Vom Verbrechen, Gesetze einzuhalten

Nachdem Frau Pertry vom „Mannheimer Morgen“ ein Bekenntnis zum Grenzschutz entlockt worden war:

Ich saß am selben Tisch und verfolgte das „Interview“, in der Redaktion von Mannheimer Morgen, das vielmehr ein Verhör war.

Frau Petry wurde mehrmals diesbezüglich gefragt und jedesmal sagte sie, „wir müssen die Grenzen sichern und ich hoffe, es kommt nie soweit, dass ein Polizist von seiner Waffe Gebrauch macht“. Das hat aber die Dorfjournalisten von MM nicht interessiert und sie wiederholten immer wieder und wieder und wieder ob sie für den Schießbefehl sei und jedesmal antwortete sie das gleiche, bis sie am Ende beim siebten oder achten Mal sagte, ein Polizist habe auch laut seinen Vorschriften zu handeln.

(Imad Karim)

empörte sich das gesamte gute Deutschland über Petrys „Schießbefehl gegen Flüchtlinge“.

Zumal die Vorschriften zum Grenzschutz tatsächlich den Einsatz von Waffen vorsehen, konnte Frau Petry also endlich als Verbrecherin überführt werden:

„Die in § 9 Nr. 1, 2, 7 und 8 genannten Vollzugsbeamten können im Grenzdienst Schußwaffen auch gegen Personen gebrauchen, die sich der wiederholten Weisung, zu halten oder die Überprüfung ihrer Person oder der etwa mitgeführten Beförderungsmittel und Gegenstände zu dulden, durch die Flucht zu entziehen versuchen.“

Am größten war die Empörung über Frau Petry bei den Vertretern der Nachfolgepartei der Mauerschützen.

Aber schließlich hatte die DDR nur 138 Flüchtlinge erschossen, während Frau Petry mit ihrem Schießbefehl Millionen Flüchtlinge im Visier habe.

Dass sich der Schießbefehl der DDR gegen die eigenen eingesperrten Bürger gerichtet hatte, während die Vorschriften der BRD die eigenen freien Bürger schützen sollen, lassen Linke und ihre Gesinnungsgenossen in den anderen herrschenden Parteien und Medien natürlich nicht gelten.

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7 Antworten to “Vom Verbrechen, Gesetze einzuhalten”

  1. aron2201sperber Says:

    Einen Schießbefehl zum Schutz der eigenen Grenzen, hatte es sowohl in der DDR als auch in der BRD gegeben.

    Der Schießbefehl, um die eigenen Bürger einzusperren, war jedoch eine Eigenheit der DDR.

  2. Eloman Says:

    Es geht darum möglichst laut zu schreien. Irgendwas wird schon hängen bleiben, siehe Akif P.

    • American Viewer Says:

      Ich glaube Petry macht es deutlich intelligenter als Akif. Diese Aktion hat der AfD aus meiner Sicht sehr genützt.

      Vor Petrys Aussage war es ein unwichtiges Interview gegenüber dem Mannheimer Morgen, das praktisch niemand gelesen hätte. So spricht nun halb Deutschland darüber und die AfD ist rechtzeitig zu den Wahlen in aller Munde.

      Petry konnte man in den letzten beiden Quartalen des letzten Jahres vorwerfen, dass die AfD kaum noch in den Medien präsent war. Das kann man jetzt nicht mehr behaupten, jetzt gibt sie Gas.

      • Eloman Says:

        Ob Siggy P. & Co. so weit denken weiß ich nicht. Sie spekulieren darauf dass sich bei vielen Menschen sich nur Headlines im Kopf festsetzen. So geschehen mit Sarrazin ( Das Juden-Gen, habe selbst einem Kollegen erst einmal erklären müssen was Sarrazin wirklich gesagt hat. Mein Kollege meinte nur zu wissen S. hätte was gegen Juden gesagt), Pirincci (KZ. Wer weiß – außer uns natürlich – dass er viele Medien verklagt und alle Verfahren gewonnen hat. Seine Bücher gibt es trotzdem nicht mehr im normalen Buchhandel zu kaufen). Nun probiert man es eben mit allen verfügbaren Mitteln bei der AfD. Welcher etablierte Anbieter liebt schon neue und dann auch noch potentiell erfolgreiche Wettbewerber.

  3. American Viewer Says:

    Die Berechtigung zu Schießen, gibt es wohl an jeder normalen Grenze. Anderenfalls müsste man den Grenzpolizisten gleich die Waffen wegnehmen.

    Das Besondere an der DDR (und allen anderen kommunistischen Staaten) war in der Tat, dass man die eigenen Bürger eingesperrt hat.

    Einerseits behaupten viele (gerade linke) Medien von sich sie wollten ehrliche intelligente Diskussionen führen, andererseits versuchen sie Tag für Tag ihre Leser mit den billigsten Tricks für dumm zu verkaufen.

    Dass allein der Hinweis auf die Gesetzeslage bei Politikern und Medien diese Empörung auslöst, hat vielen Deutschen noch einmal gezeigt, wie es um Deutschland mittlerweile steht und von wem sie eigentlich regiert werden.

    Selbst in Köln gab die deutsche Polizei bekanntlich keinen einzigen Schuss ab, obwohl sie komplett die Kontrolle verloren haben. Lieber guckte man unbeteiligt bei schweren Straftaten zu, als sich selbst die Hände schmutzig zu machen. Auch das hat sicherlich den einen oder anderen Deutschen wachgerüttelt.

    Petry macht das bisher sehr intelligent. Das überrascht mich bisher wohl am meisten positiv. Sie drückt genau die richtigen Knöpfe. Es ist möglich, dass ich sie unterschätzt habe.

    • aron2201sperber Says:

      Heute gibt es jede Menge Mythen, die man sich in ruhigen Zeiten von der Migrations-Lobby hatte aufschwatzen lassen und die dann im Krisenfall von Politikern wie Merkel ungeprüft nachgeplappert und zur Maxime des eigenen Handelns erhoben wurden:

      1) „Krieg sei ein Asylgrund“

      Krieg war gemäß der Genfer Flüchtlingskonvention nie ein Asylgrund, zumal dies den Asylschutz sprengen würde, was man ja auch gerade in der Realität beobachten kann.

      2) „die Europäische Menschenrechtskonvention verbiete Abschiebungen“

      Die EMRK soll menschenrechtliche Mindeststandards in den Unterzeichnerländern schaffen: die europäischen Staaten sollen nicht töten, foltern, enteigenen etc.

      daraus ein Migrationsrecht für Bürger anderer Staaten zu machen, bedeutet eine völlig exzessive Anwendung jenes Vertrags, bei dem die nationalen und europäischen Gerichte leider völlig verantwortungslos mitgespielt haben

      3) „Abschottung sei zwecklos“

      wie man an Australien sieht, funktioniert sie sehr wohl und ist es der einzige Weg, um weiter das hohe Gut des Asylschutzes gewähren zu können.

      4) „kein Mensch sei illegal“

      der Aufenthaltsstatus kann sehr wohl illegal sein und es ist die Aufgabe des Staates, solche Zustände abzustellen, statt sie einfach zu dulden oder sogar nachträglich als legal zu deklarieren

      5) „Grenzen seien nicht kontrollierbar“

      Grenzen können und müssen sehr wohl – zur Not auch mit allen Mitteln, die dem Staat zur Verfügung stehen – verteidigt werden

  4. jsbielicki Says:

    Hat dies auf psychosputnik rebloggt.

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