Neues Proletariat, neues Glück?

Als aufrechter Salonlinker verachtet Augstein sowohl die Gebildeten als auch die Unterschicht:

Längst hat sich die Islamverachtung der Gebildeten mit dem Rassismus der Unterschicht vereint.

(Jakob Augstein)

Schließlich haben sich die eigenen Proleten beständig geweigert, sich von linken Vordenkern wie Augstein anführen zu lassen.

Folglich ist man immer auf der Suche nach einem neuen jüngeren, schöneren Proletariat, in das man seine revolutionären Wünsche reinprojizieren kann.

Ob sich ausgerechnet das islamische Proletariat als fügsamer erweisen wird, ist jedoch zu bezweifeln.

Im Iran wurden die linken Kinder schnell von der eigenen Revolution gefressen.

Die Unterstützung linker nützlicher Idioten nimmt man zwar immer gerne an, dann macht jedoch auch das islamische Proletariat lieber sein eigenes Ding.

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6 Antworten to “Neues Proletariat, neues Glück?”

  1. Eloman Says:

    Ceterum censeo: Augstein ist und bleibt ein Schwachkopf mit nem großen Sack Geld.

  2. astuga Says:

    Das Problem bei Personen wie Augstein ist, dass er bereits ein Problem zu erkennen meint, bloß weil jemand den Islam verachtet.

    Würde er sich über Katholikenverachtung oder Buddhismus-Verachtung gleichermaßen beschweren?
    Man kann dann jeweils diskutieren, ob solch eine Ablehnung und Verachtung gut begründet ist oder nicht, oder welches die persönlichen Motive sind.
    Aber das Recht eine Weltanschauung vehement abzulehnen, ja sie gegebenenfalls sogar zu bekämpfen (immerhin gibt es zahlreiche islamisch motivierte Morde), hat erst mal jeder.
    Andernfalls würde sich Meinungsfreiheit und politische Freiheit nur auf Banalitäten beschränken – nach dem Leitsatz:
    Rede in Gesellschaft nie über Geld, Politik oder Religion.

    Das ist vielleicht für ein Geschäftsessen ein guter Rat, aber nicht für demokratische Gesellschaften.

  3. Olaf Says:

    Neulich kam der Film „Argo“ im TV, sehr interessant, obwohl Ben Affleck ein paar mal im Film und in Realitas behauptet, dass die Amis schuld sind am Islamismus. Im Film fällt der Satz “ Bani Sadre glaubt, die Geiselnahme wird nur ein paar Tage dauern, dann beruhigt sich die Lage.“ So verschätzen sich die dummen Linken.

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