Deutschlands schwedischer Irrweg

Selbst der linksliberale Standard kann die schwedische Realität nicht leugnen:

In der Tat bietet die migrationspolitische Bilanz in dem Land, das 2014 im Verhältnis zur Einwohnerzahl EU-weit mit Abstand die meisten Asylbewerber aufnahm, zahlreiche Ansatzpunkte für Kritik. Der wohl schwerwiegendste ist das weitgehende Scheitern der Integration am Arbeitsmarkt. Mehr als sieben Jahre dauert es durchschnittlich von der Ankunft in Schweden bis zur Arbeitsaufnahme.

Erschwerend wirkt dabei der akute Wohnungsmangel in den Großstädten; in Stockholm wartet man inzwischen durchschnittlich knapp zehn Jahre auf die Zuweisung einer Mietwohnung. Viele Migranten würden daher in der an Arbeitsplätzen armen Provinz „geparkt“, kritisierte unlängst der staatliche Rechnungshof.

Für Unruhe sorgt auch die eskalierende Kriminalität in den überwiegend von Migranten bewohnten Großstadtvororten. So hält Malmö mit rund 30 Handgranaten- und Sprengstoffanschlägen seit Jahresbeginn einen traurigen skandinavischen Rekord. Unterdessen schreitet die religiöse Radikalisierung in den einschlägigen Milieus fort. Laut Angaben des Staatsschutzes vom Jahresbeginn haben sich bis zu 300 schwedische Staatsbürger im Ausland der Terrororganisation „Islamischer Staat“ angeschlossen. Gemessen an der Einwohnerzahl belegt Schweden damit europaweit einen der Spitzenplätze.

(Standard)

Es gibt leider keinen plausiblen Grund, warum es mit dem schwedischen Weg in Deutschland oder Österreich besser klappen sollte

Und trotzdem will man die gesamte EU unter dem Titel der Solidarität auf diesen Irrweg führen.

Dass der europäische Irrweg, der mit Migrations-Chaos beginnt und mit der Machtergreifung von Rechtsradikalen endet, nicht alternativlos ist, kann man in Australien sehen.

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4 Antworten to “Deutschlands schwedischer Irrweg”

  1. Olaf Says:

    Die Reaktion der Schweden ist, dass die Schwedendemokraten jetzt die stärkste Partei sind. In der grünen BRD sind die Wähler noch nicht so klug, die brauchen noch mehr Schaden.

  2. Immer nur gegen Osteuropa | Aron Sperber Says:

    […] Dänemark, Holland, UK, Irland lehnen den deutschen Irrweg ebenso ab, müssen sich aber nicht ständig runterputzen […]

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