Österreichs asoziale Familienbeihilfe

Familienbeihilfe wird in Österreich auch an Milliardäre ausgezahlt.

Doch nicht nur „oben“ ist diese staatliche Wohltat asozial.

„Unten“ kassieren die Bezieher der Familienbeihilfe gleich doppelt, da Kinder bei der Höhe der Mindestsicherung ebenfalls berücksichtigt werden.

Dass die Armut in Österreich wächst, liegt zu einem großen Teil daran, dass Sozialhilfe-Familien durch solche falschen Anreize zum Wachsen (und natürlich auch zum Einwandern) animiert werden.

Kinder-Kriegen zahlt sich im Moment nur für Transfer-Bezieher aus, auch wenn der Staat großzügig Familienbeihilfen an alle verteilt.

Kleine Arbeiter und Angestellte müssen sich jene Wohltaten in Form der hohen Steuern, die ihre niedrigen Einkommen noch niedriger machen, letztlich selbst bezahlen.

Die sozialste Lösung wäre eine Abschaffung der asozialen Familienbeihilfe.

Statt auf Kosten der Steuerzahler großzügige „Hilfen“ zu erteilen, sollte man die arbeitenden Familien steuerlich entlasten.

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10 Antworten to “Österreichs asoziale Familienbeihilfe”

  1. American Viewer Says:

    Die Franzosen machen es ausnahmsweise genau richtig. Wer 3-4 Kinder hat und „normal“ verdient, bezahlt deutlich weniger Einkommensteuer. Wenn man es richtig macht, bezahlt man fast gar keine Steuer auf Arbeit mehr.

    Damit sind Sozialhilfe-Familien und Millionäre außen vor.

    Und Arbeit lohnt sich wieder.

    Und die Fertilitätsrate ist die höchste aller westlichen Länder.

    Kein Vergleich zu Deutschland.

    • aron2201sperber Says:

      die Steuererleichterungen für Familien sind sicher der beste Weg.

      ein hohe Geburtenrate allen sagt noch nichts Positives aus, wenn es sich eben nur um Transfer-Empfänger handelt.

      in Frankreich scheint es ein Mix aus richtigen und falschen Anreizen gewesen sein, und es dürfte mit den Sozen ohnehin auch wieder eher bergab gehen:

      http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/sinkende-geburtenrate-frankreichs-babyboom-ist-vorbei-13893790.html

      unser System ist auf jeden Fall ein Magnet für arbeitsunfähige bzw. arbeitsunwillige Familien mit vielen Kindern.

      • American Viewer Says:

        Der FAZ-Titel ist irreführend.

        Frankreichs Fertilitätsrate liegt um 2,0. Gefallen von 2,08. Wenn Frankreichs Boom zu Ende sein soll, was ist dann in anderen Ländern los? Deutschland liegt um 1,3.

        Interessant ist doch wie stark die Fertilitätsrate auf Steueranreize (bzw. deren Kürzungen) reagiert. Und das obwohl viele Politiker immer wieder das glatte Gegenteil behaupten.

      • aron2201sperber Says:

        Danke für den Hinweis!

        der wichtigste Steueranreiz wären weniger Steuern für mehr Kinder.

        mit Beihilfen produziert man zwar auch mehr Kinder, aber solche die danach ebenfalls selten Steuern zahlen werden und oft sehr viele Kosten produzieren werden.

  2. Malte S. Sembten Says:

    Auch in Deutschland wird das Kindergeld unabhängig vom Einkommen gezahlt. Hat bestimmt irgendetwas mit den Grundgesetz zu tun, mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz. Ist aber natürlich Irrsinn.

    • aron2201sperber Says:

      Kindergeld im engeren Sinn (für die Zeit in der die Frau zuhause beim Baby bleibt) verstehe ich noch irgendwo, da ja in dieser Zeit alle Frauen mehr oder weniger dasselbe leisten, auch wenn sie vorher unterschiedlich verdient haben.

      die Familienbeihilfe wird jedoch bis 18 bzw. 24 ausgezahlt, völlig unabhängig, ob die Familie Unterstützung tatsächlich benötigt.

      bei Milliardären ist das grotesk – bei Mindestsicherungbeziehern ist dies jedoch noch wesentlich ungerechter und schädlicher.

      ein Arbeiter und seine Familie kassiert seinen Gehalt plus Familienbeihilfe

      ein Mindestsicherungsbezieher kassiert seine Mindestsicherung plus die Mindestsicherung für seine Frau plus die Mindestsicherung für die Kinder plus die Familienbeihilfe.

      ab dem 3. Kind zahlt es sich für den Arbeiter kaum noch aus, arbeiten zu gehen.

      Familien aus einem gewissen Kulturkreis werden von einem System natürlich magisch angezogen

  3. Für wen sich Kinder auszahlen | Aron Sperber Says:

    […] in Österreich wächst, liegt zu einem großen Teil daran, dass Sozialhilfe-Familien durch solche falschen Anreize zum Wachsen (und natürlich auch zum Einwandern) animiert […]

  4. Wer kann sich heute 4 Kinder leisten? | Aron Sperber Says:

    […] sehr reiche einheimische Familien, die sich ihre Kinder – auch ohne Familienbeihilfe – leisten […]

  5. Abstrakte Annahmen und konkrete Ansprüche | Aron Sperber Says:

    […] Sozialhilfe-Empfänger erhalten daher in Österreich eine kumulative Familienbeihilfe. […]

  6. Haddsch ins Sozial-Mekka | Aron Sperber Says:

    […] so grotesk hoch, weil neben der staatlichen Mindestsicherung auch weitere Leistungen wie die Familienbeihilfe und das Pflegegeld zusätzlich ausbezahlt […]

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