Die Medien sind das Problem

Eines jedoch kann und muss man Mikl-Leitner sehr wohl vorwerfen: Sie hat ohne irgendeine Not den Spendenkeilverein „Amnesty International“ zum obersten Kontrollor über die Flüchtlingslager gemacht. An dieser schwachsinnigen Entscheidung ist sie ganz allein schuld (auch wenn wahrscheinlich sowohl der Regierungs- als auch ihr Parteichef sie dazu ermuntert haben dürften, aber jetzt infam und feige in der Kulisse feixen und schweigen).

Jetzt lässt sich Österreich also freiwillig von diesem Gutmenschverein und seinen „Inspektoren“ mit Irokesenhaarschnitt maßregeln und beschimpfen, obwohl dieser keinerlei Jurisdiktion über das Land hat. Obwohl Österreich ohnedies nach Schweden nachweislich das zweitbeliebteste Land in der Asylantenszene ist.

(Andreas Unterberger)

Das Problem ist nicht Amnesty. Es ist nun einmal die Aufgabe von Amnesty und ähnlichen Vereinen polemischen Krawall zu schlagen.

Bei einer gesunden Medienlandschaft kämen Politiker gar nicht erst auf die Idee, Amnestys Getöse allzu viel Beachtung zu schenken.

Heute ist es jedoch ausgerechnet die ehemals super-böse Kronen Zeitung, die Australien für seine harte Asylpolitik anprangert.

Was soll man da von den Politikern erwarten?

Dass es sich bei Unterberger, dem ehemaligen Chefredakteur des wichtigsten konservativen Leitmediums, nur noch um einen Blogger handelt, ist symptomatisch.

Die Medien sind entweder staatlich oder halbstaatlich, und selbst wenn sie nicht staatlich sind, so sind die Besitzer unpolitisch wie Fellner oder die Dichand-Erben.

Auf diese Weise konnte sich ein mächtiger Brei von einheitlich oder ähnlich denkenden Journalisten breit machen:

Ösis

Wer diesem Brei widerspricht, macht sich bei der mächtigen Mehrheit der Kollegen unbeliebt.

Was Europa fehlt, sind politisch denkende Medienunternehmer wie Rupert Murdoch, die einen anderen Journalismus wollen als den heute angebotenen Einheitsbrei.

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6 Antworten to “Die Medien sind das Problem”

  1. christafriedl Says:

    Wie wahr

  2. aron2201sperber Says:

    Asylanten lassen sich von Amnestys stets gleich lautender Kritik an den furchtbaren Zuständen im europäischen Asylsystem sicher trotzdem nicht abschrecken:

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2012/04/24/amnesty-international-londonistan/

    Die Propaganda der angeblichen “Menschenrechtsorganisation” richtet sich nicht an Muslime, sondern an schuldbewußte Europäer, die sich Amnestys Agenda (und die Grenzen) öffnen soll:

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2014/04/29/die-pr-abteilung-der-schlepper/

  3. aron2201sperber Says:

    die Journalisten jammern gerne, dass der Einfluss der Politik zu groß sei.

    in Wahrheit gewinnen sie Machtproben meistens locker:

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2012/01/19/osterreichs-verwohntestes-bubi/

    und es sind sie, die die Politik vor sich hertreiben:

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2015/04/20/solange-der-spiegel-mehr-als-70-zahlt/

    der größte Druck, dem Journalisten ausgesetzt sind, ist der Druck in der eigenen Gruppe gut dazustehen.

    diesem Druck beugen sie die meisten jedoch ohnehin gerne – man braucht dabei nicht einmal einer Partei beizutreten – es reicht völlig die richtige Gesinnung zu präsentieren.

    ein gutes Beispiel ist der Spiegel, bei dem 5 von 6 Kolumnisten zu einem Thema das Gleiche verzapfen.

  4. Warum die Bild zur ARD verkommt | Aron Sperber Says:

    […] Früher hatte bei Bild nur Axel Cäsar Springer das Sagen, heute sind es auch bei Bild dieselben angepassten Journalisten-Wichte, die sich auch in den anderen Medien herumtreiben. […]

  5. Österreichs bester Kommentar zu Syrien | Aron Sperber Says:

    […] Dass der wohl beste konservative Journalist nur noch Blogger ist, zeugt vom verlotterten Zustand der österreichischen Medienlandschaft. […]

  6. Märchen für gute Erwachsene | Aron Sperber Says:

    […] Von den professionellen Journalisten möchte jedoch keiner als kleinlicher rechter Unmensch vor den Kollegen dastehen, und so haben jene modernen Märchen einen langen […]

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