Archive for Juni 2016

Ode an den orientalischen Lustknaben

Juni 30, 2016

Abu Nuwas und seine Werke sind nur ein prominentes Beispiel für Abertausende Verse klassischer arabischer und persischer Liebeslyrik auf schöne junge Männer.

Im Koran steht nichts zum Thema Homosexualität und in der islamischen Welt wurde Homosexualität mehr als 1000 Jahre lang gelebt und toleriert, die moderne Homophobie kam erst durch den Kolonialismus und den strengen Sittengesetzen im victorianischen Zeitalter in die islamische Welt und sie ist außerdem nur unter einer Minderheit vertreten, das zeigen die vielen schwulen Communities in den islamischen Ländern.

(SPON)

Im Koran gibt es tatsächlich keine „Homosexualität“, sondern nur „Unzucht“ (die allerdings in Saudi-Arabien, im Iran und in anderen islamischen Staaten nach wie vor mit der Todesstrafe zu ahnden ist):

Nach der Logik des Spiegels müsste man auch die Toleranz der katholischen Kirche gegenüber ihren Knaben-liebenden Schäfern würdigen.

Dass man sich bei uns über gewisse Vorlieben von Kardinälen entrüstet, liegt bestimmt auch nur an der aus den USA eingeschleppten puritanischen Prüderie.

Die Grünen waren vor ein paar Jahrzehnten in Sachen freier Kinderliebe auch schon viel weiter.

Doch selbst die Grünen sind mittlerweile Opfer der intoleranten Verwestlichung geworden.

Höchste Zeit, dass uns der Islam lehrt, uns auf unsere gute alte grün-katholische Toleranz zurück zu besinnen.

(Bacha Bazi – „Tanzende Lustknaben“ aus Afghanistan)

Manager oder Maschinenstürmer?

Juni 25, 2016

Kern über „Steuerflüchtlinge“ wie Google, Facebook etc.: „Wir können nicht akzeptieren, dass Unternehmen wie Facebook, Google und Starbucks Hunderte Millionen Umsatz hier machen und keine Steuern zahlen. Das ist absurd, da trägt doch jede Würschtelbude mehr zum Gemeinwohl bei.“

(Kronen Zeitung)

Kern war selbst „Manager“ einer der größten „Würschtelbuden“ Österreichs.

Die ÖBB  (Österreichischen Bundesbahnen) kosten den Steuerzahlern jährlich 7.000.000.000 Euro.

Wenn Kern Steuern von Facebook, Google und Starbucks eintreiben will, müsste er dafür sorgen, dass jene Firmen ihre Konzernsitze nach Österreich verlegen.

Als „Manager“ eines vom Steuerzahler alimentierten Staatsbetriebes braucht man solche Zusammenhänge jedoch nicht zu verstehen.

Starbucks muss in Österreich für seine Mitarbeiter übrigens die gleichen horrenden Lohnsteuern bezahlen wie jeder andere Arbeitgeber.

Google und Facebook liefern die Inhalte, wegen denen sich die Österreicher Technik-Kram zulegen, wovon der Staat wiederum Mehrwertsteuer einheben kann.

Spiegel-Online und BBC zahlen im Übrigen auch keine Steuern, obwohl ihre Produkte in Österreich konsumiert werden.

Der ORF muss zwar in Österreich Steuern bezahlen.

Für jene Zwangsbeglückung muss jedoch jeder Nicht-Sozialhilfe-Haushalt 25 Euro im Monat ablegen (dass Milliardäre gleich viel wie kleine Arbeiter zahlen, stört die SPÖ nicht, da Arbeiter ohnehin nicht mehr SPÖ wählen).

Der ORF wird an Netto-Verlust für den Steuerzahler höchstens von den ÖBB geschlagen.

Trotz 7 Milliarden Steuern muss man für sein Zug-Ticket ganz normal brennen.

 

EUdSSR vs. BREXIT

Juni 24, 2016

Merkel hat auf Augsteins Zuruf schon die tollsten Sprünge gewagt und Europa dabei schwer destabilisiert.

Eigentlich hätte sie sich dafür schon längst ihren politischen Hals brechen müssen.

