Österreichs asoziale Sozialhilfe

Der ÖVP-Klub legt einen Reformvorschlag vor. Demnach sollen Kinder in Mehrkindfamilien keine Mindestsicherung mehr bekommen. Es soll einen monatlichen „Deckel“ von 1500 € geben.

(Kurier)

Sozialhilfe-Familien erhalten neben der Mindestsicherung  ohnehin für jedes zusätzliche Kind Familienbeihilfe, die in Österreich stur an alle bedürftigen und unbedürftigen Familien (auch Milliardäre) ausgezahlt wird.

Doch nicht nur „oben“ ist diese staatliche Wohltat asozial.

„Unten“ wird gleich doppelt kassiert, da Kinder bei der Höhe der Mindestsicherung bereits berücksichtigt werden.

Dass die Armut in Österreich wächst, liegt zu einem großen Teil daran, dass Sozialhilfe-Familien durch solche falschen Anreize zum Wachsen (und natürlich auch zum Einwandern) animiert werden.

Kinder-Kriegen zahlt sich im Moment nur für Transfer-Bezieher aus, auch wenn der Staat großzügig Familienbeihilfen an alle verteilt.

Kleine Arbeiter und Angestellte müssen sich jene Wohltaten in Form der hohen Steuern, die ihre niedrigen Einkommen noch niedriger machen, letztlich selbst bezahlen.

Die sozialste Lösung wäre eine Abschaffung der asozialen Familienbeihilfe.

Statt auf Kosten der Steuerzahler großzügige „Hilfen“ zu erteilen, sollte man die arbeitenden Familien steuerlich entlasten.

 

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