Gemäßigte Gegner des Burkaverbotes

Seit den Anschlägen in Paris nehmen die Beschwerden aus der Bevölkerung deutlich zu, sagt Bezirksvorsteher Thomas Blimlinger (Grüne). Er will nun versuchen, diese Aktionen zu unterbinden: „Angesichts der aktuellen Lage versuche ich, mit Polizei, Verfassungsschutz und MA 46 einen Weg zu finden, wie wir das einstellen.“ Rechtlich ist das schwierig: Grundsätzlich gilt Religionsfreiheit. Die Polizei könnte nur verbieten, wenn strafbares Verhalten oder ein diesbezüglicher Verdacht vorliegt.

(Die Presse)

Ein gesetzliches Verbot von Salafismus ist um nichts schwieriger als das Verbotsgesetz gegen Nazis.

Salafisten sind die Nazis von heute – ein gesetzliches Verbot ist daher auch wesentlich wichtiger als die Verbote gegen die Verfassungsfeinde von gestern.

Doppelzüngig ist wieder einmal die Rolle der „gemäßigten“ Islamisten.

Zwar habe man „keine Freude“ mit den Koranverteilungen:

Freude hat mit den Aktionen aber niemand. Auch die Islamische Glaubensgemeinschaft nicht, die das Ganze zumindest Salafisten-nahe einschätzt.

Verbote lehne man jedoch als „kontraproduktiv“ ab. Schließlich geht Islamisten die „Meinungsfreiheit“ über alles:

Baghajati meint, ein Verbot wäre auch im Sinne der Prävention nicht zielführend. „Die Radikalisierung setzt stark auf die Opferrolle. Sie sagen dann: Meinungsfreiheit gilt nur für andere.

In der Islamischen Welt bekämpfen sich Salafisten und Muslimbrüder wie die Baghajatis gegenseitig.

Solange man in der Minderheit ist, werden die Zwistigkeiten, die in der Islamischen Welt zu Krieg und Vertreibung geführt hatten, eingestellt, um gemeinsam die Islamisierung Europas voranzutreiben.

Wenn es darauf ankommt, setzten sich „gemäßigte“ Muslimbrüder daher immer für die radikale Burka-Konkurrenz ein – schließlich gehören alle zur Umma.

Muslimbrüder spielen dann die Rolle des “guten Islam”, der nichts mit Terror zu tun habe, während die Salafisten das Einschüchtern übernehmen.

 

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8 Antworten to “Gemäßigte Gegner des Burkaverbotes”

  1. libertylauch Says:

    Bist Du für auch für ein NPD-Verbot? Was bedeutet denn in diesem Fall Verbot? Für die Meinungsäußerung kommt man ins Gefängnis?

    • aron2201sperber Says:

      bin kein NPD-Experte, aber wenn es Ziel der NPD sein sollte, die Demokratie abzuschaffen und eine Nazi-Diktatur einzuführen, wäre ein Verbot gerechtfertigt – sowie auch das Verbot der KPD gerechtfertigt war.

      eine strafrechtliche Verfolgung von organisierten Nazis halte ich für gerechtfertigt.

      irgendwelche Meinungen zu verbieten, halte ich hingegen für falsch – ob jemand Hitler, Stalin oder Mohammed gut findet, gehört zur Meinungsfreiheit – die würde ich nicht verbieten lassen.

      falsche Ansichten zu historischen Ereignissen, würde ich ebenfalls nicht bestrafen – und zwar nicht einmal die widerlichsten Formen wie die Holocaustleugnung:

      https://aron2201sperber.wordpress.com/2011/12/22/falsche-ansichten-bestrafen/

    • Olaf Says:

      Die NPD ist ja eine Staatspartei, deshalb wird sie nie verboten werden. Die NPD erfüllt eine Propaganda-Funktion für die Blockparteien um die Wähler einzuschüchtern, und bei der linken Stange zu halten. Seit es die AfD als Alternative gibt, klappt dieser Trick nicht mehr, deshalb sind die Blockpolitiker und die Staatsmedien so hysterisch.

  2. Muslimbrüder machen Salafisten die Mauer | Aron Sperber Says:

    […] Wieder einmal stellen sich die “gemäßigten” Muslimbrüder von der IGGiÖ schützend vor ihre radikalen Salafisten-Brüder und attackieren stattdessen den Verfasser der kritischen Studie. […]

  3. Schuld ist immer der Spitzel | Aron Sperber Says:

    […] wäre es, gewaltbereite Extremisten-Gruppen einfach zu verbieten und strafrechtlich zu verfolgen, statt sich mit der unappetitlichen Unterwanderung und Überwachung […]

  4. Die Burka gehört zu Deuschland | Aron Sperber Says:

    […] importieren zu müssen, wäre es umso wichtiger, ihnen wenigstens zu signalisieren, dass jene gefährlichste Form des islamischen Extremismus in Deutschland nicht toleriert […]

  5. Die Burka gehört zu Deutschland | Aron Sperber Says:

    […] importieren zu müssen, wäre es umso wichtiger, ihnen wenigstens zu signalisieren, dass jene gefährlichste Form des islamischen Extremismus in Deutschland nicht toleriert […]

  6. Der Stufenbau des Exil-Islamismus | Aron Sperber Says:

    […] „guten Moslems„, die sich jedoch stets schützend vor ihre radikaleren Brüder und Burka-Schwestern […]

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