Es lebe Obamas Deal! Tod den USA!

Irans oberster Führer, Ajatollah Ali Khamenei, zeigt sich von dem Atom-Deal mit den USA unbeeindruckt: Die Beziehungen mit den USA würden sich dadurch nicht entspannen, an der iranischen Haltung werde sich nichts ändern, sagte Khamenei in einer Rede zum Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan. In Bezug auf die Nahost-Politik werde Iran weiter im Konflikt mit den USA stehen. Der Regierung in Washington warf er Arroganz vor.

Demonstranten, die in dieser Woche „Tod für Amerika“ und „Tod für Israel“ skandierten, würden zeigen, wie die Iraner denken.

(Spiegel)

Obama hat stets zielsicher die Feinde Amerikas gefördert und seine Freunde geschwächt.

Antiamerikaner bleiben allerdings trotzdem Antiamerikaner, nur verliert Amerika unter Obama auch noch die Proamerikaner.

Je schwächer Obama sich zeigt, desto mehr stachelt er seine Feinde dazu an, alle „roten Linien“ zu überschreiten.

Obama Deal

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3 Antworten to “Es lebe Obamas Deal! Tod den USA!”

  1. American Viewer Says:

    Der Hintergedanken bei Obama ist sicherlich ein Wandel durch Annährung, so fair muss man schon sein. Ob dies gelingen wird, muss man abwarten. Gezeigt hat sich in all den Jahren allerdings, dass die Sanktionen leider zu keinem Regimewechsel geführt haben. Im Gegenteil die Treue zum Regime nahm eher zu. So ähnlich wie in Kuba und Nordkorea auch. Unter Obama bewegt sich nun immerhin etwas. Ob die Bewegung in die richtige Richtung ging, kann man wohl erst in 10-20 Jahren sagen.

    • aron2201sperber Says:

      Nordkorea oder Kuba sind nicht mit dem Iran vergleichbar – die Kubaner und Nordkoreaner haben nach 55 bzw. 70 Jahren Misswirtschaft nicht viel zu verlieren.

      beim Iran, der bis 79 auf einen guten Weg war, gibt es durchaus eine Schicht mit Wohlstand, der es vielleicht nicht passt, dass die Regierung aufgrund irgendwelcher ideologischer Verwirrungen diesen Wohlstand gefährdet.

      gerade die aktuelle Situation mit dem niedrigen Ölpreis wäre der ideale Zeitpunkt gewesen, den Druck auf das Regime zu erhöhen.

      und der Iran ist einer der wenigen Länder der islamischen Welt, wo ein Regime-Change mit Sicherheit positive Auswirkungen hätte.

      stattdessen hat Obama die Mullahs gefestigt, die jetzt die verfahrene Situation im Nahen und Mittleren Osten auch noch verschärfen, in dem sie überall die Schiiten zum Kampf aufwiegeln.

      im Irak kann das zwar im Kampf gegen IS von Vorteil sein – dafür destabilisieren sie 10 andere Länder, bei denen dann oft der IS als Profiteur herausgeht – und wie in Syrien die Kontrolle im nicht-schiitischen Teil des Landes übernimmt.

      • American Viewer Says:

        Ich stimme mit Dir überein.

        Es gibt im Iran auch nicht diese Clanstrukturen. Der Schah hat hier sehr wichtige Arbeit geleistet und formte aus dem Iran einen in weiten Teilen typischen Nationalstaat.

        Dadurch und durch die vorhandene, zum Teil westlich orientierte Oberschicht hätte auch eine Invasion des Iran bessere Chancen als zum Beispiel im Irak.

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