Noch ist der Islam der Islam

Die liberale Muslimin Lamya Kaddor rechnet in der Zeit mit Hamed Abdel-Samad und anderen Islamkritikern ab:

Ein Beispiel: Niemand von geringstem Sachverstand hat jemals und würde jemals die Gewalt im frühen Islam und die Gewalt, die vom Propheten Mohammed ausging oder von ihm gutgeheißen wurde, verleugnen. Um auf die Existenz dieser Gewalt hinzuweisen braucht es keine „Islamkritiker“.

(Die Zeit)

Ob jene Gewalt geleugnet wird oder auch nicht, so wird der gesamte Koran von vielen Muslimen immer noch ohne Einschränkungen als göttliche Anleitung gesehen.

Diese Realität wird von Gegnern der Islamkritik geleugnet, was beweist, wie notwendig die Islamkritik ist.

Der IS ist keine religiöse Bewegung, sondern eine politische. Eine Bewegung, die von Männern geführt wird, die einst von der politischen Macht im Irak verdrängt wurden.

Nicht nur der IS, sondern auch der Islam ist eine politische Bewegung.

Die Aufgabe der Islamkritik ist es, den Islam tatsächlich zu einer religiösen Bewegung zu reduzieren.

Stattdessen wird jedoch von Frau Kaddor so getan, als ob diese Reformation des Islam zu einer reinen spirituellen Religion bereits stattgefunden hätte, und sie stellt sich schützend vor den eben noch nicht reformierten, sondern immer noch politischen Islam.

Bildergebnis für lamya kaddor

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16 Antworten to “Noch ist der Islam der Islam”

  1. salamshalom Says:

    Gott weiß, und viele hier ebenso, dass ich den IS, die Al Qaida und andere radikale Gruppierungen verabscheue. Aber: Nur, weil sie im Namen einer Religion agieren, heisst es noch lange nicht, dass sie diese Religion auch leben.
    Das überträgt sich selbstredend auf alle Radikal-Religiöse Bewegungen, die im Namen „ihres Gottes“, Tod, Verderben und Gewalt über Andersdenkende gebracht haben und in Zukunft leider noch bringen werden. Wir Christen haben eine Historie, die sich verdammt grausam anfühlt. Und die Zeit der Aufklärung und des Humanismus hat die Zahlen unserer Opfer nicht wirklich kleiner gemacht.
    Die Gleichung ist ganz einfach und für jdermann nachvollziehbar:
    Würde ich jeder Religion die Taten ihrer Gläubigen vorwerfen, dürfte es auf unserem Planten nur noch Bahai geben, und das auch nur, weil die Bahais wahrscheinlich aufgrund ihrer sehr jungen Geschichte noch keine Möglichkeit hatten, im Namen „ihres Gottes Gutes zu tun“.
    Letztendlich ist es ein philosophisches Thema, und ein sehr ausführliches und ausladendes. Man ist Moslem, Christ, Jude, Alawit, Druse oder Buddist, weil man in 99% der Fälle in diese Gemeinschaft reingeboren wird. Jeder von uns. Die Religionswechsler und Wechselbekehrten können aufgrund ihrer minimalen Zahl vernachlässigt werden.

