Ein falsches Smiley und Tschüss

Die Liste derer, die über eine fremdenfeindliche Entgleisung in den sozialen Netzwerken ihre Arbeitsstelle verloren haben, wird um einen prominenten Namen länger: Die „Welt“-Gruppe hat sich von ihrem Autor Matthias Matussek getrennt. Die Kündigung habe „sofortige Wirkung“, bestätigte eine Sprecherin des Springer-Verlags gegenüber SPIEGEL ONLINE.

Matussek hatte nach den Anschlägen von Paris bei Facebook orakelt, nun müsse wohl neu über offene Grenzen und junge islamische Männer im Land diskutiert werden – garniert mit einem Smiley.

(SPON)

Auf IS-Terror mit einem Smiley zu reagieren, ist zwar eine Geschmacklosigkeit auf Jürgen Elsässer-Niveau.

Eine fremdenfeindliche Entgleisung sucht man in dem Facebook-Posting allerdings vergeblich.

Bis auf den Smiley findet man Inhalte, die zwar nicht der Augstein-Hauptlinie von SPON entsprechen, aber trotzdem auch bei SPON durchaus eine Chance auf Veröffentlichung hätten.

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10 Antworten to “Ein falsches Smiley und Tschüss”

  1. aron2201sperber Says:

    ich finde Smileys übrigens grundsätzlich lächerlich und auch auf FB entbehrlich

  2. American Viewer Says:

    Die WELT wird immer linker und die Auflage wird immer weiter fallen. Wir hatten das ja vor ein paar Tagen schon einmal.

    Ich bin jetzt kein Matussek-Fan, aber er hat ausnahmsweise recht:
    Peters und Poschardt sind wirklich Astlöcher.

  3. American Viewer Says:

    Auch typische für die neue Springer-Welt: Für die Glorifizierung des radikalen Islam musste Matussek damals nicht gehen:

    http://tapferimnirgendwo.com/2015/11/17/matthias-matusseks-manieren-2/

    Nun aktuell werfen sie ihn raus. Für die Wahrheit, die er mit einem berechtigten Smiley garniert hat.

    In Wirklichkeit geht es gar nicht um das Smiley. Es geht um die Sätze davor.

    Es war der WELT dieses Mal offenbar nicht radikal islamisch genug. Es war nur die Wahrheit. Und die will man auch bei der WELT immer weniger hören.

    • aron2201sperber Says:

      naja – gerade die Welt bringt schon immer wieder sehr gute Sachen wie z.B. heute von Ayaan Hirsi Ali:

      Die gegenwärtige Einwanderungspolitik Europas weist deutliche Schwächen auf. Es ist zu einfach, die Staatsbürgerschaft ohne Loyalität gegenüber der jeweiligen nationalen Verfassung zu erlangen. Es ist zu einfach, in die Europäische Union zu gelangen, egal, ob man einen legitimen Anspruch auf Asyl hat oder nicht. Und dank Schengen ist es für Ausländer zu einfach, von einem EU-Land ins andere zu reisen. Die Migrantenflut dieses Jahres hat die Unhaltbarkeit dieser Zustände offenbart.

      http://www.welt.de/debatte/kommentare/article148935457/Wir-muessen-Dinge-tun-die-bisher-undenkbar-waren.html

    • aron2201sperber Says:

      ich denke eher, dass es wohl eine persönliche Sache war – und man den Smiley nur als Vorwand genutzt hat

      viel bedenklicher als die Entwicklung bei der Welt, finde ich die Entwicklung bei der Bild.

      die erfüllt ihre Rolle als Korrektiv zu ARD und ZDF kaum mehr

      • American Viewer Says:

        Leute wie Ayaan Hirsi Ali und Broder haben in den wirren Hirnen von Peters und Poschardt wahrscheinlich einen Migrantenbonus.

        Matussek kann auf diesen Bonus nicht zählen, weil er ein alter, weißer, katholischer Mann ist.

        Es wird auch nicht die Idee der beiden Bosse gewesen sein, jemanden wir Ayaan Hirsi Ali zu bringen. Die beiden drängen lieber auf andere Themen.

        Aber es stimmt, ich glaube auch, dass persönliche Motive den beiden ebenfalls sehr wichtig waren.

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