Hitlers und Elsässers Kampf

Der Kommunismus stellte nach dem Ersten Weltkrieg in vielen Ländern eine sehr reale Bedrohung dar.

Hitler war mit dem Versprechen angetreten, die Deutschen vor jener Gefahr zu bewahren.

Bei Hitler war der Bolschewismus jedoch nicht einfach der Kommunismus, sondern Teil einer großen jüdischen Weltverschwörung.

Zumal Juden und Freimaurer nach Hitlers Ansicht nicht nur den Kommunismus, sondern auch alle Demokratien steuerten, sah sich Hitler dazu berechtigt, die eigene Demokratie nach seiner Machtergreifung abzuschaffen und alle anderen freien Demokratien anzugreifen.

Dabei scheute der Anti-Bolschewist nicht davor zurück, sich mit dem erklärten Bolschewistischen Hauptfeind zu verbünden.

Am Ende waren Millionen Juden ausgerottet und halb Europa kommunistisch.

Heute stellt der Islamismus eine mindestens genauso reale Gefahr für die Welt dar wie der Kommunismus zu Hitlers Zeiten.

Und wieder gibt es in Deutschland Demagogen, welche die reale Bedrohung dafür ausnützen wollen, ihren eigenen Kampf zu führen.

Jürgen Elsässer, der vor wenigen Jahren noch für die „Islamische Zeitung“ geschrieben hatte und dessen engster Weggefährte aus jüngster Zeit gerade die „unmenschliche Asylpolitik des Westens“ anprangert, schreckt nicht davor zurück, Aussagen eines Freimaurers aus den 1920er-Jahren für seine Hetze zu missbrauchen:

Ein früher Advokat der Völkervermischung war der österreichische Adelige und Freimaurer Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi, der schon in den 1920er Jahren von einer „eurasisch-negroiden Zukunftsrasse“ träumte, die „äußerlich der altägyptischen ähnlich“ ist. Der Graf inspirierte Winston Churchill mit seiner Idee der „Vereinigten Staaten von Europa“ und wurde unter anderem mit dem Karlspreis der Stadt Aachen ausgezeichnet. Die von ihm 1922 gegründete Paneuropa-Union existiert als Elitennetzwerk bis heute, deutscher Präsident ist der CSU-Europaabgeordnete Bernd Posselt.

Auch von zionistischer Seite gab es Druck. „Europa muss multikulturell sein“, war ein Aufruf von Israel Singer in der Welt vom 30. Januar 2005 überschrieben. Der Vorsitzende des Jüdischen Weltkongresses brach überraschenderweise sogar eine Lanze für den Islam. „Der ,neue Antisemitismus‘ der muslimischen Einwanderer ist eine Randerscheinung.“

(Jürgen Elsässer – „Flüchtlinge als Waffe„)

Wirklich explizit geht es dann im (vom Blog-Diktator streng moderierten) Kommentarbereich zur Sache:

Michael sagt:
27. April 2015 um 16:51
Barbara Spectre: „Ich denke, es gibt ein Wiederemporkommen des Antisemitismus, weil Europa an diesem Punkt in der Zeit noch nicht gelernt hat, multikulturell zu sein, Und ich denke, wir werden teilhaben an den Geburtswehen dieser Transformation, die stattfinden muß. Europa wird nicht als die monolithischen Gesellschaften bleiben, die sie einmal waren im letzten Jahrhundert. Juden werden im Zentrum des Geschehens sein. Es ist eine ungeheure Transformation, die Europa machen muß. Sie gehen jetzt in den multikulturellen Zustand über und man wird es den Juden übelnehmen wegen unserer führenden Rolle. Aber ohne diese führende Rolle und ohne diese Transformation wird Europa nicht überleben.“

Elsässer blog

Trotzdem ist es im heutigen Deutschland verboten, Jürgen Elsässer einen „glühenden Antisemiten“ zu nennen.

