Die Realität als Wahlwerbung für Strache

In Österreich ist die FPÖ bereits stärkste politische Kraft, obwohl die Medien politisch korrekter denn je berichten und Strache nicht einmal allzu polemisch aufzutreten braucht.

Dass die Medien brav die Herkunft von Tätern verschleiern, macht zwar die Wähler der Grünen glücklich.

Trotzdem weiß natürlich jeder (auch die Grünen), wer die entherkunften Täter sind.

Dass in Europas Städten Frauen in Burkas und Männer mit Salafisten-Bärten herumrennen, kann ohnehin jeder, der außer Haus geht, mit seinen eigenen Augen beobachten.

Strache oder die Pegida einfach ins Nazi-Eck zu stellen, wie es die politisch-korrekten Medien fordern, ist erst recht gefährlich.

Indem man berechtigte Anliegen als rechtsextrem ausgrenzt, sorgt man dafür, dass sich bei vielen Menschen eine Paranoia gegen das demokratische System entwickelt.

Aus Pegida kann dann schnell Legida werden.

In Houellebecqs Zukunfts-Roman sind es die Muslimbrüder, die durch die Ausgrenzung profitieren und in Frankreich mit Hilfe der Ausgrenzer an die Macht kommen, um ein antidemokratisches islamisches System zu errichten.

Tatsächlich könnten es natürlich auch die Ausgrenzten selbst sein, die mit einer überwältigenden Mehrheit von ausgegrenzten Wählern ein einheimisches antidemokratisches System etablieren werden.

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3 Antworten to “Die Realität als Wahlwerbung für Strache”

  1. Olaf Says:

    „Indem man berechtigte Anliegen als rechtsextrem ausgrenzt, sorgt man dafür, dass sich bei vielen Menschen eine Paranoia gegen das demokratische System entwickelt.“

    Vor der möglichen Paranoia geht den betroffenen Menschen aber erst mal ein Licht auf, von wem sie regiert werden und von wem sie belogen werden, d.h. sie erkennen die Politiker und Medien als die Verbrecher die diese sind. Sie erkennen, dass der Kaiser nackt ist.
    Wenn das Sein das Bewußtsein bestimmt, wie es Marx glaubte, dann haben die Linken ausgespielt.

  2. aron2201sperber Says:

    hier wieder ein Glanzstück der verblendeten Höchstrichter, die weit über allen Gesetzen schweben:

    er Verwaltungsgerichtshof (VwGH) hat sich Bedenken des Verfassungsgerichtshofs (VfGH) gegen jenen Paragrafen im Asylgesetz angeschlossen, der straffällig gewordenen subsidiär Schutzberechtigten den Status wieder aberkennt.

    Ein Mann aus Somalia hatte in seinem Fall Revision erhoben. Der VwGH beantragte beim VfGH nun die Aufhebung der Gesetzesstelle, hieß es heute in einer Aussendung.

    Paragraf 9 Absatz 2 Ziffer 3 des Asylgesetzes sieht vor, dass der Status der oder des subsidiär Schutzberechtigten abzuerkennen ist, „wenn eine rechtskräftige Verurteilung eines inländischen Gerichtes wegen eines Verbrechens oder eine gleichzuhaltende Verurteilung eines ausländischen Gerichtes vorliegt“.

    Konkret geht es um die Frage, ob die Maßnahme der Aberkennung in Relation zum begangenen Verbrechen steht, was der VfGH auch in einem ähnlich gelagerten Fall derzeit erörtert. Die Bestimmung könnte im Widerspruch zum Gleichheitsgrundsatz stehen.

    Der Revisionswerber im VwGH-Verfahren ist ein Staatsangehöriger Somalias, dem 2009 subsidiärer Schutz gewährt wurde. Er wurde im März 2012 am Landesgericht Korneuburg wegen Schlepperei sowie wegen des Vergehens der pornografischen Darstellung Minderjähriger rechtskräftig zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe verurteilt.

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