Deutsche Komplizen türkischer Völkermörder

Die oppositionelle HDP fordert Autonomie für die kurdischen Gebiete in der Türkei. Staatspräsident Erdogan wirft Parteichef Demirtas deshalb Verrat vor. Er droht: Volk und Justiz würden der Partei „eine Lektion erteilen“.

„Was dieser Co-Vorsitzende getan hat, ist Verrat, eine klare Provokation“, sagte Erdogan vor Journalisten am Istanbuler Flughafen vor einem Abflug nach Saudi-Arabien.

(SPON)

Es wäre nicht das erste Mal in der türkischen Geschichte, dass eine Minderheit für einen vermeintlichen Verrat mit einem Völkermord betraft wird.

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Und es wäre auch nicht das erste Mal in der deutschen Geschichte, dass ein türkischer Völkermord von einer deutschen Regierung gedeckt wird.

Im Ersten Weltkrieg hatte die Türkei immerhin auf Seiten Deutschlands gekämpft.

Was hat Erdogan hingegen für Deutschland geleistet?

Die Türkei hatte zuerst sunnitische Extremisten im Syrischen Bürgerkrieg unterstützt und danach Millionen von ihnen nach Europa geschleust.

Weil sich die edle Willkommens-Kanzlerin bei der Verteidigung von Europas Grenzen gegen die islamische Invasion nicht die Hände schmutzig machen will, lässt sie sich lieber vom Schleuser Erdogan erpressen.

Den höchsten Preis für die Erpressung müssen dabei die Kurden bezahlen.

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4 Antworten to “Deutsche Komplizen türkischer Völkermörder”

  1. salamshalom Says:

    Ja, so oder so ähnlich sieht es leider aus.
    Erdogan hat mit dem direkten Beitritt Russlands und seiner Vertragserfüllung des bilateralen Beistandspaktes mit Syrien den Krieg zwar verloren, jedoch verpassten es die EU und die Nato diese Chance zu nutzen und dem Sultan klar aufzuzeigen, wie weit er agitieren darf.
    Nun muss sich die Nato mit ihm herumplagen, seine Provokationen abfedern und sieht sich in der paradoxen Situation, dass die einen Mitglieder (USA, F vor allem) den Kurden Hilfestellung leisten, während Mister Prinz der Gläubigen dieses Manöver konterkariert, in dem er diese Kurden massivst bekämpft.
    Obendrein aber bekommt er auch noch die AWACS in den Hintern geschoben. Verstehen muss man das nicht so richtig.

    Die EU wiederum, allen voran unsere Merkel, ist auf der einen Seite die Haupt-Vetokraft bezüglich eines EU-Beitrittes der Türkei, aber genau die Argumente, die dafür auf den Tisch gelegt werden, um dieses zu bestärken, werden jetzt dazu benutzt, „die bedeutende Rolle der Türkei bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise“ zu betonen. Auch das muss man nicht so richtig verstehen, oder?

    Bleibt unter dem Strich: Nur die Russen machen Nägel mit Köpfen und zeigen diesem Sunni Maximus, dass die Zeit des Spielens vorbei ist.

  2. Olaf Says:

    Die Türkei ist in der NATO und soll in die EU. Das ist skandalös, insbesondere, da es sich bei diesen Bündnissen ja um Wertegemeinschaften handeln soll. Das kriegt der Orban zu hören, wenn er einen Zaun baut, und niemand verletzt wird. Und die Polen, wenn sie falsch wählen.

  3. Die Türkei als Opfer des Ersten Weltkriegs? | Aron Sperber Says:

    […] Osmanische Reich war im ersten Weltkrieg eine aktive Kriegspartei und nicht das passives Opfer eines […]

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