Welcome to Reality

Refugees Welcome Bonn e.V. und die Inititative für Flüchtlinge (IfF) möchten hiermit Stellung zu den Vorkommnissen auf der durch uns mit-organisierten Party am 7.11.2015 auf dem Township nehmen. Auf der Party wurden unserer Beobachtung nach, diverse Frauen von Männern belästigt, ungewollt angefasst oder unangebracht angegangen. Dafür möchten wir uns als Mit-Veranstalter in aller Form entschuldigen. Wir haben bereits auf der Party versucht, die Täter zu identifizieren und der Party zu verweisen; zudem haben wir Ansagen gemacht und darum gebeten, dieses Verhalten sofort zu unterlassen. Leider waren wir mit diesen Maßnahmen nicht erfolgreich.

(Refugees Welcome Bonn)

Dass man mit diesen unangenehmen Erfahrungen überhaupt in die Öffentlichkeit gegangen ist, verdient schon großen Respekt.

Oft werden solche Ereignisse, die nicht ins ideologische Konzept passen, einfach totgeschwiegen.

Trotz der bösen Erfahrungen, verzichtet man jedoch nicht darauf, am ideologischen Bild von der „Mehrzahl der Geflüchteten“ festzuhalten:

Diese Männer werfen mit ihrem Fehlverhalten ein schlechtes Licht auf unsere Organisation und alle Männer sowie männliche Geflüchteten, die auf der Party waren. Dabei spiegelt dieses Fehlverhalten keineswegs die Haltung der Mehrzahl der Geflüchteten wider. Es verleitet jedoch zu einer Verallgemeinerung, der wir uns nicht anschließen wollen.

Das typisch bürgerliche Klientel solcher Organisationen hat es im Gegensatz zum gemeinen Volk, das sich die Wohnviertel mit den Refugees teilt, allerdings auch relativ leicht, solchen Erfahrungen in Zukunft aus dem Weg zu gehen.

Bei der nächsten Welcome-Party wird man einfach nur noch sehr ausgewählte Refugees, die kein schlechtes Bild auf die Mehrzahl der Refugees werfen, einladen.

Dafür wird man sich um so heldenhafter für die Gesamtheit aller Refugees einsetzen.

Zum Beispiel, wenn die Refugees an den Toren der Diskotheken des gemeinen Volkes diskriminiert werden.

Willommen

Advertisements

9 Antworten to “Welcome to Reality”

  1. American Viewer Says:

    Mal gucken wer in Paris verantwortlich. *Sicherlich* der Front National und Pegida.

  2. glv21 Says:

    Hat dies auf Geistige Landesverteidigung im 21. Jahrhundert rebloggt.

  3. heru Says:

    „[…] alle Männer sowie männliche Geflüchteten“
    Ist das nicht eine hübsche Formulierung? Sprachlich und noch mehr logisch? Besonders das sowie läßt logisch einige Fragen aufkommen. Etwa die, ob unter allen Männern nicht auch die männlichen Geflüchteten subsumiert wären. Was dann aber die Genderpolizei auf den Plan rufen müßte. Denn es könnte da ein neues Geschlecht konstituiert worden sein. Oder es waren Eunuchen.
    Der Veranstalter möchte nicht verallgemeinern. Ich schlage eine konsequente Vereinzelung vor. Da ich nicht wüßte, wie Vereinzelung steigerbar wäre, würde ich eine Nanofizierung der Vorfälle vorschlagen. Auch in Paris hat es heute Abend einschreckend vereinzelte Einzelfälle gegeben. Alles wird immer vereinzelter im real existierenden Irrsinn.

  4. rhadamanthys Says:

    Warum sollte irgendwer ein islamisches Attentat in DE verüben wollen, die Invasion von täglich 7000 – 10000 Moslems ist für die Errichtung des Kalifats wesentlich effektiver. Durch ein Attentat wird die Willkommenskultur nicht gefördert. So lange man so die Regierung zum besten Verbündeten für das langfristige Ziel haben kann.

  5. Olaf Says:

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_neue_multikulturalismus_amerikanische_verhaeltnisse_in_deutschland

    Ein guter Artikel von achgut. Das ist die Zukunft der BRD und da ist der Islam noch nicht mal eingepreist.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: