Maas flüchtet sich in Verschwörungstheorien

Wenn das eigene Versagen immer offensichtlicher wird, weiß man sich offenbar nur noch mit Verschwörungstheorien zu helfen:

Justizminister Maas geht davon aus, dass die Übergriffe in Köln abgestimmt waren.

„Wenn sich eine solche Horde trifft, um Straftaten zu begehen, scheint das in irgendeiner Form geplant worden zu sein“, sagte Maas der „Bild am Sonntag“. „Niemand kann mir erzählen, dass das nicht abgestimmt oder vorbereitet wurde.“

(FAZ)

War es am Ende eine „False Flag-Operation“ böser Pediganten, die sich als Nordafrikaner getarnt hatten, um gemäß „Cui bono?“-Logik den armen islamischen Migranten zu schaden?

Tatsächlich kommen Übergriffe wie am Kölner Bahnhof schon seit geraumer Zeit überall in Deutschland vor, wenn auch im kleineren Maßstab.

Lässt man jedoch Massen ins Land, werden aus (leichter zu verschweigenden) Einzelfällen schnell einmal Massenphänomene, die sich nicht mehr so leicht vertuschen lassen.

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14 Antworten to “Maas flüchtet sich in Verschwörungstheorien”

  1. Eloman Says:

    Mit „Horden, die sich treffen um Straftaten zu begehen“ müsste Klein-Heiko sich ja auskennen. Ist er doch selber Mitglied in einer.

  2. American Viewer Says:

    So gesehen wurden die Vorfälle durchaus geplant. Von Angela Merkel und Heiko Maas. Es war eine Katastrophe mit einer langen Ansage und trotzdem haben sie keinerlei nennenswerte Gegenmaßnahmen ergriffen.

    Weitere Anschläge des IS sind hochwahrscheinlich. Auch dagegen hat noch keinerlei seriöse Gegenmaßnahmen ergriffen.

    Der meistgelesene und meistversendete Kommentar in der NYT handelt aktuell von Köln und Paris und endet mit den Worten:

    „It means that Angela Merkel must go — so that her country, and the continent it bestrides, can avoid paying too high a price for her high-minded folly.“
    http://www.nytimes.com/2016/01/10/opinion/sunday/germany-on-the-brink.html

    Ich verliere gerne meine Wette und hoffe, dass du Recht behälst und dass Merkel noch diesen Winter gehen muss.

    Jetzt noch ein richtig großer IS-Anschlag in Deutschland und sie wäre wirklich weg vom Fenster. Merkel geht seit Monaten ein extrem großes Risiko. Offenbar lebt sie in so einer hermetisch abgeschirmten Welt, in so einer Traumwelt, dass sie das gar nicht bemerkt.

  3. jsbielicki Says:

    Hat dies auf psychosputnik rebloggt.

  4. American Viewer Says:

    Man kann über Obama sagen, was man will, aber so etwas würde ihm wohl nicht passieren. Wobei das nichts mit Obama zu tun hat, sondern der Tatsache, dass es ein rechtes Lager gibt, dass ihn genau kontrolliert.

    Man sieht am Beispiel Amerika, wie wichtig es ist, dass es eine linke und eine rechte Partei gibt. 1,2 Millionen Asylanten pro Jahr sind in Amerika kein Thema. Die Debatte dreht sich seit Monaten nur darum, ob man nun 10,000 Syrer aufnehmen soll oder besser gar keinen.

    So etwas geht nur mit rechten Parteien wie der GOP und entsprechenden Medien. Ohne diese Lager hätte man Zustände wie in Deutschland, wo diese wichtigen Fragen erst gar nicht diskutiert werden. Schon gar nicht grundsätzlich.

    Dort heißt es nur: Entweder sie freuen sich über 1,2 Millionen Asylanten pro Jahr oder sie sind ein Nazi. Das ist das deutsche Niveau.

    • aron2201sperber Says:

      es war wohl weniger die Opposition, sondern die geografische Lage, welche die USA vor europäischen Zuständen bewahrt hat

      hätte Obama eine Grenze zum Islamischen Raum, er hätte wohl trotz Opposition ähnlich bescheuert wie Merkel gehandelt.

      wer es wirklich gut gemacht hatte, waren die Australier, die durch die von Indonesien startenden Boote in einer vergleichbaren Situation wie wir Europäer waren:

      https://aron2201sperber.wordpress.com/2015/08/13/austrias-laecherliche-kritik-an-australien/

      • American Viewer Says:

        „hätte Obama eine Grenze zum Islamischen Raum“

        Obama bedrängte die Türken im November 2015 wiederholt, sie sollten die Grenze zu Syrien komplett schließen. Ich glaube nicht, dass er von den Türken Dinge verlangt, die er nicht selbst auch machen würde.

