Intifada in Idomeni

Ausnahmsweise hat der Spiegel recht (auch wenn der Beitrag wohl anders gemeint war):

Auf einem grünen Feld stehen ein paar junge Männer, sie befüllen ihre Schleudern mit neuen Steinen, die sie dann auf ein paar Soldaten schießen. Die sind bis an die Zähne bewaffnet und sitzen auf einem gepanzerten Wagen. Sie antworten auf den Beschuss mit Tränengas, Gummigeschossen, Blendgranaten.

Solche Szenen kennt man aus dem Westjordanland, aber sie spielt sich mitten in Europa ab, um drei Uhr nachmittags an einem sonnigen und warmen Frühlingstag an der Grenze zwischen Griechenland und Mazedonien.

(SPON)

Wie die palästinensische Autonomiebehörde im Westjordanland lässt die griechische Regierung die Gewalttäter gewähren, wofür die mazedonischen Grenzschützer wie die israelischen Sicherheitskräfte den Kopf hinhalten müssen.

Die anwesenden Journalisten veröffentlichen dann die Bilder und Geschichten, welche die Angegriffenen als die Aggressoren darstellen.

Die für die aufgefädelten Kameramänner und Fotografen inszenierten Schlachten erinnern tatsächlich frappant an Pallywood:

Ein Flüchtling flieht vor dem Tränengas

 

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8 Antworten to “Intifada in Idomeni”

  1. American Viewer Says:

    Das kommt dabei heraus, wenn die Angreifer genau wissen, dass das Recht scharf zu schießen nur noch auf dem Papier existiert. Und genau genommen nicht einmal mehr dort.

    • Salamshalom Says:

      Mann, verwechsele die europäischen Grenzen nicht mit US-amerikanischen. Noch ist es nicht soweit.
      Dass das Mutterland der Zivilisation sowohl inländisch als auch außerhalb seines Staatsgebietes scharf um sich schießt, bedeutet nicht automatisch, dass die alte Welt schon automatisch so weit sein muss. Wir sind Rückständler, es dauert immer eine Zeit lang, bis die amerikanischen Errungenschaften bis nach Europa schwappen. Nur Geduld!

  2. jsbielicki Says:

    Hat dies auf psychosputnik rebloggt.

  3. Geistige Landesverteidigung im 21. Jahrhundert Says:

    Hat dies auf Geistige Landesverteidigung im 21. Jahrhundert rebloggt.

  4. zweitesselbst Says:

    Während die einen unter dem Elend leiden, leiden andere unter der Angst davor. hm

    • aron2201sperber Says:

      die Angst vor dem Elend ist leider wohlbegründet.

      am Ende stehen sich islamische Faschisten und europäische Faschisten gegenüber – diese Entwicklung gefällt mir eben nicht.

      Linke glauben natürlich, dass sich die von ihnen geretteten Muslime aus Dankbarkeit ihnen anschließen werden – es wird jedoch höchstens umgekehrt sein.

      bei der aktuellen Bundespräsidenten-Wahl läuft es zwar noch nicht auf ein Match FPÖ gegen Islam heraus.

      Grün und FPÖ als einzige Wahlmöglichkeiten liefert jedoch einen Vorgeschmack auf kommende Zeiten

  5. aron2201sperber Says:

    Nachdem Merkel im letzten September ihre Einladung an alle “Syrer” ausgesprochen hatte, wurde Athen mit einem Mal sein eigenes Migranten-Problem los, da sich dem Flüchtlingsstrom auch sämtliche griechischen illegalen Migranten als “Syrer” anschlossen.

    Griechenland wurde damit endgültig zu einem reinen Transitland, das sich die großzügige “Rettung” aller illegal Einreisenden leisten konnte, zumal es sich nur um Durchreisende handelte.

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