Statt Merkel muss jedoch ausgerechnet Cameron, einer der wenigen vernünftigen Politiker Europas, büßen.

Merkel & Schulz sitzen hingegen noch im Sattel und können sich von Augstein & Co. weiter beraten lassen.

In Augsteins EU-Vision bräuchte Merkel so etwas „Populistisches“ wie Wahlen nicht mehr zu fürchten.

Ein Wächterrat würde wie im Iran darüber bestimmen, wer europäisch und sozialistisch genug wäre, um überhaupt zu Wahlen antreten zu dürfen.

EU-Kritiker und Marktliberale wären als „Verfassungsfeinde“ des „Sozialen Europas“ vom politischen Leben ausgeschlossen.

Das soziale Europa hätte natürlich offene Grenzen. Binnen weniger Monate würde man das Migrationsproblem trotzdem lösen.

Denn Augsteins EU wäre sehr rasch eine Mischung aus Nordkorea und Syrien, wo es Migranten ebenfalls wenig hinzieht.

Ob sich in den Trümmern jener Vision die autochtonen Russisten durchsetzen würden oder die frei zugewanderten Islamisten, wäre nicht ganz klar.

Hauptsache der Kapitalismus wäre in Europa endlich besiegt.

Den „großen Sprung“ zur EUdSSR wagen!

Juni 23, 2016

Was tun gegen den Brexit?

Mehr EUdSSR wagen!

Ein neues Versprechen tut Not. Die EU wurde auf den Trümmern des Faschismus errichtet. Heute muss sie auf den Trümmern des Kapitalismus neu errichtet werden.

Das Ziel ist klar. Man muss es gar nicht die „Vereinigte Staaten von Europa“ nennen. Eine Föderation der Nationalstaaten genügt. Die ersten Schritte sind die gemeinsame Haushaltspolitik, die koordinierte Steuerpolitik, die Stärkung des Europäischen Parlaments und der Kommission. Später eine Brüsseler Regierung, deren Kopf vom Parlament gewählt wird; eine zweite Kammer daneben, als Vertretung der Staaten.

In der Eurokrise gab es die „Chance für den großen Sprung“. Der Europapolitiker Javier Solana hat das 2011 so formuliert. Angela Merkel hat sie nicht genutzt.

(Jakob Augstein – SPON)

Spring Angela, Spring!

Wir schaffen das!

Dank Merkels Sprünge der vergangenen Jahre sind rechte Russisten überall auf dem Vormarsch.

Aber so etwas lässt wahre Linke nicht zweifeln, denn Putin ist immerhin der legitime Nachfolger des antiimperialistischen Imperiums und der wahre Klassenfeind ist immer noch der ausbeuterische rassistische Westen.

Sogar Red Sonja erkennt einen Error

Juni 22, 2016

Sogar Red Sonja Wehsely gesteht im Presse-Interview ein, dass die (bislang) heilige Mindestsicherung einen Konstruktionsfehler hat:

Trotzdem war die Mindestsicherung wohl nie für solche Großfamilien geplant, weil die Kinderzahl bei Österreichern eher zurückgeht. Ist das ein Konstruktionsfehler?

Ja, wobei die Debatte scheinheilig ist: Die ÖVP hat bei der Familienbeihilfe durchgesetzt, dass die Unterstützung mit jedem weiteren Kind steigt. Ab dem siebten Kind gibt es 50 Euro pro Kind mehr. Bei der Mindestsicherung sieht sie das jetzt anders?

(Die Presse)

Die Familienbeihilfe ist zwar tatsächlich eine heilige Kuh der ÖVP.

Sie wurde jedoch zu einer Zeit eingeführt, als es noch keine Mindestsicherung gab.

Was den Konstruktionsfehler der Mindestsicherung ausmacht, ist die kumulative Auszahlung von Mindestsicherung und Familienbeihilfe.

