Putins Conchita Wurst

Fräulein Monika Donner nimmt sich zwar aufgrund ihres eigenen Biografie das Recht heraus, automatisch als „Antifaschistin“ zu gelten:

„Mir zu unterstellen, dass ich ein Nazi wäre, ist bei meiner Biografie absurd“, sagt die Frau, die eine Karriere als Panzeroffizier hinter sich hatte, bevor sie erstritten hat, dass sie auch ohne geschlechtsanpassende Operation als Frau leben und arbeiten darf.

(Standard)

Umgekehrt darf ihr jedoch nicht vorgehalten werden, dass es aufgrund ihrer Biografie absurd sei, ein System anzuhimmeln, in welchem Personen wie sie diskriminiert und verfolgt werden.

Donner

Bei Fräulein Donner haben die USA die schlimmsten Terroranschläge der Geschichte selbst als „Reichskristallnacht gegen Muslime“ inszeniert:

Tatsächlich stellt Monika D. im Gespräch mit Düringer eine heikle Frage: „Wem hat die Reichskristallnacht tatsächlich genützt?“ Allerdings folgte keine Antwort.

(Krone)

Wie alle Verschwörungstheoretiker reagiert sie auf den Vorwurf, eine Verschwörunsgtheoretikerin zu sein, besonders empfindlich.

Viele (nicht alle), die sich als links deklarieren, sind eine Schande für echte Linke, weil sie in Wahrheit unreflektierte Handlanger, quasi nützliche Idioten des von ihnen angeblich verhassten Finanzfaschismus sind.

Als praxisnaher Beleg sei auf einige geistbefreite Kommentare zu meinen Fischundfleisch-Artikeln verwiesen. Da werde ich – ohne jedes Argument in der Sache – von mehr oder weniger anonymisierten Profilinhabern als Paranoikerin tituliert, dort als angeblich verfassungsunkundige und demokratieunverständige Juristin beargwöhnt. Siehe zum Beispiel die Artikel „Inszenierte Massenmigration: Warnung, Maulkorb, Lösung“ sowie „Bundespräsident: Spalter mit Diktator-Allüren“.

Die Muslime sind bei Fräulein Donner zwar die Opfer der 9/11-Reichskristallnacht (so weit so links).

Die islamische Migration nach Europa sei allerdings von den USA (zum Wohle Israels und zum Schaden Europas) inszeniert worden.

„Echte Linke“ müssten als „Antifaschisten“ daher gegen Israel und die USA sein.

Wenn sich Linke jedoch nicht an jene Maxime halten, docken „echte Linke“ wie Jürgen Elsässer oder Fräulein Donner eben bei den „echten Rechten“ an, welche offener für ihre antiamerikanischen Verschwörungstheorien sind, was bei der FPÖ und der AfD leider in weiten Teilen der Fall ist.

 

13 Antworten to “Putins Conchita Wurst”

  1. Olaf Says:

    Sie-Er-Es meint wohl den Reichstagsbrand. Die Reichskristallnacht war ja kein Anschlag oder so. Eine Inszenierung von Goebbels war diese nur in punkto vermeintlichen, spontanen Volkszornes, was ja von den Linken bis heute propagiert wird. Siehe den Text des gleichnamigen Songs von BAP „wenn die Volksseele kocht“ etc..
    Aber soweit denkt sie-er-es wohl nicht.

  2. Gabriele Diwald Says:

    1) Fräulein Donner hat Recht. 9/11 wurde inszeniert, ob nur von der Regierung mit der CIA oder eventuell auch in Zusammenarbeit mit dem Mossad, bleibt offen (in 40 Jahren wissen wir da sicher mehr). Jeder, der im Web ein bisschen tiefer schürft, kann sich diese Informationen holen.
    Und wem das genützt hat? Dies hat Fräulein Donner ebenfalls im Interview mit Düringer erwähnt (Obwohl ich kein Wort von Reichskristallnacht gehört habe). 9/11 war die Legitimation für den weltweiten Krieg gegen den Terrorismus, und somit für alle Kriege, die die Amerikaner seither geführt haben.

    2) Dass die derzeitige Flüchtlingsströme nach Europa künstlich erzeugt werden (z. B. durch die Bombardierung islamischer Länder im Mittleren Osten) und sehr wohl den Interessen der USA dienen, ist auch jedem klar, der mit nur ein bisschen Verstand zwischen den Zeilen der US-Propaganda unserer Mainstreammedien liest. Während Europa mit der Flüchtlingskrise vollauf beschäftig ist – und darüberhinaus auch mit der Dämonisierung von allem, was nicht links ist – stationieren die USA still und heimlich Atomwaffen in Europa, kreisen Russland mit Militärstützpunkten ein und bereiten sich auf einen Krieg gegen Russland vor (Dies wird natürlich vorsorglich nicht in den etablierten Medien erwähnt).

    Der einzige Pluspunkt ist, dass Putin, wie es aussieht, sehr überlegt handelt und trotz aller Feindseligkeiten immer noch bereit ist für eine Kooperation mit europäischen Staaten, so sie das wollen.

    Ich finde Ihren Beitrag widerwärtig spöttisch und vollkommen unangebracht. Wir alle können froh sein, dass es Menschen wie Monika Donner gibt, die sich nicht den Mund verbieten lassen.

    • aron2201sperber Says:

      1) die üblichen 9/11-Verschwörungstheorien, die durch nichts belegt sind

      2) Warum sollte die USA ausgerechnet ihren wichtigsten und treuesten Verbündeten destabilisieren?

