Kein Weg führt an „No Way“ vorbei

No Way“ hätte in Europa schon längst genauso gut wie in Australien funktionieren können, wenn ein entsprechender politischer Wille samt medialer Unterstützung vorhanden gewesen wäre.

Aber bis vor kurzem empörte sich selbst die als nicht gerade „gutmenschlich“ geltende Kronen Zeitung über die herzlose Asylpolitik der Australier.

Sebastian Kurz hat als erster Politiker der Gut-Länder (Österreich, Deutschland, Schweden) endlich den Willen, das „Sterben im Meer“ ebenfalls zu beenden (und diesmal ist der Krone Australiens Vorbild auf einmal fein genug).

Schafft man es nicht, wie die „bösen Australier“ die notwendigen Maßnahmen gegen die illegale Zuwanderung zu setzen, werden es die wirklich Bösen sein, die den “guten Europäern” diese Drecksarbeit abnehmen.

Wenn bei uns einmal die Le Pens, Orbans und Straches das Sagen haben, werden wir neidisch auf die zivilisierten Verhältnisse in Australien blicken und uns wundern, warum Extremisten dort keine Chance haben, und es dort immer noch so etwas wie ein Asylsystem für verfolgte Menschen gibt.

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11 Antworten to “Kein Weg führt an „No Way“ vorbei”

  1. Salamshalom Says:

    weil immer wieder das „australische Modell“ hier zelebriert wird…
    Wie kommt man eigentlich darauf, eine Insel im Nirgendwo, mit mutmaßlichen Flüchtlingszahlen von ca. 20.000 – 25.000 / Jahr, mit dem Festland Europa und seinen vielen engen Grenzen und seiner relativen Nähe zu den Hotspots zu vergleichen?
    Sylt und die Weihnachtsinseln könnten sicher ohne große Probleme Australien nacheifern. Aber Europa?
    Ich kann nur den Kopf schütteln…

    • Eloman Says:

      Schon mal die Küstenlinie Australiens nachgemessen? Schon mal daran gedacht, dass die „Insel im Nirgendwo“ früher von Menschen besiedelt war als Europa? Schon mal dran gedacht dass Australien ziemlich nah an Südost- und Südasien liegt?

      • Salamshalom Says:

        Bezüglich des „phantastischen Modells“ der Australier und, wie es hier Gang und Gäbe ist, vergleichend mit der Lage in der alten Welt vor Augen führend, musst auch du einsehen, dass die Distanz türkische Küste – griechische Küste ein Klacks ist. So gesehen liegt Australien erstens weit weg von einem der aktuellen Flüchtlings-Hotspots (Afrika, naher Osten)und zweitens ist die Erreichbarkeit Australiens im Vergleich zu Europa, ich sage mal, durch das viele große Nass drum herum schon allein geographisch eine Herausforderung.

      • Salamshalom Says:

        „Schon mal daran gedacht, dass die „Insel im Nirgendwo“ früher von Menschen besiedelt war als Europa?“
        Was wäre eigentlich passiert mit den „Siedlern“, hätten die echten Australier eben jene aktuelle „Flüchtlingspolitik“ auch schon damals angewandt?😉

      • aron2201sperber Says:

        Bezüglich des „phantastischen Modells“ der Australier und, wie es hier Gang und Gäbe ist, vergleichend mit der Lage in der alten Welt vor Augen führend, musst auch du einsehen, dass die Distanz türkische Küste – griechische Küste ein Klacks ist.

        die griechische Küste ist zwar näher als jene Indonesiens zu Australien.

        Europa hätte jedoch gegen die Türkei wesentlich mehr Druckmittel in der Hand:

        https://aron2201sperber.wordpress.com/2016/02/21/keine-chance-gegen-erdogan/

        allein in Deutschland kassieren Türken Milliarden an Hartz IV-Leistungen.

        doch auch als Arbeitnehmer wären die Türken problemlos ersetzbar.

        die Türkei ist auf Touristen aus Europa angewiesen, die auch woanders problemlos urlauben können.

        Was Europa von der Türkei bräuchte, nämlich Schutz vor Einwanderung aus der islamischen Welt, bekommen wir nur äußerst widerwillig und unter schlimmsten Erpressungen

      • aron2201sperber Says:

        Was wäre eigentlich passiert mit den „Siedlern“, hätten die echten Australier eben jene aktuelle „Flüchtlingspolitik“ auch schon damals angewandt?

        es steht wohl außer Zweifel, dass die australischen Ureinwohner sich gegen die Übernahme ihres Kontinents gewehrt hätten, wenn sie dazu in der Lage gewesen wären.

        die Europäer waren der australischen Steinzeit-Zivilisation jedoch einfach zu weit überlegen

        wir wären hingegen dazu in der Lage, uns gegen die Übernahme durch eine andere (primitivere) Zivilisation zu wehren, tun es jedoch aus ideologischen Gründen nicht.

      • Olaf Says:

        Wir leben ja in einem Vorbürgerkrieg, auf der einen Seite die linken Verräter in Politik und Medien zusammen mit den Islamisten, und auf der anderen Seite die normalen Europäer. Ob wir wie die Aboriginies enden, entscheidet dieser Kampf. Die Australier sind allerdings heutzutage netter zu den Abs., als es die linken Islamis zu uns sein werden, wenn sie gewinnen.

      • aron2201sperber Says:

        Die Australier sind allerdings heutzutage netter zu den Abs., als es die linken Islamis zu uns sein werden, wenn sie gewinnen.

        die Islamis werden auch zu den Linken, die sie protegiert haben, wohl genauso wenig nett sein, wie man an der Machtübernahme der Islamisten im Iran beobachten konnte.

        das ist allerdings nur ein sehr schwacher Trost

  2. aron2201sperber Says:

    ein sehr empfehlenswerter Beitrag auf Fisch+Fleisch:

    https://www.fischundfleisch.com/herbert/warum-machen-wir-es-nicht-so-wie-die-australier-21599

  3. Aaron Says:

    Es muß doch dem letzten Phantasten in Deutschland langsam klar werden, daß es unmöglich ist, daß die Deutschen ganz Afrika mit den tollen Hartz – Geschenken verwöhnen können, meine ich.
    Ist aber nicht so, ganz kurz: die Deutschen sind Größenwahnsinnig und da führt kein Weg dran vorbei.
    Die Invasion in diesem Sommer , with our leading Lady ,es Angela,
    wird absolut schaurig, Schon mal jemand gegoogelt wie es im Sudan aussieht? Wenn die alle kommen können wir uns in Deutschland nicht mehr bewegen!
    Wenn wir dann alle gemeinsam verrecken sind alle froh und glücklich, oder wie oder was?????????

    • Olaf Says:

      Wie Sloterdijk sagte, die Regierenden halten die Selbstzerstörung für eine moralische Pflicht. Wobei man die armen Wähler der Blockparteien eher als Selbstmörder und die Mächtigen eher als Mörder benennen sollte, denn die haben alle mehrere Häuser und Konten in diversen Ländern, wohin die sich absetzen werden. Die naive, grüne Gabi aus Essen-Nord ist allerdings gef……, wie man heute so sagt.

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