Archive for 3. Oktober 2015

Die Realität als Wahlwerbung für Strache

Oktober 3, 2015

In Österreich ist die FPÖ bereits stärkste politische Kraft, obwohl die Medien politisch korrekter denn je berichten und Strache nicht einmal allzu polemisch aufzutreten braucht.

Dass die Medien brav die Herkunft von Tätern verschleiern, macht zwar die Wähler der Grünen glücklich.

Trotzdem weiß natürlich jeder (auch die Grünen), wer die entherkunften Täter sind.

Dass in Europas Städten Frauen in Burkas und Männer mit Salafisten-Bärten herumrennen, kann ohnehin jeder, der außer Haus geht, mit seinen eigenen Augen beobachten.

Strache oder die Pegida einfach ins Nazi-Eck zu stellen, wie es die politisch-korrekten Medien fordern, ist erst recht gefährlich.

Indem man berechtigte Anliegen als rechtsextrem ausgrenzt, sorgt man dafür, dass sich bei vielen Menschen eine Paranoia gegen das demokratische System entwickelt.

Aus Pegida kann dann schnell Legida werden.

In Houellebecqs Zukunfts-Roman sind es die Muslimbrüder, die durch die Ausgrenzung profitieren und in Frankreich mit Hilfe der Ausgrenzer an die Macht kommen, um ein antidemokratisches islamisches System zu errichten.

Tatsächlich könnten es natürlich auch die Ausgrenzten selbst sein, die mit einer überwältigenden Mehrheit von ausgegrenzten Wählern ein einheimisches antidemokratisches System etablieren werden.

Werbeanzeigen

Orbans und Erdogans Soldaten

Oktober 3, 2015

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat das Aussehen der in Europa ankommenden Flüchtlinge mit dem von Kriegern verglichen. Die meisten glichen eher „Soldaten als Asylsuchenden“, sagte er am Freitag im staatlichen Radio.

Er weise nicht das Recht jedes Landes zurück, die demografischen Probleme „mithilfe junger Menschen aus der arabischen Welt, die wie Krieger aussehen“, zu lösen, es sei aber nicht hinnehmbar, diese Ungarn aufzuzwingen.

(Die Welt)

So sieht es jedoch nicht nur der böse rechts-konservative Orban, sondern auch der gemäßigte islamisch-konservative Erdogan:

„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unserer Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“

(Recep Tayyip Erdogan, Türkischer Ministerpräsident)

Schickt sie zum Putin

Oktober 3, 2015

Dreimal schuldig, so urteilte der Schöffensenat am Donnerstag am Wiener Straflandesgericht. Der Mann, ein 20-jähriger Tschetschene, muss für zwei Jahre ins Gefängnis. Seine ihm nach islamischen Recht angetraute Ehefrau fasste 19 Monate aus, die 39-jährige Mutter des Mannes bekam 21 Monate.

Das Gericht befand sie in erster Instanz schuldig, Mitglieder des Islamischen Staates (IS) zu sein und im Juli 2014 versucht zu haben, über Schlepper nach Syrien zu reisen.

Nur zufällig waren sie in der Türkei gefasst worden, da sie keine gültigen Visa hatten. Sie wurden zurück nach Österreich geschickt, die 21-jährige Ehefrau war zu dem Zeitpunkt hochschwanger und brachte in der U-Haft ihren Sohn „Osama“ zur Welt. Sie trat im Gerichtssaal stets vollverschleiert auf und lüftete den Gesichtsschleier nur nach Überredung ihrer Verteidigerin und der Erlaubnis ihres Mannes.

Tschetschenen

Man darf gespannt sein, ob man nach Ende der Haft die Eier haben wird, diese schrecklich nette Familie nach Russland zurückzuschicken.

Nach heutiger vertrottelter Rechtsprechung würde man diese Bestien in Österreich behalten, da ihnen in Russland eine „unmenschliche Behandlung“ drohe.

Vielleicht ist man jedoch in zwei Jahren aus dem Schaden, der bis dahin wohl noch entstanden sein wird, bereits etwas klüger geworden, und schickt sie zum Putin.