Didi und die verhinderten Judenmöder

Didi gefällt es gar nicht, dass sich Juden heute gegen ihre Abschlachtung wehren, und der alte Witzbold würde die neuen Judenmörder daher wohl gerne mit besseren Waffen ausstatten:

„Palästinenser sterben bei Messerattacken auf Israelis“. Aber genau das stimmt doch: der israelische Polizist hat einen Revolver, der palästinensische Attentäter ein Messer. Da wird der Palästinenser natürlich erschossen. Gefangene werden nicht gemacht.

Ja, der erste Schritt zum Frieden kommt meist vom Stärkeren. Und: das ist im Nahen Osten nicht der, der Messer und Steine hat, sondern der, der über die wirtschaftlichen Ressourcen, modernste (deutsch ausgerüstete) Luftwaffe und die Atombombe verfügt. Und über Schreiberlinge wie Fillip Piatov.

(Dieter Hallervorden – Facebook)

Wie man an Obama gesehen hat, stachelt die eigene Schwäche die Gegner an. Bei Israel wäre dies im Gegensatz zur USA existenzbedrohend.

So wie USA-Hasser auch unter Obama USA-Hasser bleiben, würden auch die Israelkritiker ein schwaches und angegriffenes Israel genauso weiterkritisieren.

Netanjahu behauptete vor kurzem, Hitler wollte die Juden „nur vertreiben“. Palästinenser hätten ihn aber überredet, Juden zu vergasen. Zu diesem Irrsinn fehlen Piatov die Worte. Stattdessen schreibt er von „arabischen Terroristen“, die den Felsendom von Israelis säubern wollten. Aber kein Wort zu den staatlich lizensierten, israelischen Terroristen, die den Dom von Arabern säubern wollen.

Es ist zwar nicht eindeutig belegt, warum sich Hitler statt für die Vertreibung für die Vernichtung der Juden entschieden hatte.

Dass der Führer der Palästinenser ein Fürsprecher der zweiten Lösung war, ist wohl nicht völlig ausgeschlossen:

Hitler Amin

(Mohammed Amin-al-Husseini im Gespräch mit Adolf Hitler)

Der Hass gegen den Judenstaat zeigt, warum Israel für Europas Juden immer noch so wichtig ist.

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19 Antworten to “Didi und die verhinderten Judenmöder”

  1. American Viewer Says:

    Al-Husseini war jedenfalls sicher nicht für Vertreibung und Zwangsumsiedlung, weil Palästina dann das logische Ziel gewesen wäre. Also Vernichtung. Allerdings brauchte Hitler für diese Idee wohl kaum Al-Husseini.

    Hitler war so fanatisch antisemitisch, dass die Judenvernichtung mit sein wichtigstes Ziel im Krieg mit der UdSSR war. Wenn nicht das wichtigste.

    Und dass es diesen Krieg geben würde, war für ihn schon in den 1920er Jahren klar, vorrausgesetzt er würde die Macht bekommen.

    • aron2201sperber Says:

      Hitler war so fanatisch antisemitisch, dass die Judenvernichtung mit sein wichtigstes Ziel im Krieg mit der UdSSR war.

      Hitler griff die Sowjetunion an, weil er glaubte, wie gegen Frankreich einen schnellen Sieg erringen zu können.

      mit einem Sieg über Russland wäre Deutschland wohl eine Supermacht wie später die Sowjets geworden.

      selbst Churchill hätte sich dann wohl oder übel mit Hitler arrangieren müssen

      die Vernichtung der Juden wurde erst beschlossen, als dieser Sieg eben nicht kam – sozusagen als Entschädigung für den fehlgeschlagenen Versuch.

      • American Viewer Says:

        die Vernichtung der Juden wurde erst beschlossen, als dieser Sieg eben nicht kam – sozusagen als Entschädigung für den fehlgeschlagenen Versuch.

        Das kann man so ausdrücken, es ist aber ziemlich missverständlich. Hitler hätte die Juden so oder so ermordet. Völlig egal, ob er nun gegen Stalin gewonnen hätte oder nicht.

      • aron2201sperber Says:

        Hitler hätte die Juden so oder so ermordet. Völlig egal, ob er nun gegen Stalin gewonnen hätte oder nicht.

        das mag sein.

        begonnen hat er damit aber trotzdem erst ab 42

      • American Viewer Says:

        Der Holocaust selbst begann laut den allermeisten Historikern mit dem Krieg gegen die UdSSR. Historiker, die damit nicht einverstanden sind, legen das Datum meist vor, auf den Beginn des Krieges gegen Polen.

        Die Vernichtung der Juden war wie gesagt, ein – wenn nicht das – wichtigste Kriegsziel des Krieges gegen die UdSSR.