Der Fall einer 11köpfigen afghanischen Großfamilie, die mittels einer künstlicher Befruchtung ihre Einkünfte weiter aufbessern wollte, erregte (zumindest im bösen Boulevard) großes mediales Aufsehen:

Der Fall wurde durch Medienberichte bekannt und wird seit Tagen heftig im Internet debattiert: Ein afghanisches Ehepaar, das in Wien lebt, kassiert 8.252 Euro Mindestsicherung (Ex-Sozialhilfe) im Monat – 5.682 Euro regulär und zusätzlich 2.570 Euro für zwei behinderte Kinder.

Künstliche Befruchtung

Dabei kam keines der Kinder in Österreich zur Welt: Der Vater ist seit 2011 hier und holte seine Familie 2013 nach. In Wien wollte sich die Mutter (Jahrgang 1972) künstlich befruchten lassen. Die Krankenkasse zahlte für alle Voruntersuchungen.

(oe24)

Dank der kumulativen Auszahlung von Pflegegeld, Familienbeihilfe und Mindestsicherung kam die Familie auf stolze 8.252,- Euro im Monat.

Auch das Pflegegeld wurde noch in Zeiten eingeführt, als es keine Mindestsicherung gab und zu Hause pflegende Angehörige kein anderes Einkommen hatten bzw. die Leistungen hinzu gekauft werden mussten.

Das Pflegegeld für die behinderten Kinder stellt für die pflegende Mutter ein Einkommen dar und müsste daher von ihrer Mindestsicherung abgezogen werden (ein Pflegehelfer bekommt ja auch nicht neben seinem Arbeitsgehalt zusätzlich Sozialhilfe vom Staat).

Dazu gibt es sogar schon Rechtssprechung, aber Wien zahlt trotzdem weiter brav alles aus.

Denn Kürzungen bei den heiligen Sozialleistungen würden wohl den sozialen Frieden mit den importierten islamischen Genossen stören.

Sozen unterschätzen Sogfaktor ihres Systems

Juni 22, 2016

Wehsely: „Mindestsicherung als Sogfaktor überschätzt“

Im Übrigen sind jene Familien mit fünf Kindern oder mehr, die so viel Geld beziehen, Einzelfälle.

(Die Presse)

Die eingewanderte islamische Großfamilie, die von Sozialhilfe lebt, ist unter Asylanten nicht die Ausnahme, sondern die Regel.

Familie

Warum ist die Mindestsicherung kein Steuerungsinstrument? Geht es nicht darum, Menschen auf den Arbeitsmarkt zu bringen?

Das stimmt, aber mit der Mindestsicherung steuert man nicht den Arbeitsmarkt. Für schlecht qualifizierte Menschen gibt es kaum Jobs, zwei Drittel der Bezieher haben nur einen Pflichtschulabschluss.

Indem man die Asylanten in Deutschkurse und AMS-Schulungen steckt, ändert man auch nichts am Pflichtschul-Niveau der Zugewanderten.

So schlecht die Migranten aus den Asyl-Ländern für den europäischen Arbeitsmarkt qualifiziert sind, so prächtig harmonieren sie mit ihren kinderreichen Familien mit unserem Wohlfahrtsstaat, der ihnen alle „Chancen“ bietet.

Die Hälfte des Zuwachses bei der Mindestsicherung wird durch Flüchtlinge verursacht. Welche Rolle spielt die Mindestsicherung bei dem Zustrom nach Wien?

Sie ist ein Faktor von vielen. Ballungsräume sind generell Anziehungspunkte, weil es hier mehr Chancen gibt.

Dass die Armut in Österreich wächst, liegt zu einem großen Teil daran, dass Sozialhilfe-Familien durch falsche Anreize zum Wachsen (und natürlich auch zum Einwandern) animiert werden.

Nur verantwortungslose Sozen wie Wehsely unterschätzen jene Sogwirkung.

Sogar das Mutterland der europäischen Sozialdemokratie und der unbegrenzten Integrations-Illusionen hat mittlerweile erkannt, dass man das nicht mehr schafft.

Wien hat sich jedoch dazu entschlossen, nichts aus Schwedens Fehlern zu lernen.

Unsere Söhne und Töchter?

