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Gemäßigtes Kopfuch, IS-Ideologie im Kopf

März 4, 2016

„Wir haben nicht den Eindruck, dass sie sich auf dem Stephansplatz in die Luft sprengen wird“, so Richter Gerstberger. Ihr Vorhaben reiche jedoch für eine Verurteilung wegen Mit­wirkung an einer terroristischen Vereinigung: 6 Monate Haft auf 3 Jahre bedingt.

Die junge Frau hat mittlerweile eine eigene Wohnung, ein geregeltes Leben und eine Arbeit als Kindergartenhelferin in einem islamischen Kindergarten. Um ihr die Chancen nicht zu nehmen, fiel die Strafe so milde aus, so der Richter.

(OE24)

Hätte „Schwester Fatima“ einen realen Job als Supermarkt-Kassiererin gehabt und diesen nach ihrer missglückten IS-Reise auch behalten, hätte ich vollstes Verständnis für die richterliche Milde.

Sie hat jedoch ihren fadenscheinigen Kindergarten-Job, für den man überhaupt keine Qualifikationen braucht (außer vielleicht nicht gerade pädophil oder IS-Sympathisant zu sein) erst ergattert, nachdem sie (im Alter von 17 Jahren) versucht hatte, sich dem IS anzuschließen.

Statt negative Konsequenzen erdulden zu müssen, wurde sie mit einer Anstellung im islamischen System belohnt.

Dass ein islamischer Kindergarten “Schwester Fatima” beisteht, kann man noch verstehen. Warum jedoch ein österreichischer Richter dabei mitspielt, ist mir schleierhaft.

Selbstverständlich versicherte sie vor Gericht, ihrer Ideologie „abgeschworen“ zu haben. Sie hatte allerdings auch von Anfang an bestritten, überhaupt in den IS reisen zu wollen. Lügen ist im Islam voll ok, wenn es dazu dient, die Kuffar zu täuschen.

Auch wenn die junge Frau in der Verhandlung auf den Richter “nicht so wirkte, als ob sie sich am Stephansplatz in die Luft sprengen würde”, gehört sie wohl genau zu jenen “Brüdern” und “Schwestern”, die dazu bereit wären. Ein unschuldiges Gesicht und ein gemäßigtes Kopftuch haben nichts zu bedeuten, wenn die betreffende Person die IS-Ideologie bereits im Kopf hat:

Die blutige Messerattacke auf einen Polizisten in Hannover war der Terror-Anschlag einer jugendlichen ISIS-Anhängerin (15)! Weil sie nicht in Syrien mit ISIS kämpfen konnte, wollte sie den Polizisten töten. Es war ein heimtückischer Angriff.

(Bild)