Archive for 20. November 2015

Willkommens-Medien werden kleinlaut

November 20, 2015

Ein Holzboot mit Flüchtlingen an Bord ist von der australischen Marine wieder ins Meer gezogen worden, bevor es an Land anlegen konnte. Das berichteten australische Medien heute.

(ORF)

Vor wenigen Monaten wäre so eine Meldung noch mit schwersten Vorwürfen gespickt gewesen und zwar nicht nur im ORF. Auch Österreichs Bild-Version empörte sich damals noch über die bösen Australier.

Heute berichtet selbst das öffentlich-rechtliche Schlachtschiff der Willkommenskultur kleinlaut nüchtern.

Und auch Merkels Beharren auf grenzenlose Zuwanderung löst nicht mehr das geringste Hurra aus:

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel bleibt in der Flüchtlingsfrage hart. Beim CSU-Parteitag in München lehnte sie heute die Forderung der bayerischen Schwesterpartei nach einer Obergrenze für die Aufnahme neuer Flüchtlinge in Deutschland ab.

(ORF)

 

Wer unterdrückt die Muslime?

November 20, 2015

Die Presse: Wo bleibt das Lichtermeer der Muslime in Österreich und Europa, um sich von den Anschlägen der Terrormiliz Islamischer Staat zu distanzieren?

Fuat Sanac: Die Muslime sind so unterdrückt, dass sie es nicht einmal wagen, auf die Straße zu gehen. Wir können 1000 Mal sagen, dass diese Verrückten nichts mit dem Islam zu tun haben, dennoch müssen wir uns andauernd verteidigen und rechtfertigen. Das macht uns fertig und gleichzeitig wütend.

(Die Presse)

Für ihren Sultan oder gegen Israel gehen Österreichs Muslime jedoch trotz ihrer furchtbaren Unterdrückung in Massen auf die Straße.

Wären Muslime in Europa wirklich so unterdrückt, würden sie sich wohl kaum zu Millionen auf den Weg hierher machen.

Wenn Muslime heute unterdrückt werden, so sind die Unterdrücker fast immer ebenfalls Muslime.

Muslimbrüder, Salafisten, Mullahs, Scheichs, Emire und Kalifen versuchen einander mit ihrer Form von Islam zu unterwerfen.

Von Nigeria bis Pakistan treiben diese islamischen Konflikte Muslime in die Flucht.

Der Islam macht zwar Muslime zu Opfern, er sorgt jedoch damit auch für seine eigene Weiterverbreitung.

Zwar distanzierten sich Muslimbrüder wie Sanac vom Terror des IS, der angeblich nichts mit ihrem Islam zu tun habe. Wenn es darauf ankommt, setzt man sich jedoch für die Burka-Konkurrenz ein, da schließlich alle zur Umma gehören.

Solange man in der Minderheit ist, werden die Zwistigkeiten, die in der Islamischen Welt zu Krieg und Vertreibung geführt hatten, eingestellt, um gemeinsam die Islamisierung Europas voranzutreiben.

Muslimbrüder spielen dann die Rolle des „guten Islam“, der nichts mit Terror zu tun habe, während die Salafisten das Einschüchtern übernehmen.

Obwohl seine Erdogan-Türkei im Syrien-Konflikt selbst kräftig mitgemischt hatte, bedient sich Sanac schamlos der typisch linken Rhetorik, wonach fremde Einmischung schuld an allen Problemen der Islamischen Welt sei:

Ich spreche von den USA über Russland bis hin zu Frankreich usw. Diesen Ländern ging es nie um Demokratie, sondern darum, die Bodenschätze in Ländern wie Afghanistan, Syrien und dem Irak zu kontrollieren. Das Gerede von Demokratie war nur eine Betäubung für die dortige Bevölkerung. Die Terroristen wurden jahrelang unterstützt und mit Waffen versorgt.

Kein Staatsführer hat sich aktiver für den Sturz des syrischen Diktators stark gemacht als Erdogan.

Dabei ist Erdogan selbst ein Diktator, der die Demokratie lediglich als Zug benützt, um aus der Türkei einen Islamischen Staat zu formen.

Sein Islamischer Staat ist zwar nicht der gleiche wie der IS. Aus taktischen Gründen arbeitet Erdogan jedoch nach wie vor mit dem IS zusammen, um den Kurden ihre Souveränität zu verweigern.