Archive for 10. Oktober 2015

Der Zweifrontenkrieg gegen die Kurden

Oktober 10, 2015

Der Anschlag auf eine Friedensdemonstration in Ankara hat fast hundert Menschen das Leben gekostet.

Die Kurden-Partei HDP macht den türkischen Staat für die Bluttat verantwortlich.

(Spiegel)

Genau diese Reaktion will der IS mit seinem Terroranschlag provozieren.

Die Kurden werden sich an der „verantwortlichen Regierung“ rächen und ein paar Polizisten umbringen, woraufhin Erdogan seine Gangart gegen die Kurden weiter verschärfen wird.

Dadurch werden die Kurden in einem Zweifronten-Krieg gegen Erdogan und dem IS aufgerieben.

So verständlich der Hass der Kurden auf Erdogan ist, so wichtig wäre es daher, trotzdem der Versuchung zu widerstehen, Erdogan für Terroranschläge des IS die Verantwortung zuzuschieben und sich zu kontraproduktivem eigenen Terror hinreißen zu lassen.

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Die Subkultur der importieren Jugend

Oktober 10, 2015

Österreich hatte vor 10 Jahren etwa 20.000 Tschetschenen großzügig Asyl gewährt.

Mittlerweile leben über 30.000 Tschetschenen in Österreich, obwohl der Krieg vor mehr als 5 Jahren beendet wurde.

Unter der in Österreich aufgewachsenen tschetschenischen Jugend hat sich eine Subkultur entwickelt, welche die ostdeutschen Nazi-Skins der 90er-Jahre harmlos wie westdeutsche Mode-Punks aus den 80ern erscheinen lässt:

Der junge Tschetschene, der am Donnerstag in Wien wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zu zwei Jahren unbedingter Haft verurteilt worden ist, dürfte in der Justizanstalt Wien-Josefstadt Probleme machen. Mehrere Mithäftlinge ließen sich verlegen, einen Zellengenossen soll der mutmaßliche Islamist zum „Nachbeten“ gebracht haben. Der Mann konvertierte schließlich sogar zum Islam.

(Kurier)

Tschetschene IS

Dabei sind die tschetschenischen Eltern noch ganz ohne Kopftuch eingereist.

Bei den Syrern tragen hingegen schon bei der Einreise 90 % einen Schleier.

Dass nicht der IS der Fluchtgrund ist, wird offenherzig bekannt:

Eine große Mehrheit der Befragten gab an, vor der Gewalt des Assad-Regimes oder seiner Verbündeten geflohen zu sein – rund 70 Prozent sagten das. Nur ein knappes Drittel erklärte den IS verantwortlich für die Kämpfe, vor denen sie geflohen sind.

(Spiegel)

Man darf gespannt sein, welche Subkultur die Kinder dieser wesentlich größeren und von vornherein islamischeren Flüchtlingsgruppe wohl hervorbringen werden.