Juni 8, 2016

„Dschihadisten sind unsere Söhne und Töchter“

Islamisten aus Frankfurt oder Dinslaken morden für den IS. Der Bundesinnenminister verweist nun auf die Verantwortung der deutschen Gesellschaft.

(Die Welt)

 Salafisten um den beliebten Prediger Pierre Vogel (M.) im Januar vor einer Kundgebung auf dem Marktplatz in Pforzheim. Terrormilizionäre aus Deutschland radikalisieren sich häufig in Moscheen dieser Ausprägung des Islam

Höchstens 5 % sind „unsere Söhne und Töchter“ wie der verrückte Vogel oder Hodentöters dicker IS-Reiseführer.

Der Rest ist importiert.

In Österreich sind über 50 % der IS-Touristen die Kinder von tschetschenischen Asylanten.

Bosnier und Türken sind ebenfalls stark vertreten.

Söhne und Töchter, die zum IS fahren, sind jedoch nur die Spitze des islamistischen Eisbergs.

Die Muslimbruderschaft und ihre türkische „Millî Görüş“-Version sind unter den Kindern muslimischer Einwanderer „Mainstream“.

Gemäß dem Narrativ der Muslimbruderschaft befindet sich der Westen im Krieg gegen den Islam.

Daher stellen sich Muslimbrüder stets schützend vor ihre radikaleren Glaubensgenossen, wenn es gegen den gemeinsamen „islamophoben“ Feind geht.

Die Narrative der Muslimbrüder wird in Deutschland mittlerweile auch von einem christlichen Islam-Prediger bedient.

Der IS wird von „Bruder“ Todenhöfer zwar als „Feind“ bezeichnet.

Wenn es darauf ankommt, ergreift er jedoch für seine „Feinde“ Partei, um sie vor dem gemeinsamen Feind zu beschützen (wie es die Bruderschaft fordert).

Dummer Terrorexperte

Juni 7, 2016

Es wäre dumm vom IS die EM anzugreifen

Gilles Kepel ist Franzose – und einer von Europas Top-Terrorexperten. Die Gefahr eines Anschlags auf die EM hält er für groß. Aber er erklärt auch, warum das Sportfest für den IS ein Dilemma ist.

Viele der Zuschauer sind Muslime, ganz besonders in der Vorstadt von Paris.

(Die Welt)

Dumm ist es, die Motivation für Terror nach den eigenen humanistischen Maßstäben zu messen.

Beim Terror geht es nicht um Sympathien, sondern um das Gesetz des Handelns.

Und der IS hat nach seinen militärischen Niederlagen sehr hohen Handlungsbedarf.

Dass auch Muslime unter den Opfern sein könnten, würde den IS kaum abschrecken. Die meisten Terrorangriffe finden in der islamischen Welt statt, wo die meisten Opfer naturgemäß ebenfalls Muslime sind.

Während für die Amerikaner jeder tote muslimische Zivilist im Irak eine Niederlage bedeutete, konnte der „irakische Widerstand“, aus dem der IS später hervorging, jeden Toten als Erfolg feiern.

Warum es der IS trotzdem schwer haben wird, bei der EM zuzuschlagen, hat andere Gründe.

Die EM ist ein hartes Ziel.

Alle Veranstaltungen werden stark überwacht sein. Selbst für Selbstmordattentäter, die keinen Fluchtweg brauchen, ist es abschreckend, wenn die eigene Tat bereits im Vorfeld abgeblockt werden könnte und statt Märtyrer-Status eine lange Haftstrafe winkt.

Für eine Organisation, die gerade am absteigenden Ast ist, opfert man sich außerdem weniger bereitwillig auf als für eine Siegermannschaft.

