Profiteure der Realitätsverweigerung

Es ist der Auftrag jedes Staates, seine Grenzen gegen illegale Einwanderung zu sichern. Wer gesetzeswidrig in ein Haus einbricht, wird verfolgt und bestraft. Wer gesetzeswidrig in ein Land eindringt, wird mit Sozialleistungen belohnt. Das ist falsch. Illegale Migration darf sich nicht lohnen. Sonst kommen immer mehr Illegale über das Mittelmeer – mit immer mehr Toten. Päpstliche Forderungen nach einer totalen Öffnung der Grenzen sind verantwortungslos.

Selbstverständlich bleibt es dem Vatikan unbenommen, illegale Flüchtlinge bei sich in Rom aufzunehmen. Private Caritas ist ehrenvoll. Staatlich verordnete oder gar aufgezwungene Caritas auf Kosten der Steuerzahler allerdings vergiftet das politische Klima.

(Roger Köppel – Die Presse)

In Österreich ist die FPÖ bereits stärkste politische Kraft, obwohl die Medien politisch korrekter denn je berichten und Strache nicht einmal allzu polemisch aufzutreten braucht.

Die Realität ist Straches entscheidender Wahlkämpfer.

Dass die Medien brav die Herkunft von Tätern verschleiern, macht zwar die Wähler der Grünen glücklich.

Trotzdem weiß natürlich jeder (auch die Grünen), wer die entherkunften Täter sind.

Dass in Europas Städten Frauen in Burkas und Männer mit Salafisten-Bärten herumrennen, kann ohnehin jeder, der außer Haus geht, mit seinen eigenen Augen beobachten.

Strache oder die Pegida einfach ins Nazi-Eck zu stellen, wie es die politisch-korrekten Medien fordern, ist erst recht gefährlich.

Indem man berechtigte Anliegen als rechtsextrem ausgrenzt, sorgt man dafür, dass sich bei vielen Menschen eine Paranoia gegen das demokratische System entwickelt.

Aus Pegida kann dann schnell Legida werden.

In Houellebecqs Zukunfts-Roman sind es die Muslimbrüder, die durch die Ausgrenzung profitieren und in Frankreich an die Macht kommen.

Tatsächlich könnte es auch die FN selbst sein, die in Frankreich mit einer überwältigenden Mehrheit von ausgegrenzten Wählern ein antidemokratisches System nach dem Vorbild Putins errichten wird.

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28 Antworten to “Profiteure der Realitätsverweigerung”

  1. Olaf Says:

    Wieso sollte die FN ein antidemokratisches Regime errichten?
    Wenn wir Volksabstimmungen hätten, also der Wille des Volkes umgesetzt würde, und nicht der Wille der linken, herrschenden Minderheit mit destruktiven Spinnereien im Kopf, dann wären unsere Probleme innerhalb kürzester Zeit gelöst.
    Wie meinte Geert Wilders: Wollt ihr mehr oder weniger Marokkaner?
    Ganz einfach.

    • Olaf Says:

      Geert Wilders, der Problemlöser:

    • Idiota Says:

      @ Olaf

      Sie verstehen das falsch, Demokratie ist, wenn das richtige Ergebnis rauskommt – alles Andere ist ein putineskes antidemokratisches System.

    • besucher Says:

      öhmm…. wer wählt diese angebliche linke Minderheit? Die wählen sich ja nicht selber.

      • Olaf Says:

        @Besucher
        Gute Frage. Ich bin vollkommen überzeugt, dass die Altparteien, die 100% des Bundestages bilden, keine einzige Volksabstimmung über die wichtigen Themen gewinnen würden. Ein scheinbares Paradoxon, aber erklärbar.
        Wir haben scheinbar verschiedene Parteien, und scheinbar eine Opposition. Dazu die Medien, die scheinbar objektiv berichten. Das könnte man als naiver, treuer Germane Demokratie nennen. Leider ist das eine Mogelpackung, aber sie funktioniert um den Michel einzulullen.
        Wieso gibt es keine Volksabstimmungen, wenn das Volk die linke Partei-Politik angeblich will? Offensichtlich scheuen die Altparteien Volksabstimmungen, wie der Teufel das Weihwasser.
        Wie würde der Steuermichel wohl auf folgende Fragen antworten:
        Wollt ihr euer Geld an Griechenland verschenken, ja oder nein?
        Wollt ihr mehr oder weniger Asylanten?
        Wollt ihr den Wald abholzen für Windräder?
        Wollt ihr mehr oder weniger Moscheen und Minarette?