        Du meinst vielleicht den Beginn der Vergasungen in industriellem Maßstab. Aber nur weil man die Juden vorher erschossen, macht es die Sache ja nicht besser. Das war eher ein logistisches Problem. Man musste erst einmal herausfinden, welche Methode den größten Maßstab zulässt. Das dauerte eben bis Ende ’41 bzw. Anfang ’42. So viele Vorbilder hatte man nicht.

      • aron2201sperber Says:

        ich habe versucht, mich schnell nochmals schlau zu machen:

        Kernfrage ist, ob dieser Beschluss auf die deutschen Siege im Juli oder die Misserfolge Ende August folgte. Viele halten die Monate September und Oktober 1941 für den wahrscheinlichsten Entscheidungszeitraum. Einige sehen Hitlers Rede am 12. Dezember 1941 als Grundsatzentscheidung zum Holocaust an. Andere glauben, dass es keinen ausdrücklichen Befehl Hitlers zur „Endlösung“ gab und die NS-Tätergruppen vor Ort im engen Zusammenspiel mit den Zentralbehörden die Opfergruppen ausweiteten.[48]

        https://de.wikipedia.org/wiki/Holocaust

  2. Olaf Says:

    Der doofe Didi glaubt wohl, dass Palis und israelische Polizisten, wie in High Noon, aufeinanderzugehen und ihre Waffe ziehen?! Palis greifen hinterhältig Frauen und Kinder an, und Polizisten erlegen diese Bestien, um weitere Morde zu verhindern.

    • Tourix Says:

      „Doofer Didi“ ???

      Wer Didi Hallervorden als doof bezeichnet, hat ein echtes Wahrnehmungsproblem

      • aron2201sperber Says:

        ich dachte, er spielt nur doofe Rollen, aber jetzt halte ich ihn auch selbst für doof.

        Das heißt jedoch nicht, dass ich Doofheit für harmlos und ungefährlich halte

      • Olaf Says:

        Wer keinen Unterschied zwischen Attentätern und Polizisten sieht, der ist doof, oder verlogen. Bei Didi tipp ich auf Doofheit.

      • Tourix Says:

        Didi ist in erster Linie ein Unterhalter.
        Und das macht er seit jeher erstklassig.
        Zudem bringt er aber auch Kritik und Sticheleien zu allen möglichen aktuellen Themen ein.
        Ob Brüseler Bürokratie (sein Lieblingsthema), Umweltschutz, Medien ect. oder eben auch Schusswaffen gegen Steine in Palästina.
        Auch wenn man anderer Meinung ist, so kann es niemals falsch sein, die Situation neu zu überdenken. Und genau dazu regt Didi an.

      • Olaf Says:

        Messer nicht Steine. Steine lassen die langmütigen Israelis sich gefallen, da gibt es höchstens Tränengas. Es werden Israelis durch Messerattentate ermordet. Und Didi ist doof, wenn er das leugnet.

  3. American Viewer Says:

    Der erste Schritt zum Frieden kommt meist vom Stärkeren.

    Das hört sich im ersten Augenblick logisch an. Wenn man dann allerdings ein bisschen überlegt, kam es in den meisten großen Konflikten unserer Zeit erst zum Frieden, wenn eine Seite total gewonnen bzw. die andere Seite eine totale Niederlage erlitten hat.

    Siehe Erster Weltkrieg, siehe Zweiter Weltkrieg, siehe Golfkrieg, siehe deutsch-französischer Krieg. Die Liste ist ziemlich lang. Die meisten Friedenszeiten beginnen auf diese Art und Weise. Ich würde „Siegfrieden“ dazu sagen. Peace through superior firepower.

    Konflikte in denen es keinen Siegfrieden gab, dauern hingegen oftmals bis heute an. Selbst Süd- und Nordkorea befinden sich formal noch im Krieg.

    Diesen Siegfrieden hat Israel in den 40s, 50s, 60s des letzten Jahrhundert versäumt. Damals hätte man einige Gelegenheiten gehabt. Alle Angriffskriege wurden zurückgeschlagen, die militärische Dominanz war total, trotzdem hat man nie komplette Umsiedlungen nach Jordanien und Ägypten durchgeführt. Der feindlich gesinnte Nachbar durfte im Haus nebenan wohnen bleiben.

    Jetzt hat man den Salat.

    Dass das neu kreierte Volk der „Palästinenser“ Frieden schließen wird, wer glaubt wirklich daran? Die Araber und Iraner schließen erst „Frieden“, wenn sie ihren Siegfrieden errungen und Jerusalem zurückerobert haben.

    Ob diese Menschen dann auch so übervorsichtig und rücksichtsvoll mit den Juden umgehen wie die Israelis mit den Palästinensern, wer glaubt daran?

    Israel steckt in einem ähnlichen moralischen Dilemma wie der ganze Westen.