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14 Antworten to “Hitlers und Elsässers Kampf”

  1. American Viewer Says:

    Hitler wurde ja angezündet. Ist es in der deutschen Sprache nicht so, dass man vorher brennen musste um zu glühen? Kleiner Scherz. 😉

  2. aron2201sperber Says:

    Israel ist selbst von islamischer Massenzuwanderung betroffen und wird von Elsässers Ex-Genossen dafür auch gerne angeprangert:

    http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Israel/fluechtlinge.html

    dabei hat gerade Israel auch ohne Zuwanderung wohl schon die größten Probleme mit islamischen Extremisten und deren Terror

  3. besucher Says:

    Der Thread hierzu ist sehr interessant: Wir wohl doch nix mit der neuen Rechten und Linken. Sowjetmacht und deutscher Konservatismus passen wohl nicht so ganz zusammen.

    https://juergenelsaesser.wordpress.com/2015/04/26/putins-nachtwolfe-herzlich-willkommen-am-9-mai-zur-kundgebung-vor-dem-reichstag-15-uhr/

  4. Olaf Says:

    Wie die Juden weltweit denken, weiß ich nicht, aber alle prominenten „deutschen“ Juden sind antideutsch und hassen das Land in dem sie leben. Für solche Vampirgesichter wie Michel Friedman kann kein normaler Mensch Sympathien haben. Es sei denn, linke Selbstmörder.

    • besucher Says:

      Man merkt Du kennst Dich nicht wirklich aus:
      http://de.wikipedia.org/wiki/Ivan_Denes

      • Olaf Says:

        Prominent war dieser Denes wohl nicht, außerdem stellt er ja wohl eine Ausnahme dar. Ihr Zentralrat heißt ja ganz bewußt: „der Juden in Deutschland“ und nicht „deutscher Juden“. Es ist wie bei prominenten Moslems, sie sind nicht in Deutschland integriert, sondern im Linksradikalismus.

      • Olaf Says:

        Ein typischer Kommentar der „angesehenen“ jüdischen Dschurnalistin Shapira, linksradikal und GEZ-zwangsfinanziert.

      • Olaf Says:

        Und wie jede gute Linksradikale, lässt sich Frau Shapira nicht von Fakten beeinflußen und schiebt die japanischen Killings auch noch den Dresdnern in die Schuhe.

    • aron2201sperber Says:

      Immer wieder diese „Antideutschen-Diskussion“ mit Olaf: die Bezeichnung für die kleine linke Politsekte mit Israel-Fetisch, der Elsässer einmal auch angehörte, wurde von Elsässer selbst erfunden:

      »Nie wieder Deutschland« – dieser Slogan wurde von unserer Polit-Gruppe in Stuttgart zu Jahresanfang 1990 erfunden, im Zweifelsfall liegt das Copyright bei mir.

      https://aron2201sperber.wordpress.com/2013/09/24/bush-hasser-ist-obama-hasser/

      heute wird der Ausdruck „Antideutscher“ von ihm und anderen Antisemiten als Diffamierung gegen seine politischen Gegner (alle die USA und Israel nicht so sehr wie er hassen) verwendet

    • aron2201sperber Says:

      hier darf der deutsch-iranische Antisemit Ken Jebsen im russischen Fernsehen über die Antideutschen schwadronieren:

      willst du dich wirklich mit ihm auf eine Stufe stellen?

    • aron2201sperber Says:

      gerade prominente Juden wie Broder oder Giordano waren die wichtigsten Stimmen Deutschlands gegen eine falsche Toleranz gegenüber dem Islam, noch lange bevor Sarrazin sein Buch geschrieben hatte

      • Olaf Says:

        Broder hat neulich Reparationen für Griechenland gefordert, und bestimmt nicht, weil er die Griechen so toll findet. Die Deutschen sollen bezahlen, da zieht Broder mit SED-Gysi an einem Strang.

  5. Augsteins Pegida-Fratze | Aron Sperber Says:

    […] ehemalige Pegida-Fratze hat offenbar zu viel Jürgen Elsässer […]

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