        Das Ergebnis dieser Abstimmungen wäre klar, deshalb gibt es keine Volksabstimmungen.

      • Olaf Says:

        Eine Umfrage zu Griechenland. Über 90% der Bürger sind gegen Geldgeschenke nach Süden, aber über 90% der Politiker sind dafür. Deshalb gibt es keine Volksabstimmungen, sondern nur die Trickserei mit Parteien und Staatsmedien.

        http://www.bild.de/politik/ausland/grexit/das-denkt-deutschland-41428114.bild.html

    • aron2201sperber Says:

      Hitler, Erdogan, Putin oder Mursi wurden alle demokratisch gewählt:

      https://aron2201sperber.wordpress.com/2015/06/03/gewahlte-fuhrer/

      Sie haben mit ihren Wahlsiegen jedoch alles bekämpft, was eine Demokratie ausmacht, nämlich die bürgerlichen Freiheiten.

      Le Pen und Strache würden voraussichtlich mit ihren demokratischen Siegen eine ähnlich antidemokratische Politik betreiben

      • Idiota Says:

        „was eine Demokratie ausmacht, nämlich die bürgerlichen Freiheiten.“

        Die machen eine liberalen Rechtsstaat aus nicht die Demokratie.
        Bei Putin und Mursi ist auch sehr zu bezweifeln, ob da jemals sowas zum bekämpfen da war.

      • haha Says:

        Putins Staat ist nach bester liberaler Lesart, und zwar in wirtschaftlichen Kenn- und Verhältnisszahlen, ein viel offeneres und freieres Gebilde als jene EUdssr oder etwa die USA.
        Das stammt auch nicht von mir, dem sie in einer dem Ostblock immanenten Redekultur vorwerfen werden ein Putinversteher zu sein.
        Sondern von Wirtschaftswissenschaftlern aus Chicago, die sich den Kapitalfluss im putinschen Staat angesehen haben.

      • aron2201sperber Says:

        Putin hat das gleiche ökonomische Erfolgsgeheimnis wie die Saudis – ohne Petrodollars würde gar nichts laufen – sollte der Ölpreis niedrig bleiben, werden auch die Putin-Versteher begreifen wie wenig dahinter steckt:

        https://aron2201sperber.wordpress.com/2013/11/27/westliche-putin-versteher-2/

        ohne Petrodollars, die man an die Günstlinge verteilen kann, wird Wohlstand immer noch am besten in einer freien Gesellschaft erwirtschaftet:

        https://aron2201sperber.wordpress.com/2008/09/15/sozialistische-petrodollar-demokratie-fur-alle/

      • haha Says:

        Ganz gleich mit welchen Mitteln Putins Staat seinen Menschen ökonomische Freiheiten darbietet, ob mit Öl, Gas oder Nuklearwaffen. Wichtig ist, dass er es tut! Erachtenswert waren bei der wissenschaftlichen Erhebung vor allem das Auftrags und Investitionregime des putinschen Staates als solches, wie viel Geld der Staat in die Hand nimmt, um die Wirtschaft zu beeinflussen. Zu dieser Problematik haben sowohl Österreicher wie Hayek und Mises, als auch Amerikaner wie Rothbard klare Aussagen getroffen. Und zwar dass genau diese Zahlen einen straffen Indikator für die Freiheit in einer Gesellschaft darstellen. Und da liegt Russland weit vor dem „freien“ Westen. Nichtsdestoweniger berühren deine Strohmannargumente, meine Argumentation nicht im Geringsten. Warum?
        Klar, weil du Recht hast, der putinsche Staat ist durch den Öl-Boom sehr reich geworden. Aber sein Reichtum ist ein Novum. Im Gegensatz zu den Golfstaaten und den Saudis wird das Geld nicht an westlichen Kapitalmärkten sublimiert, ebenso wenig wird dadurch ein Wohlfühlsozialismus wie in Venezuela aufgebaut. Das Geld wird lediglich dazu genutzt den Rubel auf Kurs zu halten. Im Schnitt sind in der letzten Dekade, der Dekade des Öl-Booms, nur 4,8% der Petro-Dollar in die russischen Sozialfonds geflossen.
        Faktum ist, dass die Russen mit den Saudis und allen voran den Chinesen die höchsten Kapitalreserven auf Erden haben, nicht etwa in Ressourcen, da auch, ich meine jedoch in weichen Petrodollars. Mit einem Wettrüsten hätte der Westen – Moskau in die Knie zwingen können, dort aber ist man zu schlau, denn es ist der Westen und vor allem die USA die aus einer schwächeren Position heraus handeln. Da die Russen das nur all zu gut wissen, können sie den Westen nach Belieben an der Nase herum führen, in der Ukraine, in Syrien, mit dem IS, und besonders listig wenn vor der UN, mal wie früher, gestochen wird.
        Der Westen hat das nur allzu gut verstanden, er denkt er könne die unfassbaren Verbindlichkeiten die er gegenüber der Finanzoligarchie hat, durch Beef mit denen lösen, die selber viel weniger davon haben, und dadurch FREI genug sind um im NATIONALEN Interesse handeln zu können!

