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Margot statt Margaret

Oktober 16, 2015

Seit einigen Monaten kommen immer wieder Leute auf mich zu, die mich wegen Donald Trump angehen: “Du als Amerikaner, guck’ doch mal, was ihr da wieder mal für einen gestörten Politiker habt! Ha, ha! Armes Amerika! Bei euch geht alles den Bach runter!”

Ich antworte dann immer ganz trocken: “Guckt euch doch mal die Merkel an, die ist viel verrückter. Guckt euch ihre Reaktion auf Fukushima an. Guckt euch an, wie dumm sie sich in der Euro-Krise verhalten hat. Sie hat zwar die Banken gerettet, aber dafür nicht einmal Aktienanteile der Banken genommen. Diese Politikerin ist komplett unfähig.”

Daraufhin reagierten die Angreifer bisher meist stark ablehnend: “Bäh. Gar nicht war. Merkel ist eine gute Kanzlerin. Auf Merkel lasse ich nichts kommen. Bla Bla Bla.”

Und wie ist es jetzt? Jetzt führe ich als dritte Verrücktheit Merkels Umgang mit der Migrantenkrise an. Und was passiert? Die hochnäsigen Lautsprecher verstummen schlagartig! Es kommt kein Widerspruch mehr. Die ehemaligen Merkel-Verehrer sind nun plötzlich so klein mit Hut.

(American Viewer)

Ich hatte Merkel trotz der irrationalen Entscheidungen nach Fukushima und bei der Euro-Rettung für eine verantwortungsbewusste Person gehalten.

Auch wenn es sich um keine neue Margaret Thatcher handelte, so vermittelte sie doch den Eindruck von konservativer Vernunft.

Ihre Reaktion auf die Flüchtlingskrise zeigt, wie sehr ich mich in ihr getäuscht habe.

Merkel ist keine gemütliche Version von Margaret Thatcher, sondern ein Klon von Margot Käßmann.

Statt wie eine konservative deutsche Kanzlerin zu handeln, agiert sie wie die Sprecherin einer christlichen Asyl-NGO und hat mit ihren verantwortungslosen Versprechungen die größte Völkerwanderung der Nachkriegsgeschichte in Gang gesetzt.

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