        Meer hin oder her, wir haben eine sehr große Grenze zu Mexiko. Dort hat Obama die Kontrollen eher noch verschärft. Im Vergleich zu Bush kamen unter Obama dort weniger Menschen an. Der Nettostrom soll sogar mittlerweile Richtung Mexiko gehen, was bedeuten soll, dass mehr Mexikaner die USA verlassen als neue Mexikaner kommen.

        Das mag alles nicht Obama Ideologie sein, aber er und seine Demokraten betreiben diese Politik trotzdem, weil sie genau wissen, dass das rechte Lager die Negativbeispiele sofort groß herausbringen wird und dass dann die Wähler abwandern.

        Bei Merkel ist es genau andersherum. Es gibt kein rechtes Lager und deshalb macht sie sehr stark, was die linken Medien wollen, dadurch bekommt sie Artikel voll des Lobes, dadurch wählen sie die Menschen. So geht das immer weiter.

        Es ist eigentlich relativ einfach.

      • Olaf Says:

        Obama ist Patriot, und möchte seinem Land nicht schaden. Also das Gegenteil deutscher Politiker, nach deren Ideologie die bösen Deutschen ausgetauscht werden müssen. Sogar der lustige Norbert Blüm meinte neulich in der ARD, der deutsche Nationalstaat müsse überwunden werden. US- Politiker kann man nicht mit deutschem Politgesocks vergleichen.

        „Es gibt kein rechtes Lager und deshalb macht sie sehr stark, was die linken Medien wollen, dadurch bekommt sie Artikel voll des Lobes, dadurch wählen sie die Menschen. So geht das immer weiter.“

        Merkel ist linksradikal und die Vorsitzende der CDU und sie folgt den linksradikalen Medienergüssen. Das ist ein Trip in die Hölle.

      • American Viewer Says:

        Ich glaube Obama Verhältnis zu Amerika ist ziemlich gespalten. In dieser Hinsicht ist er eher wie Merkel, die auch kein normales Verhältnis zu DL hat.

        Und noch an einem Punkt ist er wie Merkel: Er orientiert sich sehr stark an den Vorgaben der Medien. Die Medien sind in Amerika noch halbwegs zwischen rechts und links ausbalanciert sind. Dadurch handelt Obama nicht so extrem einseitig wie Merkel.

  5. aron2201sperber Says:

    die Polizei widerspricht dem durchgedrehten Justiz-Boss:

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/uebergriffe-in-koeln-polizei-sieht-keine-hinweise-auf-organisierte-taten-a-1071476.html

    • American Viewer Says:

      Bei den Angriffen auf Ausländer am Sonntagabend in der Kölner Innenstadt handelt es sich nach Erkenntnissen der Polizei um fremdenfeindliche Straftaten. Hier hätten sich gezielt Leute über die sozialen Netzwerke verabredet, um auf augenscheinlich nicht-deutsche Menschen loszugehen.

      Den genau andersherum gelagerten Fall gibt es im Mediensprech interessanterweise nie. Und selbst wenn hunderte Nordafrikaner gezielt Jagd auf weiße Frauen machen.

      Das sind Taten von Menschen, die meinen, sie müssten das Recht in die eigene Hand nehmen.

      Was kein Wunder ist, wenn man liest, dass die ersten beiden Bahnhoftäter eine Woche Arrest als „Strafe“ bekamen und mittlerweile schon wieder frei sind.

      Ich verstehe auch dieses permanente inhaltsleere Geschwafel von Maas nicht. Werden die Taten am Bahnhof schlimmer, wenn sie geplant oder ungeplant stattfanden? Was soll das für eine Rolle spielen? Der Mann ist nicht nur ein Lügner, sondern auch ein Idiot.

  6. Alles Rassisten außer Augstein | Aron Sperber Says:

    […] meinen Lehrern Raymond Aron und Manès Sperber gewidmet « Maas flüchtet sich in Verschwörungstheorien […]

  7. Tourix Says:

    Der „arabische Frühling“ wurde einzig und alleine mit dem Smartphone organisiert.
    Da gab es keine übergeordnete Organisation.
    Genauso wird es auch in Köln gewesen sein.

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