        PS: Nicht dass sie mich einem pseudo-links-rechtem Klischee zuordnen, daher bin ich in der Beweispflicht, stellen sie einfach mal die Staatsverschuldungen von Ländern wie ihrem schönen Italien der Indiens im VERHÄLTNIS gegenüber, spielen sie das mal mit dem Club der G7 und der BRICS durch, stellen sie gegenüber, ihnen sollte ein Licht aufgehen… ich liebe Zahlen, die sind so wertungsneutral^^ die belegen mir auch Tag für Tag dass es die Lügenpresse, hier in deutschen Landen, geben muss. 😉

  2. Salamshalom Says:

    „Dass in Europas Städten Frauen in Burkas und Männer mit Salafisten-Bärten herumrennen, kann ohnehin jeder, der außer Haus geht, mit seinen eigenen Augen beobachten.“
    Pack den Stier doch bei den Eiern. Warum laufen diese Leute mitten durch Europa?

    • arprin Says:

      Lass mich raten: Für dich ist „die westliche Außenpolitik“ daran Schuld.
      Was anderes wäre überraschend.

      • Salamshalom Says:

        Lass`mich mal raten: für dich haben die Russen die Krim annektiert, der „Westen“ wollte doch nur demokratisieren und Saudiarabiens Allianz gegen den Jemen findet ohne US-Akzeptanz statt 🙂
        Was anderes wäre überraschend.

      • arprin Says:

        Hä? Ich dachte, es ging dir um Burkas und Salafisten-Bärte in Europa. Aber naja, vom Thema ablenken ist ja nichts Neues bei dir.

      • Salamshalom Says:

        Ablenken? Verstehe ich nicht

      • arprin Says:

        Ablenken heißt, das Thema zu wechseln. Bleiben wir doch mal beim Thema:
        Im Artikel wurden Burkas und Salafisten-Bärte mitten in Europa angesprochen, du stelltest die Frage, warum diese mitten in Europa sind. Ich tippte, deine Antwort darauf sei „die westliche Außenpolitik“.
        Trifft das zu? Gibst du der westlichen Außenpolitik Schuld für die Burkas und Salafisten-Bärte mitten in Europa?

      • Salamshalom Says:

        Nun bist du ja nicht neu hier. Ebenso wenig wie ich. Daher wertete ich deine Frage als rhetorische Frage – und antwortete mit einer ebensolchen.
        Ich sehe hier also keinerlei „Ablenkung“, nur eine kontextile Antwort.

      • arprin Says:

        Was für eine rhetorische Frage? Ich hätte gerne gewusst, was nach deiner Lesart „Schuld“ ist an Burkas und Salafisten-Bärten mitten in Europa, das war keine rhetorische Frage. Mein Tipp war ein Tipp, mehr nicht. Warum du nicht einfach antwortest anstatt in deinen üblichen Geschwurbel zu verfallen, muss man wohl nicht verstehen.

      • Salamshalom Says:

        Geschwurbel? lass` und mal festhalten, dass du derjenige bist, der, Stand jetzt, nichts zu diesem Thema abgegeben hat, außer einen „Tipp“ an mich.

      • arprin Says:

        Du könntest auch einfach die Frage beantworten, wer deiner Meinung nach „Schuld“ an Burkas und Salafisten-Bärten mitten in Europa ist, anstatt dein Geschwurbel fortzusetzen. Aber das wirst du wohl nicht mehr schaffen.

      • Salamshalom Says:

        Wieso sollte ich deine Frage beantworten?
        Ich habe doch meine Meinung geschrieben… wer mehr als einen Tag hier mitliest, weiß doch haarklein, was ich zu diesem Thema mehrfach geschrieben habe. Du warst auch dabei, nur so nebenbei. Also spiel dich bitte nicht auf. Wie siehst du denn das Thema? Gibt`s noch was Schlaues von dir?

      • arprin Says:

        Wieso sollte ich deine Frage beantworten?

