Die langsame Integration in die Statistik

Die Zahl der Strafanzeigen ist 2015 gegenüber dem Jahr davor gesunken. Das Bundeskriminalamt (BK) präsentierte am Donnerstag auf einer Pressekonferenz die aktuelle Statistik für das Vorjahr.

Befürchtungen, wonach mit der weltweiten Migrationsbewegung eine steigende Kriminalität hierzulande einhergeht, wies das BK zurück.

(ORF)

Dass sich die Kriminalitätsstatistik von 2015 trotz der hohen Asylzahlen noch nicht entsprechend erhöht hat, liegt nicht daran, dass die neuen Asylanten besonders brav wären, sondern an ihrer späten Ankunft in Österreich (ab September 2015).

Selbst wenn die Integration in die Kriminalitätsstatistik wesentlich leichter zu schaffen ist als jene in den Arbeitsmarkt, läuft sie nicht von heute auf morgen.

Straftaten sind allerdings nicht gleich Straftaten und Fremde sind nicht gleich Fremde.

Bei lästigen Massen-Delikten wie Diebstahl führen „Rumänen“ (die behördlich und politisch korrekte Bezeichnung für Roma-Täter) wohl haushoch, und bei Suchtgiftdelikten sind sogar auch die Einheimischen gut dabei.

Differenzieren ist jedoch nicht angebracht, wenn man (im Auftrag der Politik) verschleiern muss, wer hinter den wirklich unangenehmen Verbrechen wie Mord und Vergewaltigung steckt.

 

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3 Antworten to “Die langsame Integration in die Statistik”

  1. aron2201sperber Says:

    es stimmt nicht, dass die „Asylnationen nicht zu sehen seien“, zumal Afghanen und Russen nach wie vor zu den größten Gruppen von Asylanten gehörten.

    Dass man die Syrer, die erst im September 2015 kamen, noch nicht sieht, liegt schlicht und einfach an der späten Ankunft.

    Statistik

    die Afghanen (etwa 30.000) wurden 3.269 mal straffällig – also im Durchschnitt jeder 10.

    Russische Staatsangehörige (worunter die 30.000 russischen Tschetschenen fallen) wurden 3008 mal straffällig

    Österreicher (7 Millionen, wozu natürlich auch alle Eingebürgerten gehören) wurden 100.000 mal straffällig.

    Ausländer (1 Million) wurden 50.000 mal straffällig

    im Verhältnis zur Einwohnerzahl werden Ausländer etwa 3 mal häufiger straffällig.

    Afghanen und Tschetschenen etwa 6 mal häufiger

  2. aron2201sperber Says:

    der ORF ist jedoch im Vergleich zum Kurier-Beitrag, auf den der ORF verweist, noch hoch objektiv.

    im Kurier wird völlig unverschämt gelogen;

    Die häufigsten von ihnen begangenen Delikte sind Ladendiebstahl und Schwarzfahren. Unter repräsentiert sind sie hingegen bei Gewalt- und Sexualdelikten.

    http://kurier.at/politik/inland/krieg-der-zahlen-so-kriminell-sind-asylwerber-wirklich/185.872.197

    Schwarzfahren ein gar kein strafrechtliches Delikt.

    Ladendiebstahl ist natürlich von allen Delikten das mit Abstand häufigste, weswegen es vielleicht auch bei Tschetschenen und Afghanen am öftesten aufscheint.

    tatsächlich handelt sich bei Ladendiebstahl um eine Domäne der „Rumänen, Bulgaren, Serben“ (Roma gibt es in der Krimininalitätsstatistik nicht)

    dass Asylwerber bei Gewalt- und Sexualdelikten „unterrepräsentiert“ wären, kann unmöglich stimmen.

    Gewaltdelikte sind eine russische Domäne (Tschetschenen gibt es in der Krimininalitätsstatistik nicht)

    Sexualdelikte sind eine afghanische Domäne

  3. ORF relativiert, Kurier lügt | Aron Sperber Says:

    […] Syrer in der Statistik von 2015 noch nicht sieht, liegt schlicht und einfach an ihrer späten Ankunft im September […]

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