Putins Snowden

Wer befahl den Tod von Alexander Litwinenko? Britische Ermittler haben Russlands Präsident Putin im Visier. Er habe die Ermordung des Überläufers mindestens gebilligt. Sie legen einen 329-Seiten-Bericht vor. Beweise aber fehlen.

(SPON)

Egal in welchem System handeln Geheimdienste nie eigenständig, sondern befolgen die Befehle ihrer Regierungen.

Zwar muss Obama nicht jede Abhöraktion persönlich genehmigen, die Tötung Osamas fiel jedoch wohl unbestreitbar in Obamas Kompetenz.

Auch wenn der Mossad einen Hamas-Terroristen ausschaltet, geschieht dies stets im Auftrag der israelischen Regierung.

Litwinenko war jedoch kein Terrorist, sondern lediglich ein Überläufer wie Snowden.

In Hollywood-Filmen mag es zwar tausende Snowdens gegeben haben, die von der bösen CIA ermordet wurden, in der Realität waren es jedoch Geheimdienste wie der KGB, die Gegner ihrer Regime im Auftrag ihrer Regime ermordeten.

Litwinenkos Behauptungen, dass Putin die Terroranschläge vor dem Tschetschenien-Einmarsch selbst inszeniert hätte, waren sein Todesurteil.

Obwohl Truther ähnliche Theorien zu 9/11 verbreiten, ist Litwinenko kein Held der Truther.

Im Gegensatz zu Litwinenko müssen westliche Truther für ihre abstrusen Unterstellungen kaum mit einem Schicksal wie Litwinenko rechnen.

Würden sich westliche Truther mit der Ermordung Litwinenkos beschäftigen,  würde ihnen die eigene Freiheit zur (oft völlig haltlosen) Meinungsäußerung womöglich nicht mehr als Selbstverständlichkeit erscheinen.

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10 Antworten to “Putins Snowden”

  1. Salamshalom Says:

    Da hätten wir noch den Barschel und den Möllemann 😉

    • aron2201sperber Says:

      Der Fall Barschel ist zwar heute mehr als Verschwörungstheorie bekannt, bei der über seine Ermordung wegen irgendwelchen imaginären Waffengeschäften spekuliert wird (ein israelischer Ex-Geheimdienstler und Romancier hatte die Iran-Contra-Affäre einfach mit Barschels Tod zusammengemischt und daraus eine Geschichte konstruiert, die sich bis heute großer Beliebtheit erfreut).

      Die reale Vorgeschichte zu Barschels Tod ist dagegen völlig in den Hintergrund gerückt.

      Tatsächlich handelte es sich dabei um einen der brutalsten Fälle von medialer Vorverurteilung, durch den obendrein eine Wahl massiv beeinflusst wurde:

      https://aron2201sperber.wordpress.com/2014/02/17/die-friedrich-affare/

    • aron2201sperber Says:

      Möllemann war zwar ein Israel-Hasser.

      politisch und finanziell war er zum Zeitpunkt seines Sprungs ohnehin längst am Ende:

      Bekannt geworden war bis dahin, dass Möllemann am 12. September der Post 838.000 Euro für die Postwurfsendung des Faltblatts von einem Konto seiner Firma Webtec aus überwiesen hatte. Dann aber hatte er die Post gebeten, das Geld zurück zu überweisen und später von einem anderen Konto abzubuchen. Am 20. September hatte er ein Sonderkonto des FDP-Landesverbands eingerichtet, auf dem bis zum 11. Oktober 145 Einzelspenden zwischen 1000 und 8000 Euro, insgesamt 840.000 Euro, eingegangen waren. Die kurzfristige Neueröffnung und nachträglichen Spendeneingänge erregten den Verdacht einer Straftat: Das Zerlegen von Spenden in Teilbeträge und deren Verbuchung, um die Herkunft zu verschleiern, war seit Juli 2002 mit bis zu drei Jahren Gefängnis strafbar. Der FDP-Bundesvorstand stellte Möllemann, der sich auf Gran Canaria aufhielt, ein Ultimatum, die Herkunft der Spenden zu nennen. Nachdem der Vorstand rechtliche Schritte eingeleitet hatte, um diese Auskunft zu erzwingen, teilte Möllemann am 20. November mit, er habe Druck und Vertriebskosten des Faltblatts in Höhe von 980.000 Euro aus eigenen Mitteln bezahlt und die Summen dafür gestückelt, um nicht als Großspender in Erscheinung zu treten.[17]

      Weitere Prüfungen Rexrodts vom 28. Oktober bis 27. November 2002 ergaben, dass der Landesverband NRW unter Möllemann die Herkunft weiterer erheblicher Summen über Jahre hinweg mittels Schwarzkonten, gefälschten Quittungen, Dankesschreiben und fehlerhaften Rechenschaftsberichten verschleiert hatte. Seit November 2002 ermittelten zudem mehrere Staatsanwaltschaften gegen „Unbekannt“ wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Parteiengesetz, Untreue und Betrug. Dies nahm der FDP-Bundesvorstand zum Anlass, Möllemann zum Austritt aus der FDP aufzufordern, stellte ihm ein Ultimatum dafür bis 2. Dezember 2002 und drohte ihm andernfalls ein Parteiausschlussverfahren an.

      außerdem hätten seine Fallschirmspringerkollegen mit dem Mossad unter einer Decke stecken müssen

      • Salamshalom Says:

        aron,

        Möllemann war nicht am Ende, im Gegenteil, er war direkt am Anfang einer neuen Ära. Er wollte aus der FDP austreten und eine neue Partei gründen. Finanziert durch arabische Geldgeber. Vielleicht zu viel des Guten für einen deutschen Politiker…

      • aron2201sperber Says:

        die Araber wollten ihm eine Partei zahlen?

        reicht ihnen nicht die Chronische Dhimmi Union und die Scharia Partei Dhimmistan?

    • besucher Says:

      hätte er das mal jetzt probiert, es würde funktionieren.

  2. American Viewer Says:

    Salamshalom als intelligenzbefreiter Möllemann-V-Theoretiker. Das passt wie die Faust aufs Auge. Da haben sich zwei gefunden.

    • salamshalom Says:

      Werter AV,
      wo sind deine Manieren geblieben? Als Mediziner recht ungeeignete und nicht besonders berufsspezifische Interaktionsfähigkeit, oder?
      Schönen Abend noch, Hr. Kollege

      • American Viewer Says:

        Du bist kein Kollege. Wenn du Arzt wärest, wäre Möllemann ein Freund des jüdischen Volkes gewesen. Und Paolo Pinkel Antidrogenbeauftragter.

        Du langweilst mich, am besten du suchst dir jemand anderen für eines deiner „Gespräche“. Ich werde kein Gespräch mit dir weiterführen. Reine Zeitverschwendung.

      • salamshalom Says:

        „Du bist kein Kollege“
        Ohje Kollege, um es in unserer Sprache zu sagen: deine sigmoidal-cerebrale Anastomose sorgt für Flatulenzen im Bereich des Gyrus Präcentralis.

        „Ich werde kein Gespräch mit dir weiterführen. Reine Zeitverschwendung.“
        Welches Gespräch? Wertest du deinen Beitrag oben als „Gespräch“?
        Was bist du, Anästhesist? 😉

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