Wie die Araber die UNO-Statistik beherrschen

Bei all den Horrormeldungen aus Yarmouk, die die Weltöffentlichkeit in den vergangenen zwei Jahren erreichten, wurde eine entscheidende Frage nie gestellt: Warum leben die Menschen dort nach 67 Jahren noch immer in einem Flüchtlingslager, warum wurde in 67 Jahren nicht einmal der Versuch unternommen, sie in die syrische Gesellschaft zu integrieren?

(Heiko Heinisch)

Nur so haben es die arabischen Staaten geschafft, aus einer winzigen Bevölkerung von weniger als einer halben Million die laut UNO-Statistik größte Flüchtlingsgruppe der Welt (4,5 Millionen) entstehen zu lassen:

UNRAWA

In den offiziellen UNO-Statistiken werden islamische Länder als Hauptaufnehmer von Flüchtlingen genannt.

Dies liegt jedoch daran, dass Flüchtinge in islamischen Ländern für immer Flüchtlinge bleiben, während sie in Europa nach wenigen Jahren aus der Statistik verschwinden.

Jordanien steht an erster Stelle, obwohl die Palästinenser bereits vor mehr als 45 Jahren kamen und wie die Jordanier muslimische Araber sind.

Pakistan steht an dritter Stelle, obwohl die afghanischen Paschtunen bereits vor über 20 Jahren kamen und ebenfalls dieselbe Sprache sprechen und dieselbe Religion teilen.

Der Iran steht an fünfter Stelle, obwohl die afghanischen Hazaren bereits vor über 20 Jahren kamen und Iranisch-sprechende Schiiten sind.

Die Flüchtlinge aus dem Balkankrieg sind hingegen in der UNO-Statistik nicht mehr zu finden, obwohl sie weder die Sprache noch die Religion der Aufnahmeländer teilten.

Selbstverständlich sind auch die Millionen Menschen, die seit Ende des zweiten Weltkriegs aus dem Ostblock geflohen waren, längst aus den Statistiken verschwunden.

Saudi-Barbariens Bevölkerung setzt sich zwar zu 27 % aus Gastarbeitern zusammen, die für die Ölscheichs schuften, bei der Asylquote stehen die Saudis trotz ihres Reichtums lediglich an 117. Stelle. Allerdings sorgen die Saudis dafür, dass die in Europa aufgenommenen Muslime mit Moscheen, Imamen und Dialüg-Zentren versorgt werden.

Solidarisch ist man in der islamischen Welt nur bei der Verbreitung der eigenen Ideologie und im Kampf gegen Israel.

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5 Antworten to “Wie die Araber die UNO-Statistik beherrschen”

  1. strichfilosof Says:

    Hat dies auf bissige Kommentare zu Nachrichten rebloggt und kommentierte:
    Der Titel des Blogs sagt alles, dem ist nichts hinzuzufügen…

  2. besucher Says:

    Die Hazara unterscheiden sich dafür optisch ziemlich von den Persern, sie sehen nämlich aus wie Zentralasiaten.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Hazara_people

  3. Silem Says:

    „und im Kampf gegen Israel.“

    Und selbst das zählt heute nicht mehr. Ägypten unterstützt Israel in seinem Kampf gegen die Hamas und geht dabei sogar noch brutaler und rücksichtsloser vor (Können sie ja auch. Arabische Gewalt gegen Palästinenser interessiert den weißen Pro-Palästinenser ja nicht) und die Golfstaaten arbeiten lieber mit Israel zusammen gegen den Iran als sich mit so Hindernissen wie der Frage der Palästinenser zu beschäftigen.

    Der Status Quo ist nur möglich weil er von den meisten arabischen Staaten entweder geduldet oder gar unterstützt wird. Selbst die Hisbollah beginnt langsam damit den Status Quo mit Israel zu unterstützen. Sind ja zu sehr damit beschäftigt Syrer und Iraker zu massakrieren.

  4. kundentests.com Says:

    Wenn die Flüchtlinge so viele Parallelen zu den einheimischen aufzuweisen haben, warum sollten sie dennoch ausgegrenzt und nicht integriert werden? So einfach, wie es in dem Artikel beschrieben wurde, ist es leider nicht. Das Thema bedarf einer ausführlichen Diskussion. Dennoch ein interessanter Blickwinkel, danke für den Artikel

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