    Wir sollten uns immer vor Augen halten, dass das, was wir von unserer Mitte an Informationen und Lehre geschenkt bekommen, das Kapital ist, was unseren moralischen und religiösen Werdegang beschreiben wird.
    Nicht der Koran oder die Bibel sind „schuld“, wenn ich in Gottes oder Allahs Name in den Krieg ziehe, sondern unsere Sozialisation.
    Ein Mustafa in Riad bekommt sicherlich andere Wete vermittelt als ein Mustafa in Indonesien. Aber beide Mustafas sind Moslems. Die christlichen Fallangisten im Libanon haben im Namen Jesu gemordet (Moslems) und ich kann sagen, dass sie nicht im Namen meines Jesu gehandelt haben. Trotzdem gehören wir der gleichen
    Religonsgemeinschat an. Ganz absurd war es in GB oder ist es aktuell im Nahen Osten, wo sich Gruppen der selben Religionsgemeinschaft im Namen des selben Gottes gegenseitig umgebracht haben und noch immer tun. Das will man den heiligen Büchern vorwerfen? Nein Freunde, das ist alles nur eine vollkommene Fehlleistung der Menschenkinder.
    Es gibt gute Christen und schlechte Christen, gute Juden und schlechte, gute Jesiden und schlechte und gute Moslems und schlechte Moslems.
    Oder: Wer würde von Euch ernsthaft behaupten wollen, dass es unter 7 Milliarden Atheisten auf diesem Globus keine Kriege, Morde und Unerechtigkeiten geben würde?

    Frohe Weihnachten an alle Angesprochenen und viel Glück und Gesundheit an alle.

  2. American Viewer Says:

    Ich würde Lamya Kaddor nicht als „liberal“ bezeichnen, ihre Agenda zeigt, dass sie nicht liberal ist. Kaddor teilt bevorzugt gegen Leute wie Hamed Abdel-Samad aus, mit den Erzkonservativen aus ihrem Lager legt sie sich nicht wirklich an. Sie attackiert nur die aufs Schärfste, die sich mit den Erzkonservativen anlegen. Das ist das Gegenteil von liberal.

    Jemandem wie Hamed Abdel-Samad, Sohn eines Imams, der zudem den Koran auswendig kann, spricht sie zudem das Recht auf Kritik am Islam ab – damit wird nahezu jede liberale Kritik am Islam ausgeschlossenen.

    Wie du korrekt dargestellt hast, verneint Kaddor auch regelmäßig die politische Seite des Islam. Dabei war der Islam immer politisch und ist es bis heute. Sie verdeutlicht also auch an dieser Stelle noch einmal, dass sie eben keine wirkliche Veränderung will. Es geht ihr nur darum die Kritiker des Islam mundtot zu machen. Ihre Islamauslegung hat zu gelten und sonst nichts. Auch das ist politisch.

  3. Eloman Says:

    Lamya Kaddor? Ist das nicht diese Islam-Lehrerin aus Dinslaken, die so erfolgreich im Lehren eines „liberalen“ Islams war, dass gleich mehrere ihrer Schüler in den Djihad nach Syrien gezogen sind? Also mal wieder eine echte „Expertin“.

    • aron2201sperber Says:

      Frauen wie sie werden unter Muslimen kaum ernst genommen, auch wenn sie als Pädagogin muslimische Kinder im Auftrag des deutschen Staates unterrichten darf.

      sie wird jedoch von den unliberalen Muslimen geduldet, da man „Liberale Muslime“ als Feigenblatt braucht, um den Islam der Aufnahmegesellschaft als tolerant und offen zu verkaufen

  4. American Viewer Says:

    Genau die. Kaddor ist auch für ihre „Israel-Kritik“ bekannt. Für Kaddor ist es auch „sonnenklar“, dass 9-11 „nichts“ mit dem Islam zu tun. Im Gegensatz dazu würden allerdings Islamkritiker wie Kelek und Broder „großen Schaden“ anrichten.

  5. American Viewer Says:

    Abdel Samad hat Kaddor auf achgut geantwortet:

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_ziege_zur_gaertnerin_gemacht

    Dieser U-Boot-Frau sollte man vielleicht gar nicht antworten. Aber die Überschrift triftt schon einmal voll ins Schwarze.

  6. Kompetenz zur Islam-Verharmlosung | Aron Sperber Says:

    […] pfeifen zwar erwiesenermaßen auf Personen wie Kaddor, als Islam-Verharmloserin ist sie ihnen jedoch recht, und sie darf in jener Rolle große Karriere […]

  7. ocelot Says:

    Fuck islam. Jesus wird bald kommen und diesen Dreck endlich wegräumen.

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