Nicht das Sozialamt der Welt?

Sozialamt

Die Sozialleistungen, welche die Flüchtlinge in Jordanien und im Libanon erhalten, können halt kaum mit unseren verglichen werden.

Außerdem werden sie von der UNO (also von UNS) bezahlt.

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11 Antworten to “Nicht das Sozialamt der Welt?”

  1. Olaf Says:

    Jetzt ist der Seehofer schon der NPD, also statistisch gesehen. Wenn ein Obdachloser und ein zweifacher Millionär die Grundlage einer Statistik bilden, sind beide Millionäre im Durchschnitt.
    Die obige Statistik ist natürlich eine Verarsche, wie AS richtig festgestellt hat, denn in der Überschrift geht es um Sozialleistungen, die ja in der BRD besonders üppig sind, im Diagramm geht es aber um den prozentualen Anteil der Flüchtlinge an der Bevölkerung, also zwei verschiedene Dinge. Das Diagramm müßte, um zur Überschrift zu passen, die Summe der jeweiligen Sozialleistungen darstellen, dann wäre Deutschland eindeutig das Sozialamt der Welt, mit dem größten Balken.

    • aron2201sperber Says:

      Das Diagramm müßte, um zur Überschrift zu passen, die Summe der jeweiligen Sozialleistungen darstellen, dann wäre Deutschland eindeutig das Sozialamt der Welt, mit dem größten Balken.

      genau darum geht es in meinem Beitrag

    • American Viewer Says:

      Kommunisten ist die nominale, reale Welt egal, ungefähr so ähnlich wie die Ignoranz der meisten Entscheidungsträger gegenüber dem NGDP ihres Staates.

  2. aron2201sperber Says:

    wer ist UNO bzw. UNS?

    op 17 contributors to the UN budget, 2013[154]
    Member state Contribution
    (% of UN budget)
    United States
    22.000
    Japan
    10.833
    Germany
    7.141
    France
    5.593
    United Kingdom
    5.179
    China
    5.148
    Italy
    4.448
    Canada
    2.984
    Spain
    2.973
    Brazil
    2.934
    Russia
    2.438
    Australia
    2.074
    South Korea
    1.994
    Mexico
    1.842
    Netherlands
    1.654
    Turkey
    1.328
    Switzerland
    1.04

    http://en.wikipedia.org/wiki/United_Nations

  3. aron2201sperber Says:

    noch detaillierter:

    http://www.unhcr.org/4965f61e2.html

  4. American Viewer Says:

    Ich erlebe das jeden Tag. Von dem vielen Geld, dass Deutschland Jahr für Jahr für einen einzigen Asylbewerber ausgibt, könnte man hunderte Flüchtlinge in Libanon und in Jordanien gut versorgen. Was für eine Verschwendung. Was ist das für eine verrückte Welt?

    Die Japaner sollten in diesem Fall das Vorbild der anderen westlichen Staaten sein. Japan lehnt seit Jahren fast alle Asylanträge ab. Seit 1982 hat Japan nur ca. 600 Menschen Asylstatus gewehrt. Dafür ist man bei der Entwicklungs- und Flüchtlingshilfe sehr großzügig und liegt seit Jahrzehnten auf Platz 2 hinter Amerika. Manchmal auch auf Platz 1.

    Auch beim UNHCR ist man der zweitwichtigste Geldgeber seit Jahrzehnten und trotzdem lassen sich die Japaner jedes Jahr vom UNHCR beschimpfen wie asozial sie doch seien. Als japanische Regierung würde ich diesem „Hilfswerk“ keinen Yen mehr überweisen.

    http://www.dgvn.de/fileadmin/user_upload/DOKUMENTE/Deutschland_UN-Finanzierung_Huefner/UNHCR/II.07-02.pdf

    • aron2201sperber Says:

      sehr interessant! wusste ich alles gar nicht

    • Silemm Says:

      Es ist ja schön das man 100 Flüchtlinge im Libanon oder in Jordanien versorgen KÖNNTE.

