Erdowahn und Mad Merkel

Der angeschlagene Erdogan hatte die Eroberung Syriens durch seine syrischen Muslimbrüder eigentlich schon abgeschrieben.

Um wenigstens freie Hand bei der Unterdrückung der Kurden zu behalten, war er kleinmütig zu seinem alten Kumpanen Putin zurückgekehrt:

Putin Erdogan Moschee

Weil Erdogan jedoch für Mad Merkel die (von ihr selbst ausgelöste) deutsche Flüchtlingskrise lösen sollte, hat Mad Merkel dem Erpresser Erdogan mit ihren hirnlosen Zugeständnissen zu einem fulminanten Wahlsieg verholfen.

Seitdem fühlt er sich unangreifbar und kann seinen Erdowahn wieder frei ausleben.

Zwei Wochen nach dem IS-Anschlag auf ein russisches Flugzeug ein russisches Flugzeug abzuknallen, ist schon ein starkes Stück.

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16 Antworten to “Erdowahn und Mad Merkel”

  1. besucher Says:

    Wir bleiben aber dank Stolti in unverbrüchlicher Solidarität mit unseren türkischen Waffenbrüdern verbunden.

    http://www.welt.de/politik/ausland/article149235673/Nato-zeigt-sich-solidarisch-mit-der-Tuerkei.html

    Solange das (und auch die Allianz mit den Saudis) bestehen bleibt kann man den Kampf gegen den IS nicht Ernst nehmen,

    • American Viewer Says:

      Der IS war aus meiner Sicht noch nie das große Problem. Dessen PR ist einfach viel zu schlecht. Die IS-Leute sind moderne Nazis: Sie legen sich mit viel zu vielen Gruppen gleichzeitig an.

      Außerdem setzen sie fast nur auf Gewalt und Krieg. Außenpolitische Raffinessen besitzen sie kaum, darin war selbst Hitler besser.

      Kräfte wie Erdowahn und Saudi Arabien sind viel gefährlicher, weil sie eben nicht so plumb agieren, sondern relativ intelligent.

  2. American Viewer Says:

    Merkel sagt, man könne Grenzen heutzutage nicht mehr kontrollieren gleichzeitig schickt sie Milliarden an Erdowahn, damit er genau dies für sie tut.

    Sogar Putin steht mittlerweile dem Westen näher als Erdowahn, trotzdem paktiert der Westen weiterhin lieber mit dem Sultan.

    Wie lässt sich das alles noch rational erklären?

  3. Paul Says:

    Der Erdogan hat einen Erdowahn, der aber nüchtern betrachtet eine ausgeklügelte Strategie ist. Es kann auch nicht behauptet werden, dass er damit erfolglos ist.
    Ich habe mal versucht, dies ein wenig darzustellen.

    1. Der Ölhandel ist nur aus der Sicht des übrigen Europa illegal. Für die Türkei ist er völlig legal. Erdogan unterstützt damit finanziell direkt den IS. Auch das deutsche Fernsehen hat darüber schon mal eine Reportage gebracht.

    2. Erdogan dreht wieder mal an einer Stellschraube:

    2.1. An der NaATO-Schraube hat er zuerst gedreht.
    Zünächst behauptete er Raketenangriffe der PKK aus Syrien. Im Rahmen der NATO schickte Deutschland die angeforderten Patriot-Einheiten der Bundeswehr.
    Erst im August 2015 wurde der Einsatz beendet. Die Bundeswehr wurde wegen zu großer Gefährdung in türkische Kasernen zurück gezogen.
    „Unabhängig von der Sicherheitslage und dem Agieren der türkischen Regierung wurde zudem die Frage gestellt, ob der Einsatz überhaupt noch Sinn hat. Die Patriots sind für die Abwehr von Angriffen mit Raketen und Kampfjets da, über die auf syrischer Seite nur die Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad verfügen. Gegen die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) können sie nichts ausrichten.“
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-08/bundeswehr-beendet-patriot-einsatz-in-der-tuerkei

    2.2. An der EU-Schraube drehte er als nächstes.
    Er benutzte die Flüchtlinge aus Syrien, um die EU, hauptsächlich Deutschland, zu erpressen. Es ging um Milliardenbeträge, die er wohl erhalten wird. Gegenleistung??? Ich vermute mal keine.
    Die EU bettelt darum dass die Türkei ihre Grenzen dicht macht. Wie weit kann sich Merkel noch entwürdigen?
    Den EU-Beitritt konnte Erdogan (noch) nicht erreichen. Aber die Visafreiheit der Türken nach Deutschland und damit wegen Schengen in die gesamte EU wurde wohl schon zugesagt?

    2.3. Jetzt dreht Erdogan durch den Abschuss eines russischen Flugzeuges wieder an der NATO-Schraube.

    3. Dabei dürfen wir nicht übersehen, dass er auch noch das Groß-Arabische-Reich, natürlich unter seiner Führung, im Visier hat. Dazu soll der IS ihm das Sprungbrett bieten.

    Man kann von Erdogan halten was man will. Nicht absprechen kann man ihm, dass er ein gewifter Taktiker ist. Dabei verliert er sein Ziel nie aus dem Auge.

    Solche Staatsführer sind uns im vergangenen Jahrhundert auch schon begegnet. Stalin, Mao und Hitler fallen mir dazu ein.
    Er hat also erfolgreiche Vorbilder.

    Herzlich, Paul

    • aron2201sperber Says:

      sehr gute Punkte!

      Merkel mit den Flüchtlingen zu erpressen war dabei allerdings die einfachste Übung.

