Das Dilemma mit unseren Saudi-Barbaren

An den Saudi-Barbaren gibt es tatsächlich viel auszusetzen.

Sie verbreiten mit ihren Moscheen und Dialügzentren die wahabistisch geprägte Barbarei in alle Welt, halten sich jedoch im eigenen Land islamische Flüchtlinge vom Leibe.

Wie in der Islamischen Republik Iran gilt bei den Saudi-Barbaren dieselbe Scharia, die auch der IS anwendet:

(Jan Fleischhauer – SPON)

 

Trotzdem kann man die Saudis nicht einfach mit Al-Qaida und dem IS gleichsetzen.

Die sunnitischen Golf-Monarchien gehören sogar zu den unmittelbar vom sunnitischen IS bedrohten Staaten.

Pauschales Saudi-Bashing ist zwar verlockend.

Man sollte sich jedoch trotzdem gut überlegen, ob man wirklich eine Alternative zum Königshaus hat.

Auch wenn das Königshaus mit dem Wahabismus eng verbunden ist, würde bei einem Wegfall des Königshauses das eigentliche Problem leider bestehen bleiben, und die Wahabiten würden den Staat samt seinen Ressourcen übernehmen.

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9 Antworten to “Das Dilemma mit unseren Saudi-Barbaren”

  1. American Viewer Says:

    Das sind alles „Einzelfälle“ und „Sekten“, die mit dem Islam nichts zu tun haben.

    99,99% der Muslime in Saudi-Barbarien wollen einen demokratischen, säkularen Staat mit einem moderaten Euro-Islam, der sich aus der Politik heraushält.

    Das gleiche gilt für Syrien, Iran, Irak, Afghanistan, Ägypten, Palästina, Türkei, Pakistan, alle Golfstaaten, Algerien und so weiter und so weiter.

    Deshalb werden sich die Migranten aus diesen Ländern auch bestens im Westen zurechtfinden.

    Wer etwas anderes sagt, ist islamophob.

  2. Eloman Says:

    Ohne das Bündnis mit dem Wahabismus wäre Ibn Saud nie König und Herrscher über die Heiligen Stätten geworden. Der IS, wie auch al-Qaida, werfen dem Saud-Clan Doppelzüngigkeit vor, Ansonsten sind sie mit allem was da so abgeht d’accord

    • aron2201sperber Says:

      ja, das war der Geburtsfehler, der uns jetzt um die Ohren fliegt.

      der Wahabismus war toll, um die Leute im eigenen Land zu unterwerfen – leider blieb diese Ideologie nicht auf Saudi-Barbarien beschränkt.

      inspiriert von den Muslimbrüdern hat man den saudischen Wahabismus zu einer Welt-Unterwerfungs-Ideologie, dem Salafismus, ausgebaut.

      jene stellen für die Saudis nun die größte Bedrohung dar

    • aron2201sperber Says:

      den Wahabismus ist Sache der Saudi-Barbaren

      der Salafismus muss jedoch hier bei uns endlich bekämpft werden.

      Wenn man Nationalsozialismus unter Strafe stellen kann, so ist dies beim Salafismus mindestens genauso legitim.

      ein Verbot von IS-Symbolen ist dabei genauso unzureichend, wie ein Verbot von NS-Wiederbetätigung auf das Hakenkreuz zu beschränken.

      auf die Inhalte kommt es an – und die Inhalte der Salafisten sind mindestens genauso verfassungsfeindlich und gefährlich wie jene der Neo-Nazis

    • besucher Says:

      Tja, es wäre wohl besser gewesen man hätte Jordanien über die heiligen Stätten herrschen lassen, aber es musste ja unbedingt S.-A. sein.

  3. Marco Says:

    Die Monarchie ist von der Mehrheit der Saudis gewollt und wird auch verteidigt, also ist Saudi-Arabien faktisch bereits eine Demokratie.
    Ausserdem handelt das Könighaus zu wohle und der Genugtuung des Volkes und zwingt ihren Glauben, zumindest offiziell, niemandem im Ausland auf, der Beweis dafür dürfte ja sein, dass der IS auch dem Königshaus gegenüber feindlich gesinnt ist.
    Aber wie stehen die VAE zu den Saudis und wie steht Katar zu den Saudis? und wie stehen die beiden zum IS?!

    • aron2201sperber Says:

      Die Monarchie ist von der Mehrheit der Saudis gewollt und wird auch verteidigt, also ist Saudi-Arabien faktisch bereits eine Demokratie.

      so was behauptet allerdings jede Diktatur von sich selbst

  4. aron2201sperber Says:

    wie steht Katar zu den Saudis?

    Katar sind Muslimbrüder – die Hamas und Erdogan gehören zur selben Fraktion, und natürlich Mursi

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