Zweierlei Maas, keinerlei Eier

Protest ist in Deutschland ein hohes Gut, und das ist gut so.

Seit 1968 darf das Recht auf Protest sogar handfeste Gewalt umfassen, wenn dahinter die richtige (linke) Gesinnung vermutet werden kann.

Das selbstgerechte Abwatschen eines deutschen Bundeskanzlers machte Beate Klarsfeld berühmt und stand ihrer Kandidatur für das Amt der Bundespräsidentin nicht entgegen.

Die linke Gewalt, die jedes Jahr im Mai inszeniert wird, gehört schon zur Folklore der BRD.

Wird jedoch das Recht auf Protest von der falschen Seite in Anspruch genommen, fühlen sich die Vertreter jenes Staates bereits durch ein paar protestierende Ossis als „Terroropfer“ und verlassen mit quietschenden Reifen den Ort ihrer Schändung.

Ein Justizminister, der gewaltlosen Protest als „Terror“ bezeichnet, ist einer BRD nicht würdig:

Zweierlei Maas, zweierlei Eier

Maas könnte auch die Filmaufnahmen studieren, die zeigen, wie der Alt- Bundeskanzler Kohl von linken Demonstranten nicht nur niedergebrüllt und ausgepfiffen, sondern in Halle sogar mit Eiern beworfen wurde, als er ohne einen Ring von Polizisten um ihn herum auf die Demonstranten zuging. Kohl flüchtete nach der Attacke nicht, sondern rannte auf den Eierwerfer zu und packte ihn am Schlafittchen. Unser Justizminister hat sich dagegen wie ein Feigling verhalten. Ein Feigling mit zweierlei Maß: Den Blick stramm nach rechts gerichtet, will er die Gewalt der Linksradikalen nicht sehen. Mit diesem wahrhaft fragwürdigen Demokratieverständnis ist er in seinem Amt die schlimmste Fehlbesetzung seit Bestehen der Bundesrepublik.

(Vera Lengsfeld – Die Achse des Guten)

Im eigenen protestierenden Volk „Terroristen“ zu sehen, war eine Domäne der DDR.

 

8 Antworten to “Zweierlei Maas, keinerlei Eier”

  1. Eckhard Sperber Says:

    Die Entfernung von Saarlouis nach Wiebelskirchen ist auch nicht allzu groß.

  2. aron2201sperber Says:

    der österreichische Verfassungsschutzbericht passt auch gut zu diesem Thema.

    Rechtsextremismus geht scheinbar durch die Decke, während linksextremistische Straftaten zurückgehen:

    http://derstandard.at/2000036137579/Verfassungsschutz-Rechtsextremismus-steigt-dramatisch

    dabei wird jedoch nicht erwähnt, dass Linksextremismus im Gegensatz zu Rechtsextremismus nicht unter Strafe steht und daher bei Linken nur echte Straftaten wie Körperverletzung und Sachbeschädigung in die Statistik kommen.

    bei Rechtsextremen gibt es hingegen alle möglichen Meinungsverbrechen wie „Hetze“, welche die Statistik auffetten.

    der Verfassungsschutzbericht verhehlt allerdings nicht, dass die Hauptbedrohung für Österreichs Sicherheit trotz aller rechten Finsterlinge tatsächlich von der Salafisten-Szene ausgeht.

    jener Szene bereitet ein Maas in Deutschland ein leichtes Leben, indem er sich für die Burka einsetzt:

    http://www.derwesten.de/politik/heiko-maas-hat-kein-problem-mit-vollverschleierung-id11408918.html

    nicht jeder Salafist ist ein Terrorist, aber jeder islamische Terrorist war in den letzten Jahren ein Salafist.

    die Burka-Salafisten sind das Umfeld, aus dem der IS und al-Qaida ihre Leute rekrutieren können

  3. Tourix Says:

    Bedauerlicherweise kenne ich bislang keine Initiativen unseres Justizministers Heiko Maas, das wirklich etwas taugt.
    Dabei ist er ein Jurist.
    Ob unsinnige Mietpreisbremse oder Schutz vor Stalking, dessen Gesetzesvorschläge schlechter sind, als die derzeitige Gesetze (wenn sie denn konsequent angewendet werden).
    Er produziert lediglich dicke Schlagzeilen aber sonst ist nichts dahinter.

  4. Olaf Says:

    Die linksradikalsten Minister in der Geschichte der BRD, hat Frau Merkel ins Kabinett berufen. Die Blockparteien müssen weg, sonst wird der linke Terror immer schlimmer werden.

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