Christian Kern vom roten Stern

Juni 7, 2016

Hier wird im Kern alles gesagt, was es zu Kern zu sagen gibt:

All jene Medien sind blamiert, die tagelang geschrieben haben, jetzt sei ein Mann mit Wirtschaftskompetenz an die Spitze der SPÖ gekommen. Auch einige sogenannte seriöse Medien haben das getan. Das war freilich von Anfang an eine Absurdität: In einem staatlichen Monopolbetrieb wie den ÖBB, der die Steuerzahler alljährlich mindestens fünf Milliarden kostet, in dem unter Kern jeder Wunsch der Gewerkschaft erfüllt worden ist (wohl auch um Kerns politischer Karriere innerparteilich den Weg zu bahnen!), hat der Mann ganz sicher keine „Wirtschaftskompetenz“ erworben. Auch der teure – eigentlich vom Steuerzahler finanzierte! – Beitritt der ÖBB zur Industriellenvereinigung hat nicht in der ÖBB für mehr Wirtschaftsgesinnung gesorgt, sondern er hat die früher eine Teilung der ÖBB verlangende Vereinigung zum blinden Lobbyisten der ÖBB und auch zum Verfechter der Gesamtschule gemacht. Und als Absolvent des Wiener Publizistik u. Kommunikationswissenschafts-„Studiums“ hat Kern erst recht nur eines gehört: marxistischen, feministischen und Neo-68er Schwampf.

(Andreas Unterberger)

Merkel hat Europa selbst zerstört

Juni 6, 2016

Jeden Tag hört man als österreichischer Autofahrer im Verkehrsfunk von Staumeldungen an der deutschen Grenze.

Trotz ihrer durchgedrehten Kanzlerin kontrollieren die Deutschen die Grenze zu Österreich bereits seit letzten Oktober (was von der EU-Kommission anstandslos abgesegnet wurde).

Wenn jedoch Österreich den Brenner kontrollieren will, schwadroniert Merkel von der „Zerstörung Europas“:

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat angesichts steigender Flüchtlingszahlen in Italien davor gewarnt, als Reaktion den Brennerpass nach Österreich zu schließen. „So einfach geht das nicht. Dann ist Europa zerstört“, warnte Merkel am Freitagabend auf dem Landesparteitag der CDU Mecklenburg-Vorpommern in Güstrow.

(Die Welt)

An ihrer Politik will Merkel nichts ändern, die Rechnung dafür soll jedoch Österreich zahlen, das zur Pufferzone für Deutschland werden soll.

Würde sich Österreich Merkels Logik beugen, hätte man am Brenner im kommenden Sommer ähnliche Zustände wie letzten Sommer auf der Balkanroute.

Nur dass die Österreicher dann auf noch wesentlich mehr Flüchtlingen sitzen bleiben würden, zumal Deutschland eine kontrollierte Grenze hätte und Österreich eben nicht.

Solange die Italiener die großzügig im Mittelmeer Geretteten einfach über den Brenner weiterziehen lassen können, gibt es für Italiens Regierung keinen Zwang, die Außengrenzen der EU zu schützen.

Italien müsste – mit Unterstützung der EU – Rücknahmeabkommen mit den nordafrikanischen Staaten ausverhandeln, um die Geretteten umgehend an die nordafrikanische Küste zurückführen zu können.

Dafür müsste jedoch der Druck im eigenen Land steigen. Im Moment kann jener Druck einfach über den Brenner in die nördlichen Wohlfahrtsstaaten abgelassen werden.

Im Verhältnis zur Einwohnerzahl musste das herzlose Österreich zehnmal mehr Asylanten aufnehmen als die großherzigen Retter aus Italien.

Die Rettung der Flüchtlinge kostet die Italiener fast nichts, solange die Geretteten dorthin weiterreisen können, wo es – wie in Österreich – üppigere Leistungen für Asylanten als in Italien gibt.

Solange eine Überfahrt mit einem Aufenthalt in einem EU-Land der eigenen Wahl belohnt wird, werden Boote aus Nordafrika ablegen.

Um das „Sterben im Mittelmeer“ zu beenden, führt daher kein Weg an Australiens „No Way“ vorbei.

Wenigstens Österreichs Außenminister Kurz hat dies mittlerweile erkannt.

Statt von Italien den Schutz der Außengrenzen einzufordern, decken Merkel und die EU-Kommission die scheinheilige Rettungs- und Durchwinkepolitik der Italiener, die im Mittelmeer zu den beklagten „Opfern der Festung Europa“ führt, und weiter nördlich eine der größten europäischen Errungenschaften, die offenen Grenzen des Schengenraums, zerstört.