer Synagoge geworfen. Mittlerweile sitzen drei Tatverdächtige in Untersuchungshaft.

Frankfurt a. M.: Ein Unbekannter droht am Telefon damit, 30 Frankfurter Juden zu ermorden, sollte seiner Familie in Gaza etwas passieren.

(Zentralrat der Juden)

Die Teilnehmer solcher Veranstaltungen sind genau die Leute, die auch Hodentöters antisemitischen Mist, der als „Sorge um Gaza“ verbrämt wird, konsumieren:

Gaza Hodentöter

Hodentöter fordert eine strenge Bestrafung der Täter:

Es kann nach Artikel 8 Absatz 2 „auf Grund von Gesetzen eingeschränkt werden.“ ‚Volksverhetzung‘ und ‚Gotteslästerung‘ sind solche Anlässe. In Paragraph 130 unseres Strafgesetzbuches heißt es unter anderem: „Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, gegen eine nationale, rassische, religiöse Gruppe zum Hass aufstachelt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.“ Warum, verdammt nochmal, geschieht das nicht?

Würde man den Paragraphen ernst nehmen, wäre Hodentöter der erste, den man für seine Hetztiraden gegen Israel, die zu gewaltsamen Übergriffen gegen Juden führen, verurteilen müsste.

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12 Antworten to “Hodentöter und die Judenverfolgung”

  1. aron2201sperber Says:

    auf Todenhöfers Seite finden sich regelmäßig Bilder von Propaganda-Bildern mit verletzten Kindern:

    außer Islamisten verbreitet in Deutschland niemand so konsequent Propaganda gegen Israel.

  2. aron2201sperber Says:

    und kein anderer Deutscher hat so viele islamische Fans wie Hodentöter.

    kein Wunder, dass er bei Taliban, Mullahs und dem IS ein- und ausgehen kann.

    der Hass gegen Israel ist das Einzige, worin sich alle einig sind.

  3. ws Says:

    Todenhöfer ist vielleicht das, was in der IT ein honeypot ist. Er zieht Viren und Schädlinge an. Man kann bei ihm und vor allem seinem Umfeld (Kommentarbereich) als Insektenforscher exemplarisch sehen, was schief läuft. Die Resonanz, die er in einschlägigen Kreisen hat, erschreckt: Manche Posts von ihm haben bis zu 25.000 Kommentare (die Antworten darauf nicht mitgerechnet).

  4. American Viewer Says:

    Der Widerspruch ist in der Tat extrem. Medien wie die taz behaupten ebenfalls über 95 Prozent aller erfassten antisemitischen Straftaten würden von Rechtsextremen verübt.
    http://www.taz.de/!155883/

    Gleichzeitig zeigen die konkreten Fälle ein anderes Bild:
    http://www.zentralratdjuden.de/de/article/4960

    E spricht vieles dafür, dass bestimmte Tätergruppen „kultursensibel“ der Statistik entzogen werden.

    • aron2201sperber Says:

      95 % ist eine geradezu grotesk unrealistische Zahl, wenn man bedenkt, aus welchen Ecken heute in erster Linie gegen Juden gehetzt wird.

      vielleicht werden Islamisten unter „Rechtsextreme“ gezählt – sind sie zwar auch – allerdings wird das sonst von Hodentöter und taz ja stets geleugnet

      • American Viewer Says:

        Die taz berichtet an anderer Stelle selbst kritisch, dass es laut deutschen Gerichten und Behörden „keine antisemitische Tat“ sei, wenn Palästinenser Brandanschläge auf Synagogen verüben.
        http://www.taz.de/!154216/

        Nur 1+1 zusammenzählen, kann man bei der taz offensichtlich noch nicht. Ist ja auch schwer.

  5. Olaf Says:

    Michel Friedman und seine Frau Bärbel Schäfer warnen auch vor der rechten, deutschen Gefahr und propagieren Multi-Kulti. Und dieses Pärchen lebt in Frankfurt/Main, wo es aussieht wie in Ankara. Darauf, dass die Deutschen schuld sind, können sich viele Gruppen schnell einigen, Linke, Juden, Moslems und Griechen. Und natürlich darauf, dass die Deutschen bezahlen sollen, die Griechen haben jetzt ausgerechnet, Deutschland schuldet ihnen 290 Milliarden Reparationen. Und die linken, antideutschen Politiker bezahlen das auch.

  6. Marco Says:

    Jürgen Todenhöfer: Auf seiner FB Seite halte ich es keine 10 Minuten aus ohne einen Roten Kopf vor Wut zu kriegen.
    Mehr Politisch korrekt gibt es nicht.
    Sein links-Politischer Dünnschiss ist echt überflüssig.

    Sorry moderater, aber wenn es um Todenhöfer geht, verschwindet mein Fähigkeit, sachlich Kommentare zu verfassen.

  7. Augsteins Beitrag zu Irans Plan | Aron Sperber Says:

    […] den Verstehern des iranischen Atomprogramms wird der Bedrohte zum Aggressor gemacht: der Iran müsse sich durch […]

  8. Importierter Antisemitismus | Aron Sperber Says:

    […] auch für diese islamischen Taten hat er natürlich andere Schuldige […]

  9. Heimische Anbieter für den importierten Antisemitismus | Aron Sperber Says:

    […] Für die Folgen des von ihm befeuerten Antisemitismus findet Todenhöfer natürlich andere Schuldige: […]

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