Archive for 21. Dezember 2015

Hamas hofiert, Kurden massakriert

Dezember 21, 2015

Die Türkei hat mit einer groß angelegten ethnischen Säuberung gegen die kurdische Minderheit im eigenen Land, Irak und Syrien begonnen:

Am Sonntag war aus Kreisen der Sicherheitskräfte bekannt geworden, dass bei der Offensive binnen weniger Tage mehr als hundert Menschen getötet worden seien. Demnach starben seit Mittwoch 102 PKK-Kämpfer, mindestens zwei Soldaten und fünf Zivilisten. An dem Einsatz sind rund 10.000 Mitglieder des Militärs sowie Spezialkräfte der Polizei beteiligt.

(ORF)

Hauptfeind ist die PKK.

Wie andere nationale Bewegungen wurde die PKK von den Sowjets im Kalten Krieg zur Terrororganisation hochgerüstet.

Die Staaten des feindlichen Blocks sollten durch linken (RAF, Rote Brigaden) oder nationalistischen (IRA, ETA, PLO, PKK) Terror destabilisiert werden.

Während die IRA, ETA, PLO nach Ende des Kalten Krieges in den politischen Prozess eingebunden werden konnten, wurde die PKK weiterhin geächtet.

Im Gegensatz zu England, Spanien und Israel hatte die Türkei kein Interesse an einer friedlichen Lösung mit ihrer Konfliktpartei.

Während die Palästinenser schließlich ihren Autonomie-Status erhielten und der PLO-Führer Arafat den Friedensnobelpreis verliehen bekam, wurden die Rechte der Kurden ignoriert und ihr Anführer wurde als Terrorist eingesperrt.

Das hindert Erdogan freilich nicht daran, sich gegenüber Israel als Moralapostel aufzuspielen und eine palästinensische Terrororganisation zu hofieren, welche die PKK an Fanatismus und Gefährlichkeit weit übertrifft.

Dass der Westen seinem Nato-Partner trotzdem die Stange hält, ist längst nicht mehr nachvollziehbar.

Als die IS-Terroristen in Kobane Kurden massakrierten, schaute Erdogan tatenlos zu:

Erdogan

Erst nachdem die Kurden ein zusammenhängendes Gebiet entlang der türkischen Grenze vom IS zurückerobert hatten, kam er plötzlich auf die Idee, die Terroristen selbst zu bekämpfen.

Wie man an seinen Taten sieht, meint er mit „Terroristen“ nicht den IS, sondern die Kurden.

Stadt Wien bezahlt ihre Islamisierung

Dezember 21, 2015

Die Gemeinde Wien zahlte Millionen für ihre eigene Islamisierung.

Allein der von Abdullah P. in der Brigittenau betriebene Kindergarten KIBIZ (Kinder Bildungs- und Integrationszentrum) wurde im Zeitraum Mai 2013 bis Mai 2015 mit einer Vollförderung von 1,8 Millionen Euro für acht Gruppen mit jeweils 20 bis 25 Kindern bedacht.

Betrug um Fördergelder für Kindergarten: Der Verdächtige, Abdullah P.

(ORF)

Dabei handelt es wohl nur um die Spitze des islamistischen Eisbergs, bei dem die (stets um ihr Image besorgten) Tschetschenen wieder einmal ganz oben drauf hocken.

Ohne der von ÖVP-Minister Kurz in Auftrag gegebenen Studie zu Wiens islamischen Kindergärten wäre dieser Skandal wohl erfolgreich von der SPÖ-Stadtregierung vertuscht worden.

Als Partei mit der größten Tschetschenen-Kompetenz steht allerdings wieder einmal die FPÖ da:

Die FPÖ habe die ersten Verdachtsmomente gegen P. schon 2012 per Anfrage im Gemeinderat thematisiert. Tätig geworden sei die Stadt erst im Frühjahr 2015 – drei Jahre nach der ersten Debatte im Gemeinderat.

(oe24)

Die Wiener wollten zwar keinen Bürgermeister Strache und haben daher im großen Duell noch einmal Häupl gewählt.

Die SPÖ gibt sich jetzt der gefährlichen Illusion hin, dass die Anti-Strache-Wähler das Gegenteil von Straches Politik wünschen.

Tatsächlich sind die typischen Wiener konservativ-gemütliche SPÖ-Wähler, die möglichst nix ändern wollen.

Die progressiven Experimente, auf die sich die SPÖ mit ihrer völligen Öffnung der Zuwanderung gerade einlässt, wird allerdings dazu führen, dass auch die gemütlichsten Wiener bei der nächsten Wahl Strache wählen werden, um trotz Strache die Politik zu bekommen, die sie wünschen.

Bombenattrappe oder coole Flugzeuguhr?

Dezember 21, 2015

Im Zusammenhang mit einer in einer Air-France-Maschine entdeckten Bombenattrappe ist ein Passagier des Flugs festgenommen worden. Er sei am Morgen bei seiner Ankunft am Flughafen „Charles de Gaulle“ von der Grenzpolizei in Gewahrsam genommen worden, teilte die französische Staatsanwaltschaft mit.

(Tagesschau)

Vielleicht stellt sich das Ganze jedoch wieder als islamophobe Unterstellung heraus.

Erinnern wir uns an die islamophoben Anschuldigungen, die ein junges islamisches Technik-Genie zu erdulden hatte, nachdem er seine Lehrer mit einer selbst gebastelten Koffer-Uhr erfreuen wollte.

Dazu besorgte er eine Uhr, schraubte das Gehäuse ab, und packte sie in einen Koffer.

Fertig war seine geniale Koffer-Uhr:

Uhr

Wie wir mittlerweile alle wissen, wurde der 14jährige Ahmed Mohamed völlig zu Unrecht und aus purer Islamophobie für einen Bombenbauer gehalten, als er seine selbstgemachte Uhr in die Schule mitbrachte.

Selbst Obamas ur-cooler Uhren-Tweet konnte das junge Genie nicht mehr trösten und vor einer Abwanderung nach Katar abhalten:

Cool clock, Ahmed. Want to bring it to the White House? We should inspire more kids like you to like science. It’s what makes America great.

(Twitter – President Obama)