      Merkel verursacht zwar seit Hitler den größten Schaden für Europa, sie verursacht ihn jedoch nicht wie ein Hitler aus Bösartigkeit, sondern aus naiver Gutartigkeit.

      Putin kann hingegen mit Erdogan an Bösartigkeit locker mithalten und wird sich noch einiges einfallen lassen, wie er es Erdowahn wieder heimzahlen kann.

  4. Marco Says:

    „mad Merkel“ und „Erdowahn“ ?! 😀

    Da kann ich wiedermal nur zustimmen, lieber Autor!
    habe übrigens heute gelesen, dass die USA Wärmedaten ausgewertet hat, mit dem Ergebnis: Die Russische Su-24 wurden über Syrischen Boden abgeschossen.
    Ganz ehrlich, ich glaube Erdogan spielt ein wirklich falsches Spiel sowohl mit dem Westen als auch mit Russland…
    Paul hat das ganz gut zusammengefasst.

    • Olaf Says:

      Erdowahn der alte Listenschmied hat seinen Koran studiert. Ich hoffe, Putin schickt jetzt seine Armee über das schwarze Meer und macht diesen Kameltreiber fertig. Und hoffentlich rebelliert die Bundeswehr gegen Bündnisse mit Gangstern.

  5. Salamshalom Says:

    Erdogan pfeift aus dem letzten Loch. Das ist die Erkenntnis aus dem gestrigen Vorfall.
    Der Abschuss traf zwar eine russische Sochoi, aber er diente primär dazu, die sich anbahnende Allianz der NATO (Frankreich, USA vor allem) mit Russland und damit auch dem Iran zu torpedieren.
    Seine osmanische Invasion in Syrien will nicht mehr gelingen, im Gegenteil, jetzt zeigten die Rebellen und der IS sogar Zerbröselungstendenzen und eine endgültige Niederlage der saudisch-türkischen Achse deutet sich an.
    Also greift der Sultan mit dem Rücken zur Wand zum unvorstellbaren Manöver, um die NATO wieder „auf Kurs zu bringen“.
    Sieht man sich die Reaktionen aus den Hauptstädten der Mitgliedsländer aber an, so wird deutlich, dass dieser Schuss sein Ziel, höchstwahrscheinlich, verfehlen wird.
    Was bleibt ist die Tatsache, dass die Türkei nun vor aller Welt sich als Terrorhelfer demaskiert hat.
    Ich hoffe, dass war das berühmte letzte Aufbauen vor dem Exitus.

    • American Viewer Says:

      Seit wann bist du denn Optimist du Witzbold? Erdowahn ist so mächtig wie nie. Ein Ende ist leider nicht absehbar. Es sei denn die Kurden finden mal ihre Eier und sprengen ihn in die Luft.

      Oder Putin packt mal wieder sein Polonium-210 aus. Aber dazu erscheint er zu feige. Er sucht sich eigentlich nur wehrlose Opfer für solche Methoden aus. Es sei denn vielleicht, Erdowahn provoziert ihn noch mehr. Eines scheint sicher: Putin vergisst so etwas nicht.

      • salamshalom Says:

        Ich bin seit jeher ein Optimist. Ich habe nämlich nie daran gezweifelt, dass du doch wieder auf einen meiner Beiträge reagierst, nachdem du vor kurzem noch den Boykott ausgerufen hast.
        Und du findest also, dass der Erdogan so mächtig ist wie nie… dann lass uns doch mal die nähere Zukunft abwarten.

      • American Viewer Says:

        Ich warte gerne. Und sehe.

  6. aron2201sperber Says:

    eindeutiger kann eine Abfuhr kaum ausfallen:

    „Wir können nicht noch mehr Flüchtlinge in Europa aufnehmen – das ist nicht möglich“: Mit deutlichen Worten hat Frankreichs Premier Manuel Valls an die Europäische Union appelliert, keine weiteren Asylbewerber aus dem Nahen Osten einreisen zu lassen. Die Kontrolle von Europas Grenzen entscheide über das Schicksal der Europäischen Union, sagte Valls der „Süddeutschen Zeitung“ („SZ“): „Wenn wir das nicht tun, dann werden die Völker sagen: Schluss mit Europa!“

    dabei waren die französischen Sozen lange Zeit Merkels einzige ernst zu nehmende Verbündete bei ihrem wahnwitzigen Kurs

    Merkel hat sich mit ihrer Politik komplett isoliert.

    an die Durchhalte-Parolen glaubt wohl nur noch Merkels Spiegel:

    Sie hat offenbar eine schwere Erkältung und gehörte eigentlich ins Bett, nicht hinters Rednerpult.

    Sie ist aber trotzdem gekommen, und ihre Rede belegt: Die körperliche Erschöpfung mag sie beeinträchtigen, die Garstigkeit der Parteifreunde jedoch beeindruckt sie nicht im Geringsten

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-in-der-fluechtlingskrise-unbeirrbar-im-bundestag-kommentar-a-1064479.html

    Merkel gehört tatsächlich in ein Bett, aber eines mit Gurten

    • American Viewer Says:

      Medien wie die ZEIT behaupten Manuel Valls habe das nie so gemeint, gesagt, geschrieben, verlauten lassen. Ein Versehen, ein Irrtum, ein Skandal.

      Die Aussage muss man also noch einmal „überarbeiten“.

      Am Ende wollte er nur sagen: „All hail to Merkel.“

  7. Erdogans Preis | Aron Sperber Says:

    […] Erdowahn ist Mad Merkels einziger Plan zur Lösung der Flüchtlingskrise. […]

  8. Keine Chance gegen Erdogan? | Aron Sperber Says:

    […] Um diese Chance nützen zu können, müsste man natürlich vorher erst Merkel entsorgen. […]

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