Zweierlei Maas der deutschen Justiz

Um 14.17 Uhr verkündet die Kammer das Urteil wegen versuchter schwerer Brandstiftung und versuchten Mordes: acht Jahre Haft für Dennis L., sieben Jahre Haft für Sascha D., von denen er eineinhalb Jahre im sogenannten Vorwegvollzug absitzen muss und anschließend in einer Entziehungsanstalt untergebracht wird, und viereinhalb Jahre Haft für Saskia B.

(SPON)

Als die Täter Deutsche waren, wurden (zu Recht) langjährige Haftstrafen verhängt.

Sind die Täter hingegen Flüchtlinge, gibt es für die gleiche Tat nur lächerliche Bewährungsstrafen:

Im Prozess gegen zwei Männer wegen versuchter Brandstiftung in einem Flüchtlingsheim hat das Landgericht Heidelberg Bewährungsstrafen verhängt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass einer der Angeklagten – ein 25 Jahre alter Ex-Bewohner des Flüchtlingsheims – mitten in der Nacht in der Unterkunft mehrere Feuer gelegt und dabei die Bewohner des Heims gefährdet hatte. Er wurde am Montag wegen Sachbeschädigung und versuchter Brandstiftung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und fünf Monaten verurteilt, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Die Bewährungszeit beträgt drei Jahre. Ebenso hoch ist die Bewährungszeit für seinen 27 Jahre alten Freund. Er wurde wegen Beihilfe zur Sachbeschädigung und Brandstiftung zu einer Haftstrafe von acht Monaten verurteilt.

(Focus)

Die deutsche Justiz misst mit zweierlei Maß.

Bekanntlich fängt der Fisch vom Kopfe an zu stinken.

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11 Antworten to “Zweierlei Maas der deutschen Justiz”

  1. American Viewer Says:

    Die Täter im oberen Fall hatten nicht die korrekte Gesinnung und nicht die korrekte Abstammung. Deshalb wurden sie von deutschen Gerichten ausnahmesweise angemessen bestraft.

    Mindestens so heftig schlugen die Behörden bei zwei jungen Männern aus Groß Lüsewitz zu. Deren beiden Brandsätze richteten laut FR keinen Schaden an. Der erste Versuch kokelte auf der Wiese vor dem Heim vor sich hin. Der zweite Versuch blieb an einem Baugerüst hängen und kokelte den Plastikrahmen eines Fensters an. Trotzdem bekamen diese beiden Herren jeweils 5 Jahre Haft.

    http://www.fr-online.de/politik/anschlag-auf-fluechtlingsheim-fuenf-jahre-haft-fuer-die-taeter,1472596,33921582.html

    Deutschland hat eine Justiz, die viel Wert auf Gesinnung und Abstammung legt. Nazis werden mittlerweile halbwegs angemessen bestraft. Aber viele andere Gruppierungen bekommen weiterhin extreme Bonuspunkte.

  2. jsbielicki Says:

    Hat dies auf psychosputnik rebloggt.

  3. Anton Says:

    Der Richter im oberen Fall sagte, die Tat spreche für sich, da aus ihr ein Bekenntnis zum nationalsozialistischen Rassenwahn erkennbar sei. Als geschichtlicher Vergleich wird die SA im Nov. 38 bemüht.

    Nach dieser jeglichen Antisemitismus ausblendenden Lesart, führe allein nur der Rassismus zu Auschwitz; schwärmte man früher von „nordischer“ Rasse, so ist es folglich heute geboten, sich auch für Menschen zu erwärmen, die von dort herkommen, wo der Pfeffer wächst.

    Die Justiz und die Kirche konnten 33-45 nichts für die seit rund 1500 Jahren in Deutschland lebenden Ungetauften tun, gaben sie dem Verderben preis. Umso mehr sind sie heute bemüht, Abraham als Wirtschaftsflüchtling darzustellen, oder teutsche Gimpel als „gemeine Terroristen“ zu verurteilen.

    • Olaf Says:

      Diese 3 Nationalsozialisten haben also schwerste Verbrechen begangen, meint der Richter. Wieviel Verletzte gab es? Null. Dafür gibts jetzt Orden von Erich Pitorius.

    • American Viewer Says:

      Unterhalb der Unterstellung von NS-Rassenwahn machen es die deutschen Richter nicht. Es sei denn es sind Nicht-Biodeutsche. Dann dienten die Feucherchen zum Wärmen und waren „nur ein Versehen“.

  4. Anton Says:

    Mit verordnetem Antirassismus meint man den Stein der Weisen gefunden zu haben, um überall zu Normalität und Humanität zurückzukehren. Das Anzünden von Flüchtlingsheimen mit der konzertierten Schändung aller Synagogen zu vergleichen, zeugt von höherer Mission.

    Mit Syrern hat man sich nicht unbedingt das passende Objekt zu so einer Vergangenheitsbewältigung gewählt, man kann auch als Syrer unverhohlene Sympathie zur NS Bewegung bekunden, da wäre die Kompassnadel der Antirassisten dann am Schwimmen.

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