Der Preis für die türkische Erpressung

Die Türkei will „alle Landesteile“ von „Terroristen“ befreien.

Mit „Terroristen“ meint die Türkei natürlich nicht den IS, sondern ihre kurdische Minderheit:

Der Ministerpräsident machte deutlich, dass seine Regierung im Konflikt mit der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) nunmehr auf eine militärische Lösung setzt. „In keinem demokratischen Land kann eine Regierung die Anwesenheit von bewaffneten Gruppen und Terroristen in einigen Landesteilen dulden“, sagte er. „Diese Operationen werden andauern, bis alle Gemeinden und Städte frei von jeglichen illegalen bewaffneten Gruppen sein werden.“

(ORF)

Es wäre nicht das erste Mal in der türkischen Geschichte, dass an einer türkischen Minderheit ein Völkermord verübt wird.

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Und es wäre auch nicht das erste Mal in der deutschen Geschichte, dass ein türkischer Völkermord von einer deutschen Regierung gedeckt wird.

Im Ersten Weltkrieg hatte die Türkei immerhin auf Seiten Deutschlands gekämpft.

Was hat die heutige Türkei hingegen für Deutschland geleistet?

Die Türkei hatte zuerst sunnitische Extremisten im Syrischen Bürgerkrieg unterstützt und danach Millionen von ihnen nach Europa geschleust.

Weil sich die edle Willkommens-Kanzlerin bei der Verteidigung von Europas Grenzen gegen die islamischen Invasoren nicht die Hände schmutzig machen will, lässt sie sich lieber vom Schleuser Erdogan erpressen.

Den höchsten Preis für die Erpressung müssen dabei die Kurden bezahlen.

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5 Antworten to “Der Preis für die türkische Erpressung”

  1. Olaf Says:

    Und der Türk will mehr Geld. Hat er heute Merkel bescheid gegeben. Wie wärs mit einem Blanko-Scheck, da kann der Türk seine Zahl eintragen.

  2. Paul Says:

    Richtig Olaf, der Preis steigt.
    Habe mit einem „halbem“ Ohr etwas von 10 Milliarden aufgeschnappt.

    Ja, die Kurdenbekämpfung kostet wohl doch mehr Geld? Da sieht man es wieder: Auch ein Erdogan kann sich mal irren.

    Aber wenigstens ist jetzt das Geheimnis gelüftet worden, wofür die Euros verwendet werden. Ist doch schon mal ein Zeichen von Offenheit.

    Dafür machen wir dann gerne die Grenzen auf:
    Für die Kurden!
    Für die Türken!

    Nun mache ich mir schon wieder neue Sorgen:
    Was passiert mit den Kurden, wenn wir dann türkische Provinz sind?

    Zunächst wollte Erdogan die Großtürkei in Richtung desarabischen Raum’s erweitern. Als er merkte, dass dieser schon durch ISIS besetzt wird, wurde es ihm dort wohl zu „heiß“?
    Deshalb jetzt die Osterweiterung?

    KARAMBA, MIR KOCHT DER BLUT, sagte mein schlesischer Onkel immer.

    Herzlich, Paul

    • aron2201sperber Says:

      dabei war Erdogan schon sehr in der Defensive und musste bei Putin buckeln:

      https://aron2201sperber.wordpress.com/2015/11/24/erdowahn-und-mad-merkel/

      Mad Merkel hat Erdowahn jedoch wieder stark gemacht

      • American Viewer Says:

        Ich habe noch nie jemand erlebt, der so extrem schlecht verhandelt wie Angela Merkel.

        Gegenüber Griechenland war und ist sie bis heute am längeren Hebel. Sie verhandelt aber so als hätte sie den kürzeren Hebel.

        Mit der Türkei ist es genauso. Merkel hätte die viel längeren Hebel, nutzt aber keinen einzigen aus.

        Merkel ist wie ein Kind, das beim Poker laufend gute Karten bekommt und dann seine Gegenspieler fragt: „Ein Paar plus ein Drilling, ist das gut?“

        Die Gegenspieler antworten: „Nein, es ist furchtbar schlecht!“

        Merkel antwortet: „Okay vielen Dank, ich werfe es weg!“

        Was Merkel macht, ist Untreue und Hochverrat.

        Ähnlich extrem finde ich es, dass die Medien sie dafür nicht einmal im Ansatz kritisieren. Das ist gar kein Thema.

        Wenn ein US-Präsident so peinlich schlecht verhandeln würde, käme zumindest von den Medien des jeweils entgegengesetzten Lagers heftige Kritik.

  3. Keine Chance gegen Erdogan? | Aron Sperber Says:

    […] Erdogan die durch ihre eigene hirnlose Politik erpressbare Merkel in der Hand hat, wird der notorische Erpresser nicht damit aufhören, Europa zu […]

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