Demokratie statt Pegida

Bei islamischen Terroranschlägen wird stets vor Generalverdacht gegen die zu 99 % friedlichen Muslime gewarnt.

Umgekehrt wird jedoch die Wahnsinnstat eines Einzelnen umgehend genützt, um mit allen Islamkritikern abzurechnen.

Pegida hat in Köln mitgestochen

Die OB-Kandidatin Henriette Reker wird am Wahlkampfstand schwer verletzt. Das ist auch das Ergebnis der Hetze fremdenfeindlicher Gruppen.

(Martin Niewendick – Tagesspiegel)

Merkel wurde gewählt, weil die Menschen sich von ihr Stabilität versprachen.

Die Politik Merkels in der aktuellen Flüchtlingskrise erfreut zwar großbürgerliche Linke wie Jakob Augstein, jedoch nicht ihre eigenen kleinen konservativen Wähler.

Pegida ist ein Symptom der scheinbaren Alternativlosigkeit der deutschen Politik.

Wo man hingegen die Möglichkeit hat, die Politik seines Landes durch eine demokratische Wahl mitzubestimmen, gibt es Symptome wie Pegida kaum:

SVP-Sieg in der Schweiz: Die erfolgreichsten Rechtspopulisten Europas

(Spiegel)

Die obligate „Rechtspopulismus“-Etikette des Spiegels wird die Schweizer Volkspartei nicht sehr hart treffen.

Populismus ist schließlich nur das lateinische Wort für Demokratie.

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9 Antworten to “Demokratie statt Pegida”

  1. American Viewer Says:

    Die etablierten Politiker sollten endlich aufhören die Schuld an Eskalationen Mini-Gruppierungen wie Pegida in die Schuhe zu schieben. Die Politiker selbst sind es, die die Verantwortung für diese Radikalisierungen tragen.

    Wenn etablierte „demokratische“ Politiker gewisse Anliegen und Meinungen für durchweg undemokratisch, lächerlich, illegitim und illegal erklären, ist es nur logisch, dass sich die Ausgeschlossenen radikalisieren.

    Man lässt den Ausgeschlossenen nur zwei Wahlmöglichkeiten: Komplette Unterwerfung oder Radikalisierung. Es ist vorhersehbar, dass sich zumindest ein Teil für letzteres entscheidet.

  2. American Viewer Says:

    Herr Broder bringt den besten Kommentar zur Schweizer Wahl:

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/an_ihren_adjektiven_sollt_ihr_sie_erkennen

    • max Says:

      Gut beobachtet von Broder. Ansonsten (ich bin SVP Wähler) geht uns das Geschreibsel aus Oberlehrerhausen sowas von am Arsch vorbei.
      Aber eines verspreche ich ganz fest: sollten wir irgendwann Bedarf an Nachhilfe in Demokratie haben, werden wir ganz, ganz sicher deutsche Politiker und deutsche Journalisten fragen….

  3. aussteiger geno Says:

    eure beschissene einstellung lässt mich nur noch kotzen!
    die pegida- und afd-deppen, wie die rassisten, extrem rechts denkenden, konservativen und religiösen “braven bürger”, die mit einem flüchtlings-stopp die alten werte, ihren wohlstand, ihre heimat und ihre vermeintliche unabhängigkeit bewahren wollen gehn mir mit ihren unglaublichen kommentaren und beiträgen richtig auf den sack, so dass es schon richtig schmerzt. die flüchtlinge sind also nicht gewünscht, aber keiner kann mir nachvollziehbar erklären, wie deutschland oder europa die flüchtlinge an den grenzen ausbremsen könnte. wir mussten damit rechnen: “wir ernten jetzt, was wir gesät haben.” mehr zu den naiven problemlösungsvorschlägen:
    https://campogeno.wordpress.com/2015/10/18/eure-beschissene-einstellung-laesst-mich-nur-noch-kotzen/

    • American Viewer Says:

      Wenn etablierte „Demokraten“ gewisse Anliegen und Meinungen für durchweg undemokratisch, lächerlich, illegitim oder illegal erklären, ist es leicht vorstellbar, dass sich die Ausgeschlossenen radikalisieren. Das ist im Kern eigentlich eine linke Theorie. Die Linken wollen davon nur nichts wissen, wenn ihnen das Thema nicht angenehm ist. Sie setzen in diesen Fällen lieber auf drei „bewährte“ Dinge: Repression, Repression, Repression.

      Es ist typisch für dysfunktionale Systeme winzigen Randgruppen wie AfD und Pegida die Schuld an den Miseren der Welt zu geben. Diese Randgruppen sind aber nur ein Symptom.

      Diese Gruppierungen werden verschwinden, so bald die Probleme von den etablierten Politikern im Einverständnis mit der Bevölkerung gelöst werden. Löst die herrschende Klasse die Probleme nicht, kann die Situation so weit eskalieren, dass die aktuellen Politiker abgewählt werden. Auch dies wäre wohl kaum der Weltuntergang. Merkel klebt nun seit 10 Jahren an ihrem Amt. Es wird so oder so höchste Zeit für einen Wechsel.

    • Olaf Says:

      Die alte Stasi-Ratte bietet mir das „Wir“ an? Nein danke, hau ab nach Nordkorea.

    • besucher Says:

      Du bist auch ein Teil des Problems, campogeno.
      Mit Deinen wüsten Beschimpfungen trägst Du nichts zur Problemlösung bei.

  4. Hein Says:

    Der aussteiger geno (was ist das?) ersetzt Argumente durch Beschimpfungen. Die Frage, wie man Grenzen schützt, beantworten Australien, Ungarn, USA, Kanada, Russland. Jetzt will die Kanzlerin Grenzsicherungstipps von Erdogan. Nein, keine Angst: Sie bietet der Türkei Geld dafür, dass dieses Land den unpopulären Schritt für uns macht. In einem geheimen Zusatzabkommen wird der Türkei weiteres Geld für Beschimpfungen von deutschen Medien zugesichert, wenn diese türkisches Vorgehen anprangert.

    • Olaf Says:

      Die Kanzlerin schenkt dem Führer Erdogan auch Visafreiheit für seine Massen, die er nach Europa entsorgen möchte. Es wird voller werden im Sozialamt.

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