Pirinçcis linke DNA

Nicht einmal Adolf Hitler würde heute noch zu seinen KZs stehen.

Dass Pirinçci sich nicht als Nazi, sondern als Opfer der Nazis deklarieren wollte, war offensichtlich, auch wenn man sich natürlich nicht die Gelegenheit entgehen lassen konnte, den Spieß umzudrehen.

Das Stilmittel, dessen sich Pirinçci bedient hat, wird seit fast 40 Jahren zu allen möglichen unpassenden Gelegenheiten benützt.

Mittlerweile eben auch bei einer Pegida-Demonstration.

Pirinçci ist im linken Kulturbetrieb groß geworden. Da steckt es einfach in der DNA, dass man seine politischen Feinde am besten gleich als Nazis, die einen ins KZ stecken wollen, bezeichnet.

Auch die Pöbeleien gehören zu seinem linken Erbe.

Soll Kunst nicht immer provokant sein?

Natürlich nur wenn es gegen die richtige Seite geht. Das muss Pirinçci, der jetzt zur falschen Seite gewechselt hat, noch lernen.

Solange er zum „Juste Milieu“ gehörte, wurde ihm auch sein lautes, südländisches Macho-Gehabe als liebenswürdige kulturelle Bereicherung ausgelegt.

Den Bonus des „edlen Wilden“ hat er nun wohl endgültig verloren.

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12 Antworten to “Pirinçcis linke DNA”

  1. Eloman Says:

    Das war halt ein typischer Godwin von ihm. Aber ich glaube den Status als edler Wilder hatte er schon vor einiger Zeit verloren, spätestens mit „Deutschland von Sinnen“. Dort und auch in seinen Facebook-Posts pflegt er schon lange die gleiche Sprache. Ist nicht unbedingt mein Fall, aber manchmal ziemlich witzig. Ich finde es auf jeden Fall amüsant, wenn Leute, die früher jeden Provokateur und Tabubrecher bejubelt haben, jetzt auf einmal Schnappatmung bekommen.

  2. American Viewer Says:

    „Er hat KZ gesagt“. Das erinnert an: „Er hat Jehova gesagt“ in Monty Python. „Steinigt ihn!“

  3. Olaf Says:

    Lanz sagte eben im ZDF, Pirinccis Zitat beziehe sich ausdrücklich auf Ausländer. Das ist eine glatte Lüge, Ich hoffe dieser GEZ-Schleimer wird verklagt. Das Wunschdenken deutscher Politiker und Medienfuzzis, das deutsche Volk zu vernichten, ist übrigens vielfach dokumentiert. Pirincci ist also einfach Beobachter und Berichterstatter.

    • American Viewer Says:

      Interessant auch, dass Zugewanderte wie Pirinçcis sich so für Deutschland einsetzen, während Alteingesessene wie Reschke die gegenteilige Meinung vertreten. Das ist auch eine Milieu-Frage.

      Lanz ist der Typ aalglatter Opportunist. Was schade ist. Von einem deutschsprachigen Südtiroler hätte ich mehr erwartet.

    • Rolf Heine Says:

      Man kann beim GEZ-Sender nichts werden, ohne sich auf Schleimspuren trittsicher bewegen zu können. Das hat Herr Lanz längst begriffen. Womit er nicht der einzige ist. Entscheidend ist, daß der Rezipient das richtig einordnen kann. Dank Sozialer Medien und Blogs wie diesen, werden die Schleimspuren für solcherlei Damen und Herren wie Lanz und Reschke glitschiger. Wobei die Rede von Pirincci seine persönliche Meinung sein mag, die ich nicht teilen will. Aber er soll sagen, was er will. Kein vernünftiger Mensch läßt sich von solchen Reden für seine Ansichten und Weltanschauungen vereinnahmen.

      • aron2201sperber Says:

        die Journalisten drehen sich schnell mit dem Wind.

        habe gerade auf Ö1 eine Diskussion gehört, in der sich die Journalisten auf einmal über die 30jährige Ausgrenzungspolitik gegenüber der FPÖ empörten, so als ob diese Politik nicht gerade von ihnen selbst 30 Jahre lang vehement eingefordert worden wäre.

        An Strache ist auf einmal nur noch seine FB-Seite böse.

        klar, denn das ist für die Journalisten die gefährlichste Konkurrenz – mit oder ohne Strache

  4. zrwd Says:

    interessannte Analyse!

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