      Wenn wer von einer Migrationskrise in Deutschland profitiert, so ist dies Putin, da die USA-kritischen Randparteien stärker werden.

      Was aber noch lange nicht heißt, dass die Migrationskrise deswegen von Putin inszeniert sein muss.

      Die Welt ist unter Obama (der wie gewünscht nicht den Weltpolizist spielt) nun einmal nicht gerade stabiler geworden.

      Und Merkel hat in der Krise wie eine Pastorentochter (die sie nun einmal ist) reagiert – dafür gab es zwar Beifall, aber sicher keinen Befehl von Obama, der über Merkels Verhalten wohl genauso überrascht war wie alle anderen.

      • salamshalom Says:

        Du musst es einfach akzeptieren, dass im Falle 9/11 die Anzahl der „VT“ stetig steigt und steigt. Was definitiv an dem schlüssigen offiziellen Report liegen dürfte😉
        Ich halt mich an so einfache Clips wie dem Folgenden, denn Ignoranz ist Stärke:

        Bin mal gespannt wie viele US-Privatklagen gegen Saudiarabien jetzt folgen werden… und wieviele gegen den Iraq und Afghanistan. Und dann fragen sich sicher noch mehr „VT“, wieso damals die US-Regierung im Namen ihres Volkes eigentlich alles niedergemetzelt hat – aber ausgerechnet Saudiarabien nicht.

      • aron2201sperber Says:

        die RAF setzte sich auch durchwegs aus Staatsangehörigen der BRD zusammen und hatte viele westdeutsche Unterstützer und Sympathisanten- trotzdem war es eine von der DDR geförderte und angeleitete Organisation (nach dem Ende der DDR war es auch mit der RAF rasch aus – dasselbe geschah in Italien mit den Roten Brigaden)

        so ähnlich verhält es sich mit al-Qaida

        die Saudi-Barbaren sind eine miese Bande, die Oppostion ist leider wohl noch schlimmer.

        ein ähnliches Dilemma, wie wir es gerade in Syrien erleben.

        dieselben Leute, die „aus Realpolitik“ für den Erhalt von Diktaturen wie Assad, Saddam oder Gaddafi waren, fordern bei den Saudi-Barbaren Heiligkeit ein.

      • salamshalom Says:

        Wenn ich diesen schrägen Vergleich 9/11 vs RAF auch nur ansatzweise durchgehen lassen würde, was mir nur jetzt und für diese Sekunde gelingt, so müsste ich dann folgern, dass damals die Deutschen analog dem Vorgehen der USA einfach mal Spanien und Belgien hätten angreifen müssen…

    • aron2201sperber Says:

      Ich finde Ihren Beitrag widerwärtig spöttisch und vollkommen unangebracht. Wir alle können froh sein, dass es Menschen wie Monika Donner gibt, die sich nicht den Mund verbieten lassen.

      ich finde es widerwärtig und spöttisch, Amerikanern bzw. Israelis zu unterstellen, den schlimmsten Terroranschlag der Geschichte gegen das eigene Land bzw. ein befreundetes Land „inszeniert“ zu haben.

      in Putins Russland wird man wegen jedem Blödsinn eingesperrt bzw. wie Litwinenko (der Putin einen False Flag-Anschlag unterstellt hatte) ermordet.

      bei uns im Westen kann man die abstrusesten Anschuldigungen aussprechen, und die Leute fühlen sich trotz jener Freiheit als „mundtot“ gemachte Opfer und himmeln Putin an.

    • Olaf Says:

      Da haben die USA ihre geheime Strategie aber ohne den nächsten Präsidenten Donald Millhouse Trump gemacht. Der will sich mit Putin verbünden. Also dieser höchstgeheimnisliche Plan, den die SED von Paulchen Panther gesteckt bekam, hat ja bald ein Ende.

      • aron2201sperber Says:

        Trump ist zwar das Feindbild der gemäßigten USA-Hasser (ein perfekt überzeichneter Republikaner)

        die Hardcore-USA-Hasser sind jedoch ein wenig ratlos.

        Trump als „Establishment“ hinzustellen, ist nämlich eher schwierig

  3. Gabriele Diwald Says:

    Das übliche Blablabla. Die Geschichte wird uns dann zeigen, was alles wirklich dahintersteckt. So wie wir heute aus freigegebenen CIA-Akten wissen, dass der Begriff Verschwörungstheoretiker nach JFKs Tod von der CIA selbst erfunden wurde, um die vielen unbeantworteten Fragen zum Attentat abzustellen. Niemand will doch als VT tituliert werden, oder?
    Trump wäre zwar kein Vorzeigepräsident, aber immer noch besser als die Verbrecherin Hillary Clinton, gegen die in den USA selbst in mehreren Fällen ermittelt wird. Trump ist ein Isolationist und würde den Fokus der USA wieder auf ihr eigenes Land lenken, das dies mit 50 Millionen Armen, die auf Essensmarken angewiesen sind, dringend nötig hat. Hauptsache jedoch, die USA hören auf, sich in die Politik anderer Länder einzumischen und unliebsame Regime zu stürzen, wie dies gerade wieder klammheimlich und von unseren Medien wenig beachtet in Brasilien passiert, diesmal ausnahmsweise nicht auf militärischer Ebene.

    Dass viele das alles nicht wahrhaben wollen, ist mir klar. Es ist halt schmerzlich, wenn das eigene Weltbild ins Wanken gerät.
    🙂

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