      Aber es geht nunmal aus einfachen Gründen nicht. Im Libanon sind 1/4 der Bevölkerung syrische Flüchtlinge. Der Süden des Landes ist von iranischen Milizen besetzt. Es droht ständig der apokalyptische Krieg mit Israel und die Dschihadisten von Nusra und IS wollen lieber gestern als heute den Libanon in den Bürgerkrieg stürzen. Und da wollen wir Flüchtlinge einquartieren? In einem Land das jederzeit expolidieren kann und nochmal 4 Millionen Menschen in die Fremde zwingt?

      Jordanien sieht nicht besser aus. Ein Großteil der Bevölkerung nennt sich Palästinenser. Das Land ist arm, Subventionen erhalten einigermaßen die Stabilität und die Muslimbruderschaft möchte lieber gestern als heute den Krieg mit Israel beginnen. Und da wollen wir Flüchtlinge einquartieren?

      Flüchtlinge in den Golfstaaten? Sicher, man schickt Flüchtlinge einfach von der einen Diktatur in die Nächste. Ist ja nicht so schlimm. Zudem sind die Golfstaaten wichtige Versorger ihrer arabischen Brüder. Hunderttausende Ägypter, Syrer und anderer Araber der Mittelmeerküste arbeiten in den Ländern der arabischen Halbinsel und halten mit dem Geld ihre Familien in den belagerten Städten von Syrien über Wasser. Wir dagegen schicken sie unters Wasser (Achtung Zynismus).

      Wie sagte Oliver Welke am Freitag? „Lokale Lösung? Wir schicken die Syrer einfach in den Irak und die Iraker nach Syrien. Problem gelöst.“

      • American Viewer Says:

        Und da wollen wir Flüchtlinge einquartieren?

        Wir quartieren dort niemanden ein. Die meisten syrischen Flüchtlinge leben genau dort. 3 bis 4 Millionen Syrer haben ihr Land mittlerweile verlassen. Die meisten davon leben in den an angrenzenden Staaten und werden durch das UNHCR versorgt, das wiederum fast allein vom Westen und von Japan finanziert wird.

        Nach Europa selbst haben sich bisher relativ wenige Syrer durchgeschlagen. Dass sind die reicheren Syrer, die tausende Dollar/Euro für Bestechungsgelder und Schlepper ausgeben konnten. Für diese reicheren Syrer gibt Europa mindestens so viel Geld aus, wie für ihre ärmeren Kollegen, die sich eine Flucht in den Luxus nicht leisten können.

        Der Krieg in Syrien ist eine Katastrophe. In einer Katastrophensituation baut man ein Triage-System auf, in dem streng geguckt wird, dass die verfügbaren Gelder und Mittel so effektiv wie möglich eingesetzt werden. Das war auch mal eine linke Idee, dass man mit dem gleichen Geld lieber 100-1000 Armen hilft, also dem einen Privilegierten, der sich hier einschleppen lässt.

        Aber das war einmal. Spätestens in unserer heutigen Zeit geht es Linken nur noch um sich selbst. Es geht Ihnen nur noch darum, dass sie selbst ein gutes Gefühl haben. Das gute, selbstgerechte Gefühl ist wie ein Droge nach der viele westliche Politiker ihre ganze Politik ausrichten.

        http://www.tagesschau.de/ausland/syrische-fluechtlinge-102.html

  5. American Viewer Says:

    Die Grafik des Neuen Deutschlands ist lustig. Aus welchem Jahr sollen die Asylzahlen denn bitte stammen? 2014? 2015?

    Man beachte den brutalen Anstieg der Zahlen seit 2013:
    http://mediendienst-integration.de/artikel/wer-nimmt-die-meisten-fluechtlinge-auf-2012.html

  6. American Viewer Says:

    Mini-Staaten wie Malta sollte man in diese Statistiken nie aufnehmen. Sie verzerren die Statistik nur. Und im Libanon und in Jordanien ist man – wie du schön dargelegt hast –
    schon immer einfach Flüchtling. Ganz egal, wie lange man nun schon da ist.

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2015/04/11/wie-die-araber-die-uno-statistik-beherrschen/

    So gesehen bestehen Amerika und Deutschland zu fast 100% aus Flüchtlingen. In DL waren es zuletzt die Türken und Balkanstaatler, die massenhaft kamen. Davor kamen die Schlesier und Donaschwaben. Und der Rest stammt wahrscheinlich noch von der Völkerwanderung ab.

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