    Wie hieß noch einmal der islamische Universalgelehrte, der als Erster die Theorie aufstellte, dass zivilisierte Gruppierungen letztendlich immer von barbarischen Strömungen abgelöst werden? Der Mann war ziemlich schlau.

    • American Viewer Says:

      Ibn Chaldūn hießt der Mann, mit seiner Theorie über Asabīya:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Asabiyya#Ibn_Chaldun

      • Olaf Says:

        „dass zivilisierte Gruppierungen letztendlich immer von barbarischen Strömungen abgelöst werden?“

        Die Palis versuchen die „body-count“ Methode, jeder Attentäter versucht einige Juden zu killen, während die Israelis nur den Einen Pali-Killer ausschalten. Gleichzeitig versuchen sie viele Kinder, also neue Kämpfer, in die Welt zu setzen. Als Nebeneffekt können sie auch noch bei demokratischen Wahlen immer stärker werden, bis zur Machtübernahme.

        Den Plan haben die Moslems auch bei uns, auch wenn das „Schlachten“ noch nicht so planmäßig begonnen hat, wie in Israel.

      • American Viewer Says:

        @Olaf
        Ich glaube es ist mehr Asabiyyah als „body count“. Israel hat eine relativ gute Asabiyyah, weshalb sich die Araber auch so an Israel die Zähne ausbeißen.

        Deutschland hat jetzt auch sehr viele Immigranten und laut dem gängigen Klischee aktuell kaum Asabiyyah. Plus eine schlechte Demographie.

        Also mal gucken, wer schneller untergeht.

      • Salamshalom Says:

        @AV
        „Untergehen“ wird wohl hoffentlich keiner der beiden Staaten.
        Nur sich verändern, im Falle Israels sicher fundamentaler als Deutschland, müssen beide
        Die israelische Gesellschaft ist sicher nicht zufrieden und glücklich, so wie es läuft. Nicht umsonst ist der Antidepressiva-Abusus dort weltweit am Höchsten. Nicht gerade ein Beispiel für Leichtigkeit, Sicherheit und Glück.
        Wenn man die Pillen nicht wie Smarties im großen Stil weiterkonsumieren möchte, muss sich vieles, vielleicht alles, ändern. Wenn nicht, lohnt es sich in Israel weiter Apotheker und Psychiater zu werden.

      • American Viewer Says:

        @Salam
        1) Früher oder später geht jeder Staat unter. Die Frage ist nicht ob, die Frage ist wann.

        2) Wenn die Israelis wirklich psychisch kränker sind als andere, dann weil sie in permanenter Angst leben müssen.

        Ein Vereinigungsprozess mit den feindlich gesinnten Arabern ist daher keine Lösung, sondern würde die Sache nur noch schlimmer machen.

        Israel könnte sich natürlich freiwillig ergeben. Wer tot ist, hat keine Angst mehr. Eine *geniale* Lösung.

      • Salamshalom Says:

        @AV

        ad1). Ja, früher oder später geht jeder Staat unter… die Betonung liegt auf Staat. Dann wären wir uns einig. Die Menschen dieser Staaten werden aber weiterexistieren.
        Der Mensch entwickelt sich, und oft muss was untergehen, damit was neues entstehen kann. Damit das neue Konstrukt (aka „Staat“) eine Verbesserung darstellen kann, muss es von der Mehrheit getragen werden.

        ad2). Korrekt. Angst fressen Seele auf. Bisweilen kommt noch, sicher nicht flächendeckend, schlechtes Gewissen dazu.

        Nun zur „Lösung“: Keine Veränderung ist auch keine Lösung.
        Du hast dich schon mal als Pragmatiker erwiesen. Diesen Wesenszug musst du auch auf das Israelproblem übertragen.
        Wenn du feststellst, dass ein Zusammenleben mit den „feindlich gesinnten Arabern“ nicht möglich sei, so ergäben sich daraus genau zwei Möglichkeiten einer Lösung:

        – die feindlich Gesinnten vertreiben (und/oder vernichten), oder
        – sich räumlich von den feindlich Gesinnten trennen.

        Ich gehe mal davon aus, dass der erste Punkt zu vernachlässigen ist. Bliebe also nur Punkt zwei übrig: Die Zwei-Staaten-Lösung. Israel in der heutigen Form und Palästina in der heutigen Form gäbe es nicht mehr. Aber die neue Blüte würde aller Wahrscheinlichkeit nach deutlich farbenfroher und schöner sein als die Jetzige. Vorausgesetzt, der Deal ist fair. Wenn die Palis ihren Wohlstand genießen dürften (die Gasfelder im Mittelmeer müssten aufgeteilt werden), hätten sie weder Zeit noch Lust sich militärisch mit Israel auseinanderzusetzen. Zumal die nukleare Abschreckung weiter existent wäre. Israel wäre also keiner Stärke beraubt, aber die Menschen im neuen Israel hätten so viel gewonnen.

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