Tante Claudia schämt sich für uns

Auf Sizilien schämt sich Claudia Roth für Europa

160.000 Flüchtlinge spülte das Mittelmeer 2014 nach Sizilien. Grünen-Politikerin Claudia Roth hört sich auf der italienischen Insel die Horrorgeschichten der Helfer und Migranten an – und fühlt mit.

(Die Welt)

Claudi

Italiens brave linke Regierung lässt zwar politisch korrekt alle Boote auffischen.

Für die (wesentlich teurere) Versorgung der selbstlos Geretteten dürfen dann trotzdem wir herzlosen nördlichen Wohlfahrtsstaaten aufkommen.

Um die eigene Vorgehensweise besser zu rechtfertigen, ließ die italienische Regierung wohlmeinende Medien und Hilfsorganisationen die Opferzahlen unwidersprochen nach oben manipulieren:

https://aron2201sperber.wordpress.com/2015/02/15/opferzahlen-fur-den-guten-zweck-verzehnfacht/

https://aron2201sperber.wordpress.com/2014/12/27/wie-aus-20-verungluckten-500-ermordete-wurden-2/

Solange es einem guten Zweck diente, und lediglich die Schlepper und nicht die Geschleppten angeschwärzt wurden, waren Medien bereit, die absurdesten Räuberpistolen ungeprüft wiederzugeben:

Überlebende berichteten, sie seien am 7. Februar von einem Strand bei Tripolis in See gestochen. Die Schleuser hätten sie mit vorgehaltener Pistole gezwungen, auf die Boote zu gehen.

Dieses jüngste Flüchtlingsunglück hat in Europa erneut Forderungen laut werden lassen, die im Herbst eingestellte Rettungsaktion Mare Nostrum der italienischen Marine wieder aufzunehmen.

(Spiegel)

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6 Antworten to “Tante Claudia schämt sich für uns”

  1. Eloman Says:

    Was habe ich heute noch gelesen? Die „Flüchtlinge“ weigern sich, von maltesischen Booten gerettet zu werden weil sie von Malta aus so schlecht nach Mittel- und Nordeuropa kommen.

  2. aron2201sperber Says:

    Prodi ist ein typischer Italiener: das Problem liege nur an Libyen, wo man allerdings auch nicht einschreiten dürfe, sondern eine Konferenz einberufen müsse, was allerdings auch nicht gehe, da man es sich mit Russland verscherzt habe:

    http://www.spiegel.de/panorama/romano-prodi-zur-fluechtlingskrise-keine-loesung-ohne-libyen-a-1032037.html

    so kann sich Italien auf die Rolle des Opfers zurückziehen und weiterhin die Brücke für die Masseneinwanderung in die nördlichen Wohlfahrtsstaaten machen, dabei aber auch mit den Fingern auf die anderen zeigen.

  3. aussteiger Says:

    wie die eu fluchtursachen schafft, statt sie zu bekämpfen:
    europäischer spitzenpolitiker fordern (als reaktion auf das massensterben von flüchtlingen im mittelmeer): “fluchtursachen bekämpfen!” sie verschwiegen aber, dass auch die handels- und agrarpolitik der eu und deutschlands schuld an dem tausendfachen tod ist (im eu-parlament und den parlamenten der eu-staaten sieht man mehr arschlöcher, als eine toilette im frankfurter flughafen). hierdurch verlieren die hunderttausende bauern und fischer ihre lebensgrundlage. hier muss angesetzt werde, wenn die fluchtursachen ernsthaft bekämpft werden sollen. stattdessen drohen neue handelsabkommen, welche die entwicklungsländer noch weiter an den rand drängen. die flüchtlinge lassen nun alles zurück, was sie sich über jahre aufgebaut haben: https://campogeno.wordpress.com/2015/05/09/fluchtursachen-bekampfen/

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