Asyl in Afrika, Freibier aus München

Die taz verrät uns, was man tun kann, falls Merkel „durchdrehen“ sollte.

Natürlich Asyl in Afrika beantragen:

Volkspädagogik à la taz

Um endlich (!) Empathie zu entwickeln, soll der Leser sich einfach vorstellen, wie das wäre, wenn er plötzlich selbst aus Deutschland fliehen müsste, weil „Angela Merkel völlig durchgedreht [ist]“.

Dann beginnt das gedankliche Experiment, von dem es heißt: „Zugegeben, das ist nicht einfach […].“ Was, sich eine durchgeknallte Angela Merkel vorzustellen? Nein, das ist noch der leichteste Teil.

Man soll sich ausmalen, wie das wäre, wenn der Freundin auf einer Demo der Arm gebrochen wird, die politischen Repressionen immer schlimmer werden und einem letztendlich nichts anderes übrigbleibt, als mit 10.000 von den Eltern bereitgestellten Euro die Flucht zu ergreifen. Das Geld ist für den Schlepper, der einen erst übers Mittelmeer und dann weiter nach Kapstadt bringen soll, wo die Tante wohnt.

Das ist notwendig, denn Deutschlands Nachbarländer haben samt und sonders die Grenzen dicht gemacht. Ich habe zwar einige Probleme, mir vorzustellen, wie man von Deutschland nach Südafrika kommt, wenn Österreich, die Schweiz, Italien oder Frankreich gänzlich unpassierbar sind, aber solche Nebensächlichkeiten anzuprangern, wäre kleinlich, wo es doch um Empathie geht.

(Madlen Nimz – Fisch+Fleisch)

Wir Ösis kämen natürlich auch nie auf die Idee, in Bayern Asyl zu beantragen, obwohl sich dort das Mekka unseres Bier-Kultes befindet.

In Bayern müssten wir nämlich wie unreine Slawen für unser Bier hart arbeiten.

In Afrika können wir uns hingegen von Afrikanern mit dem Notwendigen versorgen lassen,  während unsere bayrischen Brüder uns jede Menge Freibier nach Afrika liefern, damit wir unseren gemeinsamen Kult dort verbreiten.

So können wir jeden Tag gratis besoffen sein. Die Afrikaner, die sich das alles von uns bieten lassen, halten wir – zu Recht – für Idioten.

6 Antworten to “Asyl in Afrika, Freibier aus München”

  1. Olaf Says:

    Stell dir vor, in der taz schreiben nicht nur geistesgestörte Linksradikale Feministen. Dann würde ich sogar die taz kaufen, aber das ist reine Theorie.

  2. Tourix Says:

    Merkel durchknallen ?
    Man kann von der Merkel halten was man will, aber „durchknallen“ wird diese Dame garantiert niemals.

    Wenn jemand durchknallt, dann sind das die Leser der TAZ – obwohl viele Leser einfach nur wissen wollen, wie die Linken ticken.
    Ich persönlich lese lieber Jan Fleischhauer oder Franz Walter.

  3. Der Tipp der taz | Aron Sperber Says:

    […] meinen Lehrern Raymond Aron und Manès Sperber gewidmet « Asyl in Afrika, Freibier aus München […]

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