Perth statt Peking?

Wäre das MH370 Richtung Südpol unterwegs gewesen – wie ursprünglich angenommen – wäre ein technisches Problem die wahrscheinlichste Ursache gewesen.

Nun verdichten sich jedoch die Hinweise, dass das Flugzeug viel weiter nördlich und somit vor Australien abgestürzt sein dürfte:

Was bleibt also an Erkenntnissen? Bestenfalls ließe sich ein Teil des bisherigen Suchgebiets ausschließen, sagt Ozeanograf van Sebille. Trümmerteile aus dem südlichen Ende der bisher untersuchten Zone würden sich nach Osten bewegen – und damit keinesfalls nach La Réunion driften.

(Spiegel)

Meeresströmung

Jene Position könnte eher für eine Entführung sprechen.

Immer wieder wurden Flugzeuge von den eigenen Piloten entführt:

Eine Boeing 767-300 der Ethiopian Airlines ist heute Morgen entführt worden. Die Maschine musste um 6.05 Uhr auf dem Flughafen Genf landen. Wie die Genfer Behörden an einer Medienkonferenz mitteilen, handelt es sich beim Luftpiraten um den Co-Piloten der Maschine. Der Äthiopier mit Jahrgang 1983 soll in der Schweiz um politisches Asyl ersucht haben.

(Tagesanzeiger)

Wäre auch dieses Mal einer der Piloten der Entführer gewesen, wäre die Entführung wahrscheinlich wie in ähnlichen Fällen glimpflich verlaufen.

Dass die Entführung mit einem Absturz endete, deutet daraufhin, dass nicht die Piloten, sondern Glücksritter die Regie geführt haben könnten.

In der Maschine befanden sich zwei Iraner, die mit gestohlenen Pässen auf Asylsuche waren:

Iraner MH370

Es stellte sich zwar bald heraus, dass es sich bei den Iranern wohl nicht um Terroristen handelte.

Terror ist jedoch nicht das einzige Motiv, um ein Flugzeug zu entführen.

Über Malaysia und China nach Europa zu gelangen, hätte für Iraner, die visumsfrei in die Türkei reisen können, wenig Sinn ergeben, zumal sie mit ihren gestohlenen Pässen spätestens bei der Ankunft in Amsterdam, wenn nicht sogar schon in Peking aufgeflogen wären.

Was die Türkei für Europa ist, ist Malaysia für Australien: ein ideales Sprungbrett für die illegale Einreise.

Natürlich ist es ziemlich irrational, ein Flugzeug zu entführen, wenn eine jahrelange Haftstrafe oder gar ein Flugzeugabsturz droht.

Glücksritter sind jedoch oft bereit, ein völlig unverhältnismäßig hohes Risiko einzugehen, um in ihr El Dorado zu gelangen.

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2 Antworten to “Perth statt Peking?”

  1. aron2201sperber Says:

    Animation der möglichen Reise der Wrackteile:

    https://www.deltares.nl/en/news/aircraft-debris-mh370-makes-northern-part-of-the-search-area-more-likely/

  2. aron2201sperber Says:

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