Solange der Spiegel mehr als 70 % zählt

Umgang mit Bootsflüchtlingen: Das trügerische Vorbild Australien

Nach den jüngsten Bootskatastrophen im Mittelmeer mit Hunderten Toten streiten Europas Politiker über den richtigen Umgang mit den Flüchtlingen.

Australien ist es zwar mit seiner Politik gelungen, die Boote zu stoppen. Die Flüchtlinge aber leiden weiter – nur eben auf Nauru, in Papua-Neuguinea oder anderswo.

Bei den australischen Wählern kommt der harte Kurs gegen die Flüchtlinge aber an: Laut Umfragen unterstützen 70 Prozent der Wähler die „Stop-the-Boats“-Politik.

(Spiegel)

Noch zählt für Europas Politiker die Meinung des Spiegels mehr als jene der Wähler.

Da in Europa niemand der Böse sein will, wird das Sterben im Mittelmeer weitergehen.

Schafft man es nicht bald, die notwendigen Maßnahmen zu setzen, um die illegale Migration zu stoppen, werden es die wirklich Bösen sein, die uns “guten Europäern” diese Drecksarbeit abnehmen.

Wenn bei uns einmal die Le Pens und Straches das Sagen haben, werden wir neidisch auf die zivilisierten Verhältnisse in Australien blicken und uns wundern, warum rechtsextreme Politiker dort keine Chance haben.

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7 Antworten to “Solange der Spiegel mehr als 70 % zählt”

  1. American Viewer Says:

    Wobei ich von Le Pen und vor allem Strache nichts erwarten würde. Im Grunde sind es oftmals nur gemäßigte linke Parteien, die in solchen Fällen eine Veränderung herbeiführen können. So wie auch nur Schröder Arbeitsmarktreformen durchführte. Ähnliches geschah beim Asylkompromiss Anfang der 90er Jahre. Ohne die SPD wäre es damals nicht gegangen. Die Le Pens und Straches dienen nur als Druckmittel. Als Schwarzer Mann an der Wand.

  2. Kein Weg führt an Australiens „No Way“ vorbei | Aron Sperber Says:

    […] wenn es der Spiegel nach wie vor anders sieht, ist Australiens Weg die einzige Lösung, um wieder ein sicheres Asyl-Land für von […]

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