Der ignorierte Judenhass

Angesprochen auf die Strenge, mit der die Causa Susanne Winter behoben wurde (sofortiger Parteiausschluss), meinte Strache erneut: „Antisemitismus hat in der FPÖ keinen Platz“.

Daraufhin startete der Parteiobmann eine Brandrede wider den Judenhass – unter Erwähnung des radikalen Islamismus. „Da geht es nicht um Kalkül, sondern um felsenfeste Überzeugung, dass Juden in Wien, in Österreich, nie wieder Angst haben müssen. Da haben wir alle eine Verantwortung egal woher der Antisemitismus kommt.“

(Kurier)

„Brandrede“ meint der Kurier natürlich sarkastisch.

In einer Zeit, in der Juden mitten in Europa wieder zu Opfern von antisemitischen Übergriffen werden, ein Bekenntnis gegen den Judenhass mit Sarkasmus zu quittieren, ist zynisch.

Linke Journalisten geraten in Aufruhr, wenn der Judenhass von der FPÖ kommt.

Den Judenhass, der mit dem Islam importiert wird, ignoriert man hingegen gerne, auch wenn er die wesentlich realere Bedrohung für Europas Juden darstellt.

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4 Antworten to “Der ignorierte Judenhass”

  1. Thomas Holm Says:

    In England gibt es Rechtstadikale, die Hitler als „Zionisten“ entlavt haben wollen. Wahrscheinlich, damit sie bei Victory-Europe-Gedenkveranstaltungen „Game over!“ dazwischenschreien koennen.

    Die sollte PressTV mal zusammen mit der FPOE diskutieren lassen.

    Aber das werden die sich wieder alle nicht trauen und statt dessen beklagen, dass man nicht alles sagen duerfe.

  2. Das Geschäft mit dem importierten Judenhass | Aron Sperber Says:

    […] importierte Judenhass wurde auch schon von einheimischen Anbietern wie Jürgen Todenhöfer als Geschäftsfeld […]

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