Mehr Fisch und Fleisch!

Auf der offenen Journalismus-Plattform „Fisch+Fleisch“ konnte man in letzter Zeit einige sehr gute Artikel lesen:

https://www.fischundfleisch.com/ronai-chaker/der-undefinierbare-begriff-integration-15714

https://www.fischundfleisch.com/ronai-chaker/offener-brief-einer-jesidin-an-herrn-todenhoefer-15812

Sie waren nicht von professionellen Journalisten geschrieben, sondern von einer jungen Migrantin.

Sofort wurde jedoch versucht, „Fisch+Fleisch“ die Veröffentlichung jener Artikel auszureden, zumal sie auch auf Straches FB-Seite veröffentlicht worden waren, also den Rechten nützen würden:

Alles, was das Gesetz erlaubt, darf hier geschrieben und in Videos gesagt werden. Würden wir dieses Prinzip aufgeben, wäre FuF bald tot. Ich sage das heute auch deshalb, weil FPÖ-Chef Heinz Christian Strache in der abgelaufenen Woche einige unserer Beiträge auf seiner FP-Seite geteilt hat, darunter zum Beispiel den einer neuen Bloggerin aus Deutschland, Ronai Chaker. Dazu folgends: Strache ist Chef einer großen österreichischen Partei und kein Krimineller. Das wir uns rechtfertigen müssen, ist völlig absurd. Die Inhalte, die Strache von uns übernommen hat, waren rechtlich in Ordnung.

(Silvia Jelincic – Fisch+Fleisch)

Zum Glück hat „Fisch+Fleisch“ der Versuchung widerstanden, sich der Agenda des angeblich „seriösen Journalismus“ unterzuordnen, um Teil des medialen Establishments zu werden.

Medien, die gefährliche Meinungen unterdrücken, gibt es ohnehin genug.

Gute Artikel, die sich keiner politischen Agenda unterordnen, sind jedoch Mangelware:

Dieser Beitrag handelt von den Erfahrungen, der Meinung eines jungen Einwanderers aus Armenien – meiner Wenigkeit. Inspiriert wurde ich dabei von der jesidischen Bloggerin Ronai Chaker.

Die politische Lage wird Tag zu Tag brisanter und die Stimmung wird wie zuvor schon erwähnt hochgeschaukelt. Pauschalisierung und Polarisierung sind natürlich nicht die besten Ratgeber, dennoch ist es wichtig Fehlentwicklungen entgegenzutreten.

Blicke ich zurück, so muss ich feststellen, dass sich sehr vieles in der Asylpolitik geändert hat. Die wirklichen Hilfsbedürftigen spielen bei der Krise eine untergeordnete Rolle, da es sich oftmals um „Flüchtlinge“ handelt, die gar nicht aus Syrien kommen.

Sie verlieren ihre Papiere, aber nicht ihre Handys. Sie verlangen immer mehr, sind aber nicht bereit dafür etwas zu tun.

Auch aus eigener Erfahrung muss ich sagen, dass Flüchtlinge früher mit dem zufrieden waren, was sie hatten. Heute geht es nur ums Nehmen, aber kaum um das Geben. Die Beziehung zwischen dem Staat und dem Bürger lässt sich metaphorisch durch einen Vertrag gut veranschaulichen, in denen sowohl Pflichten als auch Rechte festgelegt werden.

(Kones – Fisch+Fleisch)

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