        Weil es zu einer Diskussion gehört, auf eine Frage zu antworten. Wie stellst du dir denn sonst eine Diskussion vor?
        Hier vielleicht als Abhilfe:
        http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion
        „Eine Diskussion ist ein Gespräch (auch Dialog) zwischen zwei oder mehreren Personen (Diskutanten), in dem ein bestimmtes Thema untersucht (diskutiert) wird, wobei jede Seite ihre Argumente vorträgt.“

    • aron2201sperber Says:

      Salam, nach deiner Logik hättest du bestimmt auch mit den Nazis kein Problem gehabt, zumal ja der Versailler Friedensvertrag schuld an ihnen gewesen wäre.

      sowohl der Versailler Friedensvertrag, die Unterstützung der Mujahedin gegen die sowjetische Invasion als auch die zu ambitionierte Entbaathifizierung des Iraks mögen alles Faktoren zum Aufstieg von Monstern gewesen sein.

      diese Monster müssen trotzdem bekämpft werden, zumal sie unsere Zivilisation gefährden – sich zurückzulehnen und „selbst schuld“ zu feixen, ist infantil – du nimmst unsere Zivilisation als selbstverständlich hin, das ist sie jedoch nicht

      • arprin Says:

        Zumal die Muslime in Deutschland aufgrund des Gastarbeiterabkommens von 1960 mit der Türkei und den späteren Familiennachzügen kamen, sowie den Einwanderungen aus Marokko, Libanon und Bosnien. Die Muslime in Frankreich, GB, den Niederlanden, Belgien und anderen europäischen Ländern kamen jetzt auch nicht aus Ländern, die der Westen bombardiert hat (Algerien, Pakistan, Indonesien, Marokko). Das hatte nichts mit westlicher Außenpolitk zu tun. Aber ich nehme mal an, diese Fakten werden Salamshalom nicht von seiner „Der-Westen-ist-an-allem-Schuld“-These abrücken lassen.

      • Salamshalom Says:

        Die Nazis gibt es auch ohne Versaille, so wie es Islamisten ohne den „Westen gibt“. Insofern begeht ihr hier einen Denkfehler.
        Die Kunst besteht darin, die flächendeckende Ausbreitung solcher faschistoiden Ideale zu verhindern. „Der Westen“ hat im zweiten Falle genau dieses nicht gemacht!
        Im Gegenteil, er sorgte durch seine (sehr durchsichtige und desaströse) Strategie erst dafür, dass diese Krankheit namens Wahabismus richtig gedeihen und – um im konkreten Kontext zu bleiben – sich ausbreiten konnte. Erst pimpern die „best buddies“ Saudiarabien und Pakistan unter wohlwollenden Blicken Milliarden in westliche Koranschulen und Institutionen und dann entschließt man sich sogar die einzigen regionalen Widersacher dieser Plage zu destabilisieren, zu pfählen oder zu hängen. Nun gibt es für die Wahabis kein Halten mehr und sie dringen sowohl in das (vom Westen) verursachte Vakuum als auch in den Westen selbst ein.
        Wenn man annimmt, dass nur 10% der hier gestrandeten Flüchtlinge der wahabitischen Schule angehören und wiederum nur 10% von diesen Radikalen auch zu terroristischen Gewalttaten entwerder bereit wären oder ohnehin hier einsickern, da sie einen Auftrag zu erfüllen haben, dann weiß man, was noch auf uns zukommt. Die Einen wussten das halt schon viel früher, die Anderen scheinen jetzt erst langsam zu ahnen… mit feixen und infantil hat es nicht zu tun. Das hat schon eher was mit Resignation und, tatsächlich, „selbst schuld“ zu tun.

      • aron2201sperber Says:

        Erst pimpern die “best buddies” Saudiarabien und Pakistan unter wohlwollenden Blicken Milliarden in westliche Koranschulen und Institutionen und dann entschließt man sich sogar die einzigen regionalen Widersacher dieser Plage zu destabilisieren

        Ausgerechnet diejenigen, die dem Westen mangelnden Realismus im Umgang mit arabischen Despoten wie Saddam oder Assad vorhalten, spielen bei den Saudis die Moralaposteln.

        hat die Absetzung des Schahs und der afghanischen Monarchie noch nicht als abschreckendes Beispiel gereicht?

        https://aron2201sperber.wordpress.com/2015/05/17/obama-vollendet-carters-werk/

  3. Kein Weg führt an “No Way” vorbei | Aron Sperber Says:

    […] Österreich wird dies spätestens bei den Landtagswahlen in Wien und Oberösterreich der Fall […]

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