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Wie Merkel den IS schockiert

November 16, 2015

Die Reaktion der USA auf die Terroranschläge von 9/11 war wohl naiv.

Statt mühsame Kriege zu führen, um Afghanistan und dem Irak die westliche Demokratie zu bringen, hätte man es sich auch wesentlich leichter machen können.

So wie der IS heute von Frankreich bombardiert wird, hätte man auch mit Osama Bin Ladens afghanischen Gastgebern verfahren können, ohne dabei eigene Bodentruppen zu opfern. Das ganze Geheule wegen Guantanamo hätte man sich dadurch ebenfalls erspart.

Statt Saddam abzusetzen, hätte man ihn wieder zum „eigenen Bastard“ machen können (wie man es übrigens auch mit Gaddafi gemacht hatte) und die Bekämpfung der Dschihad-Monster an ihn ausgelagert.

Vor 15 Jahren hatte man jedoch leider noch die idealistische Idee, dass auch Muslime trotz ihrer Diktaturen und Tyranneien wie die Deutschen oder die Japaner lieber in Demokratie und Freiheit leben wollen.

Heute weiß man, dass die Demokratie-Bemühungen ein Fehler waren, da Muslime entweder durch Saddams, Assads, Gaddafis in Schach gehalten werden müssen oder ihre Mullah-, Taliban-, IS-Tyrannei errichten.

Doch selbst vor 15 Jahren wäre wohl niemand so naiv gewesen zu glauben, dass man die Terroristen bekehren könne, indem man sie zu Millionen ins eigene Land holt:

Als Deutschland und Schweden im Sommer damit begannen, große Zahlen muslimischer Flüchtlinge aufzunehmen, hatte das historische Bedeutung: Es war ein Werk der tätigen Versöhnung zwischen Orient und Okzident. Nie hat der Westen dem Islamismus eine größere Niederlage beigebracht als in dem Moment, da er den unter Krieg und Terror leidenden Muslimen Schutz gewährte.

(Augstein – SPON)

Solange Merkel den Barbaren das Tor aufreißt, wird man sie bestimmt nicht durch kontraproduktiven Terror dabei stören.

Daher ist Deutschland kurzfristig sogar relativ gut vor Terror geschützt.

Sobald sich Deutschland jedoch gegen die selbst verschuldete Völkerwanderung zu wehren beginnt, wird einem der Terror des massenhaft nach Deutschland importierten IS jedoch um so härter treffen.

Man kann sich vorstellen, dass die Schergen des IS von diesem entwaffnenden Akt der Selbstlosigkeit schockiert waren. Nichts ist für sie gefährlicher, als der Verlust des Feindes. Leider muss man sagen: Das gilt auch für die Döpfners, Kohlers, und für den CSU-Mann Markus Söder gilt es sowieso, der jetzt beinahe erleichtert feststellt: „Paris ändert alles.“

Gerade junge Muslime aus den westeuropäischen Wohlfahrtsstaaten lassen sich besonders gerne für den IS rekrutieren.

Um den IS zu schockieren, muss sich Merkel daher wohl etwas Originelleres einfallen lassen:

Merkel Busen